Salzburg braucht ein Stadtentwicklungsprogramm statt Husch-Pfusch-Aktion-Kreisverkehr

Die Stadtpolitik schafft es noch immer nicht, zuerst ein Stadtentwicklungsprogramm  aufzustellen und dann Schritt für Schritt umzusetzen. Man begnügt sich zumeist mit Husch-Pfusch-Aktionen! So muss auch die Planung des Kreisverkehrs beim Rot-Kreuz-Parkplatz gesehen werden:

Der Rot-Kreuz-Parkplatz
Der Rot-Kreuz-Parkplatz
  • 900.000 Euro für eine voreilige Baumaßnahme auszugeben ist ein Unsinn
  • Ebenso dem Autoverkehr dadurch eine neue Attraktivität zu ermöglichen
  • Die Maßnahme ist keinesfalls als Tempobremse zu sehen, sondern als ein „weiter so wie bisher“
  • Die Mehrheit der Stadtpolitiker hält noch immer an einer autogerechten Stadt fest
  • Vorrang für Fußgänger, Radfahrer und Öffis setzt sich noch immer nicht durch

FORUM MOBIL und der Naturschutzbund Salzburg  schlagen demgegenüber vor:

* Den Raum Hanuschplatz – Haus der Natur – Karajanplatz als Begegnungszone auszuweisen

* Ein nahtloser Übergang von der Griesgasse würde dadurch umgesetzt

* Dadurch würde eine Zone mit maximal Tempo 30 im gesamten Bereich geschaffen

* So würde auch das neue geplante Festspielzentrum im Schüttkasten gut eingebunden

* Das sinnlose Kranzl-Fahren durch die Altstadt samt Abbiegegebot-Tafel ist zu beenden

* Die Auflösung des Rot-Kreuz-Parkplatzes ist ein Gebot der Stunde und würde Raum schaffen für die Stadtentwicklung Richtung Salzach.

FORUM MOBIL und Naturschutzbund appellieren an den Gemeinderat, keine voreiligen Budgetbeschlüsse zu fassen, sondern ein Stadtentwicklungskonzept für eine klimaneutrale Stadt Salzburg zu fixieren.

Für FORUM MOBIL

Peter Haibach