Park-&-Ride: ein Gewinn für ÖBB und Gemeinden

Für die Kombination aus Individual- und öffentlichem Verkehr stehen allen ÖV-Nutzerinnen und -Nutzern österreichweit die Park-&-Ride-Abstellplätze bei den Bahnhöfen der ÖBB gratis zur Verfügung. 

ÖBB_Park and Ride_fc ÖBB ZengerDie Gratisparkplätze sind ausschließlich für Fahrgäste

Diese Gratisparkplätze sind jedoch auch sehr verlockend für Menschen, die Bahn oder Bus nicht nutzen. Viele Anlagen sind daher schon am frühen Morgen überfüllt. Rund ein Drittel aller Parkplätze bei den Bahnhöfen werden derzeit von Nicht-ÖV-Nutzerinnen und -Nutzern in Anspruch genommen. Das bedeutet: Handlungsbedarf im Sinne all jener, für die diese Parkplätze geschaffen wurden!
 

Vorteile der Park-&-Ride-Anlagen für Pendelnde und Gemeinden

Nach Errichtung einer Park-&-Ride-Anlage geht die Parkfläche in die Betreuung der Gemeinde über. Sie wertet den Bahnhof auf und macht die Gemeinde wiederum zu einem begehrten Wohnort. Finanziert werden die Anlagen zu 50 Prozent von der ÖBB-Infrastruktur AG und zu 50 Prozent von Land und Gemeinde.
 

Kontroll- und Infosysteme werden ausgeweitet und moderner

Bereits eingeführte Kontrollsysteme, wie beispielsweise Schrankenanlagen und Berechtigungskarten, werden ausgeweitet. Parallel dazu wird an neuen elektronischen Formen der Parkraumbewirtschaftung sowie an einer Park-&-Ride-App gearbeitet, welche Informationen über aktuelle Auslastungen der Anlagen zur Verfügung stellen.
Besitzerinnen und Besitzer von widerrechtlich abgestellten Fahrzeugen in Park-&-Ride-Anlagen müssen künftig mit Strafen rechnen.
 

Erfolgsmodell „Park-&-Ride“ wird 2017 fortgesetzt

Seit Ende 2016 stehen den Fahrgästen in Österreich rund 62.500 Pkw-Parkplätze und circa 45.700 Abstellplätze für Motorräder, Mopeds und Fahrräder bei ÖBB-Bahnhöfen zur Verfügung. Im Jahr 2017 sollen weitere rund 2.000 Pkw- und rund 1.200 Zweirad-Stellplätze errichtet werden.