Aussicht auf das Meer

Wie wär‘s mit einem Revival der Eisenbahnen ins Dalmatinische und Istrische?

Die Frage ist berechtigt und zeigt beeindruckend das völlige Versagen der europäischen
Verkehrspolitik auf. Die Zugverbindungen in den Süden sind keine Alternative zu Auto und
Flugzeug.

Kürzlich hat die Profil-Kolumnistin Elfriede Hammerl sich dazu zu Wort gemeldet, indem
sie Züge nach Kroatien fordert. In Nummer 34 des österreichischen Nachrichtenmagazins
schildert die Kolumnistin Elfriede Hammerl eine Busfahrt nach Zadar – Resümee: Ein Mal
und nie wieder! Ihr Gründe sind beeindruckend: Sie schildert den völlig
heruntergekommenen Bus-Bahnhof in Wien-Erdberg, Busse mit schmalen Sitzen und
engen Sitzreihen u.a. (Quelle Profil, Nr. 34)

Um eine Verbesserung zu erreichen, wäre eine konzertierte Aktion der beteiligten
Bahnverwaltungen und auch der betroffenen Staaten sowie der EU erforderlich. Davon
sind wir weit entfernt, trotz aller Ankündigungen anlässlich des Klimawandels – man sollte
übrigens besser von Klimakatastrophe sprechen.

probahn Österreich appelliert nachdrücklich an alle Verantwortlichen, rasch nach
Lösungen zu suchen. Ein ständiges Hin- und Herschieben der Verantwortung ist nicht
länger hinnehmbar.