Erfolgsstory Güterverkehr nach Triest

Personenverkehr muss folgen

  • Wien-Triest muss auch für Bahn-Reisende attraktiv sein
  • EC Emona Wien – Laibach bis Trieste Centrale verlängern
  • München-Salzburg-Villach-Triest braucht jetzt und nicht 2025

BB: Güterverkehr nach Triest eine Erfolgs-Story

Jetzt muss Personenverkehr folgen!

In den letzten Tagen betonten die ÖBB zu Recht die Bedeutung des Hafens Triest: Täglich neun Güterzüge nach/von Triest sind tatsächlich eine beeindruckende Bilanz. Ausweitungen sind geplant.

Unter Berücksichtigung dieser beachtlichen positiven Entwicklung ist es umso erstaunlicher, dass es derzeit für Reisende keine attraktive Bahnverbindung zwischen Wien und Triest gibt. Darauf wies schon im vergangenen Sommer Bundespräsident Van der Bellen mit drastischen Worten in einem Interview mit der angesehenen Triester Tageszeitung IL PICCOLO hin: „Das ist ja verrückt, dass es keinen Direktzug zwischen Wien und Triest gibt. Wenn ich daran denke, dass Triest die viertgrößte Stadt eines Imperiums war, ein großartiges Handelszentrum, dann muss ich mir sagen, dass die derzeitige Situation unhaltbar ist.“

Die von probahn schon wiederholt vorgeschlagene Lösung wäre problemlos und kurzfristig zu realisieren: Es bräuchte nur der Laufweg des EC Emona Wien – Laibach (Abfahrt Wien Hauptbahnhof 7.58 Uhr) bis Trieste Centrale verlängert zu werden – dies wäre die klassische Südbahnroute, wie sie zur Zeiten der Monarchie bestanden hatte.

Aber auch die Achse München – Salzburg – Villach – Triest bietet noch entsprechendes Potenzial. Derzeit enden die EC- bzw. IC-Züge der Tauernbahn – sie verkehren im Zwei-Stunden-Takt – in Klagenfurt. Wer nach Italien möchte, muss in Villach umsteigen. Immerhin: Einer Verbesserung stehen die ÖBB grundsätzlich positiv gegenüber: Es gibt Planungen, ab 2025 den Verkehr der Tauernbahn durch eine Interregio-Linie (IR) nach Italien zu verdichten.

Fazit: Die Verbindungen nach Triest sind ausbaufähig – nicht umsonst gilt Triest aufgrund der jahrhundertelangen wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen als „Wien am Meer“. Für die ÖBB besteht akuter Handlungsbedarf!

Für probahn ÖSTERREICH

Mag. Peter Haibach                                                              Dr. Karl Schambureck
Sprecher                                                                               Tourismusbeauftragter

Mag. Peter Haibach
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