Aktuelles

Presseaussendungen

Bundesländer / Kontakt

Verkehrstage

International

Über uns

Fahrplanauskunft

Streckennetz

Links

 

Themen

Diskussion

Am häufigsten kommentiert

Am häufigsten aufgerufen

Chronologische Liste

Registrieren

 

Regionalbahnen NÖ

Klimaschutz-Aktion

Südbahn -> Nebenbahn?

BM Doris Bures ist am Zug!

Kampf um die Ybbstalbahn

Fahrgastbefragung

 


 


.
 

Ybbstalbahn-Spezial

Resolution

Offene Briefe an LH Dr. E. Pröll

Medienberichte

Startseite

 

Zukunft der Ybbstalbahn
Offene Briefe an LH Dr. Erwin Pröll
Schreiben auch Sie ein Mail an LH Dr. Erwin Pröll!

Bis zum 13. Mai 2009 (Datum der letzten Aktualisierung dieser Seite) wurden 66 offene Briefe an LH Dr. Erwin Pröll gesendet und auf dieser Seite veröffentlicht.
 
 

 

Mag. Martin Walkner
, 11.05.2009

Sehr geehrter Herr Lande
shauptmann!

Ich bitte, sich für den Erhalt und Ausbau der Bahn einzusetzen. Als Salzburger sehe ich mit Freude, wie die Oberpinzgaubahn attraktiviert wird und denke mit Graus an die Einstellung der Ischlerbahn 1957. Als Familienvater (45 Jahre) und als Alpenvereinsführer (autofreie Touren der Sektion Salzburg) nutze ich oft die Bahn für Berg- und Radtouren. Für die Radmitnahme ist ein Bus keine Alternative. Der VCÖ hat in vielen Untersuchungen gezeigt, wie zeitgemäß und notwendig die Scheineninfrastruktur für die Bevölkerung ist, gerade in Zeiten der Krise, wenn absehbar Energie teurer wird. Es wäre Aufgabe der Politik, den ÖV zu unterstützen und den Autoverkehrsmoloch zu bremsen! Straßen haben wir mehr als genug!
 

Edgar Müller
, 07.05.2009

Sehr geehrter Herr Landeshau
ptmann!

Als absoluter Eisenbahnfan war bislang Österreich immer wieder mein Ziel für Urlaub mit der Eisenbahn.
Auch aus dem Gurnd, da in Österreich vieles besser gelaufen ist als in Deutschland.
Nun aber scheint mir, daß mit der geplanten Schließung der Ybbstalbahn ein kapitaler Fehler gemacht wird.
Nicht nur die Bedeutung für den öffentlichen Nahverkehr, auch der touristische Effekt darf nicht vergessen werden.
Machen Sie bitte nicht den Fehler einer vorschnellen Entscheidung.
Daß es auch anders geht zeigen die Schmalspurbahnen in Sachsen, die unter privater Trägerschaft einen Aufschwung erleben.
Oder die Harzer Schmalspurbahnen, die in den letzten Jahren sogar verlängert wurden und bei der eine weiterer Ausbau in Planung steht.
Nicht zu vergessen ist zuletzt auch die Pinzgauer Bahn sowie auch die Schafbergbahn.
Zuerst schlecht gerechnet befinden sich diese wieder im Aufwind.

Im Salzkammergut, wie bereits durch Herrn Rebhandl geschrieben, kommt die Reue zu spät.

Geben Sie der Ybbstalbahn eine Chance!

Darum bittet mit freundlichen Grüßen
Edgar Müller
 

Thomas Ehrenstein
, 07.05.2009

Sehr geehrter Herr Landeshau
ptmann!

Es ist für mich unverständlich, wie eine Bahnlinie, welche für eine Talschaft, eine Region von Bedeutung ist, in vollem Bewustsein dem Verfall preisgegeben wird, um die Einstellung durchführen zu können. In Vorarlberg wurde ebenfalls eine Schmalspurbahn, die Bregenzerwaldbahn, 1982 von den ÖBB eingestellt, mit aktiver Mittäterschaft des Landes Vorarlberg, heute währe man angesichts der Umwelt-Klima und Verkehrsproblematik froh, eine solche Verbindung zwischen Bregenz und Bezau noch zu haben! Machen sie nicht den selben Fehler, sondern gehen sie den Weg, den Salzburg mit der Pinzgaubahn vor kurzem gegangen ist! Das währe eine kluge, politische Entscheidung die den Menschen in der Regio Ybbstal mehr bringen würde!

Herr
Ehrenstein Thomas
6850 Dornbirn / Vorarlberg
 

Albrecht Grabner
, 04.05.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Als jahrzehntelanger Benützer und Freund der Ybbstalbahn bin ich mit dem bisher geplanten Buskonzept nicht einverstanden. Es ist umständlich und hat seine Mobilitätsfeindlichkeit bereits bewiesen.
Zum 110 jährigen Jubiläum der Strecke Gstadt - Ybbsitz am 3.Mai konnte man wieder einen Eindruck von der touristischen Bedeutung der Ybbstalbahn gewinnen. Sehr viele begeisterte Gäste kamen nach Ybbsitz. Namhafte Persönlichkeiten aus der Politik, wie Fr. Petrovic, Hr. Königsberger und Hr. Gratzer, um nur einige zu nennen, würdigten die Verdienste der Ybbstalbahn und forderten zugleich zukunftsweisende Maßnahmen, die den Erhalt der Bahnlinie sicherstellen. Besonderen Eindruck hinterließ die inhaltlich und rhetorisch souveräne Rede des früheren ÖBB Generaldirektors Rüdiger vorm Walde,
in der er ganz konkret auf Finanzierbarkeit und Zukunftsträchtigkeit der Ybbstalbahn einging.
Aus der Politik kamen eindeutige positive Zielvorgaben, lediglich unser Bürgermeister wirkte inkompetent und bezog sich auf irgendwelche Beschlüsse des Regional-verbandes - schade!
In der anschließenden Pressekonferenz ging es um konstruktive Vorschläge für ein Verkehrskonzept unter Einbindung der Ybbstalbahn, zu dem vorallem Hr. Haibach und Hr. Nykodem ihre Beiträge einbrachten.
Ich habe die Veranstaltung mit Spannung verfolgt und wünsche mir, dass die zuständigen Stellen des Landes Niederösterreich endlich beginnen, diese Signale ernst zunehmen.

Mit freundlichem Gruß
Albrecht Grabner
 

Rudi Rebhandl
, 23.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Ich fahre jedes Jahre zu etwa fünfzehn Ausflügen und Radtouren mit der Ybbstalbahn nach Ybbsitz, Opponitz, Kleinhollenstein, Großhollenstein, Göstling und Lunz am See usw. Durch die Bahn ist es mir möglich, jeden Gipfel des schönen Tales zu erklimmen. Die Bahnfahrt selber ist ein wichtiger Teil dieses Abenteuers. Per Bus werde ich diese Reisen nicht mehr unternehmen.
Ich bin von Jugend an kurzsichtig, was sehr unangenehm sein kann, sich aber nicht ändern lässt. Sie müssen aber nicht kurzsichtig agieren, sondern sollten mit Weitblick die Bahn als Hauptverkehrsträger des Tales belassen. Bussysteme als Ersatz für Bahnen haben noch nirgendwo langfristig funktioniert.
PS: Ich wurde in dem Jahr (1957) geboren, als mit viel Trarara die Salzkammergutbahn eingestellt wurde, um einem tollen Bussystem zu weichen! Man könnte auch aus dieser historischen Fehlentscheidung lernen.

Liebe Grüße
Rebhandl Rudi, Sandgasse 22, 4020 Linz
 

Dominik Reinthaler
, 23.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Die Ybbstalbahn muss unbedingt erhalten werden. Es sind bestimmt viele Menschen auf diese Zugverbindung angewiesen! Es darf nicht immer nur auf Kosten des kleinen Mannes gespart werden!!!!!

MFG, Reinthaler Dominik
 

Josef Reinthaler
, 23.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Bitte Sorgen Sie dafür, dass die Ybbstalbahn erhalten bleibt! Bedenken Sie, es sind viele Arbeitsplätze damit verbunden!

Mit freundlichen Grüßen,
Josef Reinthaler
 

Margit Reinthaler
, 23.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Die Ybbstalbahn muss auf jeden Fall erhalten bleiben! Sie als Landeshauptmann haben die nötigen Kompetenzen um dies zu bewerkstelligen. Nutzen Sie diese.

Mit freundlichen Grüßen,
Margit Reinthaler
 

Anton Maurer
, 22.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

In Zeiten wie diesen nicht auf die Schiene, sondern weiterhin auf die Straße zu setzen, halte ich für einen kapitalen Fehler. Der Neubau einer leistungsfähigen und attraktiven Ybbstalbahn in einigen Jahrzehnten wird ein Vielfaches dessen kosten, was eine umfassende und dringende Sanierung heute kostet.

Wenn die Nebenbahnen systematisch wegrationalisiert werden, werden irgendwann auch im überregionalen Verkehr die Fahrgäste ausbleiben. Ich ersuche Sie daher um nachhaltiges Handeln im Sinne der Bevölkerung des Ybbstals und im Sinne der Umwelt!

Dreistellige Millionenbeträge bitte nicht für immer neue Straßenprojekte, sondern für den öffentlichen (Nah-) Verkehr!

Mit freundlichen Grüßen
Anton Maurer (St. Peter/Au)
 

Karl Schnellauf
, 20.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Es ist für mich unverständlich, wie seitens der österr. Bundesbahnen mit öffentlichem Eigentum umgegangen wird. Seit Jahren versucht man, die österreichischen Schmalspurbahnen durch untaugliche Fahrpläne, schlwecht gewarteten Fahrbetriebsmitteln und schlechtem Oberbau bewusst kaputt zu machen. Nun ist auch die Ybbstalbahn dran. Gezielte Massnahmen zur Vertreibung der Bahnkunden (Fahrgäste, Firmen für den Güterverkehr) sollen hier die Einstellungsbestrebungen beschleunigen. Am Beispiel Pinzgauer Bahn sieht man allerdings, dass es auch anders geht. Hier wird anschaulich demonstriert, dass auch auf schmaler Spur mit modernsten Fahrzeugen ein moderner, fahrgastgerechter Eisenbahnverkehr möglich ist. Ich ersuche Sie, sg. Herr Landeshauptmann, dem Salzburger Beispiel zu folgen und die Ybbstalbahn unfähigen und vor allem unwilligen Betreibern (d.h. ÖBB) zu entziehen und auf moderne, gesunde Beine z stellen.
Mfg
Karl Schellauf
8045 Graz
 

Arnold Kreuzinger
, 19.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Es bleibt zu hoffen, dass durch Kooperation des Landes Niederösterreich mit den ÖBB eine Lösung zustande kommt, in der auch der Ybbstalbahn jene Bedeutung für die Region zugemessen wird, die sie zweifellos hat.
Ich ersuche Sie, sich für den Erhalt der Ybbstalbahn einzusetzen !

Hochachtungsvoll
Arnold Kreuzinger
 

Mag. Helmut Sauseng
, 18.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Auf der einen Seite plädieren Sie für ein Heben der touristischen Potentiale (Wachau) und hier wollen Sie ein touristisches Kleinod (Ybbstalbahn), um das uns Millionen weltweit beneiden würden, wenn man entsprechend dafür würbe, dem Verfall preisgeben bzw. abwracken. Das ist einfach absurd!

Es wäre schön, wenn die Verantwortlichen zur Besinnung kämen, und wir dieses Kulturerbe der Nachwelt erhalten und durch entsprechende Werbung zu einer Touristenattraktion ersten Ranges machen könnten.

Ich danke für Ihre geschätzte Kenntnisnahme und darf mich empfehlen.

Mit freundlichen Grüssen
Helmut Sauseng
 

Johannes Zrust
, 18.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Ich ersuche Sie dringendst der Ybbstalbahn die nötige Unterstützung zu geben um diese zu erhalten ! Fehler der Vergangenheit ( wie z.B Einstellung der Salzkammergut Lokalbahn ) dürfen sich nicht wiederholen ! Informieren Sie sich bitte über die Erfolge der Zillertalbahn, Pinzgaubahn, Vinschgaubahn und die Zukunftsweisenden Entschlüsse der Stadt Gmunden die Strassenbahn mit der Traunseebahn zu verbinden . Überall in der Welt werden neue Bahnen gebaut und Strecken reaktiviert und in Niederösterreich soll das anders sein ? Ich kann und will es nicht glauben !

In der guten Hoffnung für den Fortbestand der Ybbstalbahn
ZRUST Johannes

 

Dr. Martin Plöderl
, 17.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Die Diskussion um die Stillegung der Ybbstalbahn stimmt mich ärgerlich. Die Bahn ist ein touristisches Juwel, das sich zu erhalten lohnt, und es gibt her mehr als nur ökonomische Gründe. Hier geht es auch um Werte.

Generell ist der Schritt von der Bahn zum motorisierten Busverkehr ein falscher Schritt, der die typisch vorherrschende Kurzsichtigkeit in Verkehrskonzepten wiederspiegelt.

Ich hoffe, dass die Ybbstalbahn weiterhin bestehen bleibt.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Martin Plöderl
 

Peter Deinlein
, 17.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Zu einen LEBENSWERTEN Niederösterreich gehört auch die Eisenbahn.
Es gibt daher keinen Grund die Ybbstalbahn einzustellen.Der Erhalt für die lokale Wirtschaft und Bevolkerung sowie für den Tourismus MUSS Möglich sein.

1. JEDE betriebsfähige Bahnstrecke reduziert den CO2 Ausstoß, verursacht durch den Verkehr.
2. JEDE, auch die Ybbstalbahn verbraucht weniger Platz als die Strasse für die Betriebsabwicklung.
3. JEDE betriebsfähige Nebenbahnlinie ist ein Kundenbringer. Wem nützen denn die heutigen Investitionen in die z.B.: "Neue Westbahn" oder Modernisierung der Bahnhöfe, wenn in einer Generation später niemand mehr mit der Bahn fährt, weil keiner mehr weiss dass es eine Eisenbahn gibt, ausser aus den Erzählungen der Großeltern.
5. Es gibt genug Beispiele, wie Schmalspurbahnen rentabel geführt werden können.
Was in Salzburg mit der Pinzgauerbahn möglich war, muss auch in Niederösterreich möglich sein. Die betreiber des Tourismusmotors Taurachbahn haben vom LH Orden bekommen.
Die Zillertalbahn AG denkt konkret über einen teilweisen 2-gleisigen Ausbau der schmalspurigen Zillertalbahn nach.
 

Christian
Wachauer, 16.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Die Ybbstalbahn hat ein hohes Potential für die Region und deshalb ersuche ich Sie, sich mit ganzer Kraft für den Erhalt und die Modernisierung dieser Bahn einzusetzen. Ich hoffe, dass Sie die Aussagen des Hr. Landeshauptmannstv. Sobotka genau so zurückweisen, wie es die Bevölkerung des Ybbstales macht.


Mit freundlichen Grüßen
Chr. Wachauer
 

Gernot Fallmann, 15.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Die Ybbstalbahn soll auf jeden Fall erhalten bleiben .Es gibt viele Argumente dafür. Bitte setzen Sie sich ein.

Mit Gruß 
Fallmann G.
 

Benedikt Barth, 15.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Erlauben Sie mir als Bürger eines Nachbarlandes, Sie zu ermutigen, die Bahnstrecke durch das Ybbstal zu erhalten und zu ertüchtigen. Ich komme aus der Nähe von Heidelberg, wo man vor 25 Jahren sehr viele Nebenbahnen stillgelegt hat. Aus heutiger Sicht war dies ein Fehler. Das sagen gerade auch diejenigen, die damals in den Gremien für eine Stilllegung gestimmt haben (so mein Vater als Gemeinderat). Hätte man damals die Bahn modernisiert, würde das Verkehrsaufkommen in den Gemeinden heute wesentlich erträglicher sein.
Für Ihre Arbeit wünsche ich Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
B. Barth
 

Helmut Resch, 15.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Habe folgendes im Internet unter www.nachrichten.at/oberösterreich/art4,149634,B gefunden:

Land und Bund einig über Stilllegung der Ybbstalbahn

6 Kommentare

1 Ybbstalbahn · von Sobotka · 15.04.2009 - 09:22 Uhr
Ich werde mir das schon mit meinem Landeshauptmann ausmachen, daher sollen sich die Leute nicht so aufregen, weil es sie eigentlich gar nichts angeht wenn die Bahn eingestellst wird und die Leute eh so ein modernes Buskonzept bekommen. Wir müssen dem Finanzminister beim Sparen helfen, schließlich soll alles in der Familie bleiben. Auf die Bahn pfeifen wir in wahrsten Sinn des Wortes auch wenn das einigen Querulanten nicht paßt. 
Wozu wurden wir gewählt, sollen sich diese pressuregroups einmal selbst fragen. Wir fahren ohnehin nicht mit diesen langweiligen Zügen, also was soll die ganze Aufregung? 
Ausserdem: Wenn diese Quertreiber schon so eine Bahn haben wollen, dann sollen sie doch selber mit Schaufel und Krampen anpacken und ihre Strecke in Ordnung bringen. Mir haben dazu kein Geld, damit das einmal klar ausgedrückt wird. 

Falls diese Stellungsnahme vom Hr. Landtagsabgeordneten Sobotka stimmt, mach ich mir echt Sorgen.
 

Dkfm. Leo Fohringer & Angelika Fohringer
, 14.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Auch wir befürworten den Erhalt der Ybbstalbahn mit Nachdruck und hoffen, daß das Sie und das Land NÖ eine positive Entscheidung zur Erhaltung dieser doch für den Nahverkehr und Fremdenverkehr doch so wichtigen Bahnlinie treffen werden.

Mit freundlichen Grüssen
Dkfm. Leo Fohringer
Angelika Fohringer
3204 Kirchberg a.d. Pielach
 

Peter Prenninger, 13.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

es ist vollkommen unverständlich, wie ein öffentliches Schienen-Verkehrsmittel in der heutigen Zeit (wo andernorts wieder der Schienenverkehr eingeführt wird) in Frage gestellt werden kann - anstelle es auszubauen (Normalspur und Elektrifizierung). Mir als erfahrenem Maschinenbautechniker können Sie guten Gewissens glauben, dass Wirkungsgradbetrachtungen immer zu Gunsten des Schienenverkehrs ausfallen!

Herzliche Grüße, Peter Prenninger
 

DI Peter Traxler, 13.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Ich erinnere mich noch genau an das Landesverkehrskonzept NÖ1997. Da war als mittelfristige und sinnvolle Maßnahme geplant, den Gesamtverkehr auf der Ybbstalbahn wieder zwischen Kienberg-Gaming und Waidhofen aufzunehmen. Auch erinnere ich mich an die langen Holzzüge die Lunz am See regelmäßig verlassen hatten, an die vielen Schüler die zum Schifahren die Bahn für die An- und Abreise nach und von Kasten benützten, die alten Leute die sich darauf verlassen konnten, dass der Zug sie zum Einkauf nach Hollenstein brachte. Und genauso sehr geehrter Herr Landeshauptmann erinnere ich mich an ihre Rede anlässlich der 100 Jahr-Feier, in der sie die Bedeutung dieser liebenswerten Bahn für die Region betonten. Und was hat sich seit dem verändert? Anstatt in die Offensive zu gehen, den Schienenverkehr noch attraktiver zu gestalten, noch mehr Güter auf die Schiene zu verlagern, wurden es immer mehr Langsamfahrstellen, der Fahrplan derart ausgedünnt, dass man noch mehr Fahrgäste bewusst vertrieben hat.
Wie erfolgreich sich Nebenbahnen betreiben lassen, können andere Bundesländer wunderbar unter Beweis stellen. Warum zeigt man in NÖ nicht vor, wie zwei so über Grenzen hinaus bekannte Strecken wie Ybbstalbahn und Mariazellerbahn als ebenso erfolgreiches Vorzeigemodell fungieren können.

Die Ybbstalbahn ist mehr als nur Verkehrsträger, sie ist ein prägender Teil des Ybbstales, sie gehört genauso in dieses Tal, wie der Wein zum Weinviertel. Sie ist ein Kulturgut, das es zu bewahren gilt. Anstatt den Weg einer Einstellung zu gehen, muss die Modernisierung im Vordergrund stehen. Aus so vielen Erfahrungen in NÖ selbst müsste man wissen, dass ein Buskonzept scheitern wird. Die Fahrt mit der Ybbstalbahn soll für die Touristen ein unvergessliches Erlebnis, für die Pendler und Schüler eine schnelle Verbindung und für Güter wie Holz eine Alternative zur Straße sein. Die Ybbstalbahn kann diese Aufgaben der Zukunft bestens bewältigen, nur muss man dafür die notwendigen Voraussetzungen auch schaffen und nicht wie bisher mit einem unwilligen Management und der berühmten Salamitaktik bis gar nichts mehr geht, arbeiten. Mit ihrer Hilfe Herr Landeshauptmann, kann die Ybbstalbahn noch weitere 100 Jahre (ohne alljährlicher Einstellungsdiskussionen !) mit Erfolg durch die Eisenwurzen fahren. Mit vollem Einsatz und einem engagierten Betreiber wird diese Bahn auch morgen das sein, wozu sie vor vielen Jahren erbaut wurde.

Mit freundlichen Grüßen
DI Peter Traxler

 

Dipl.Tzt. Holger Uhlig, 13.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Mit Entsetzen habe ich von den Plänen gehört, die Ybbstalbahn einzustellen.

Einmal abgesehen vom Verrat an unseren Vorfahren, die diese Bahn bezahlt und erbaut haben, wäre es ein Wahnsinn, eine bestehende Bahnlinie für viel Geld abzutragen.

Die Ybbstalbahn gehört modernisiert!
Für an der Bahn liegende Betriebe gehören Gleisanschlüsse her und in Waidhofen Umlademöglichkeiten für Container auf die Vollbahn, um schnellen Güterverkehr zu ermöglichen.

Holz gibt es entlang der Bahn genug, um die Auslastung auf Generationen hinaus sicherzustellen.

Statt aber die Bahn zu nutzen, donnern die LKW durch das Ybbstal!
Kostenwahrheit, Herr Landeshauptmann! Das ist das Zauberwort! Die Erhaltung der Bahn ist bei Auslastung leicht zu bewerkstelligen und Auslastung läßt sich auch erzwingen. Wenn es sein muss, durch sektorale LKW-Fahrverbote!

Auch die Doppelgleisigkeit Bus und Bahn gehört zu Gunsten der Bahn beendet!
Unter Vollkosten ist Straße IMMER teurer als Schiene!

Von den Möglichkeiten, die eine attraktive Bahn für den Tourismus im schönen Ybbstal bietet, wird nicht einmal gesprochen!
Die Idee "Radweg statt Bahn" ist der größte Schwachsinn, den man sich vorstellen kann.
Beispiel: Für viel Geld wurde die Thörler Bahn abgetragen, in einen Radweg verwandelt - aber wer fährt schon mit dem Rad von Kapfenberg nach Aflenz? Die Trasse mit Brücken und Geländern muss aber dennoch erhalten werden.
Also was haben die Gemeinden dort jetzt: Keine Radfahrer, kein touristischer Aufschwung dafür aber keine Bahn und die Holztransporte auf der Straße. Wie genial!
Im Ybbstal wollen wir das nicht!

Anders: Radwege und Mountainbike-Strecken, die man mit Rad IN der Bahn erreichen kann.
Ich mache gerne schöne Tagesausflüge!
Das schafft Qualität, setzt aber eine Art Straßenbahn- oder Schienenbus-Betrieb mit kurzen Intervallen voraus.

Nun aber etwas Grundsätzliches:
Es kann nicht sein, daß man einerseits Volksvermögen das in der Bahn-Infrastruktur steckt, verlottern lässt, andererseits aber solches in Maßnahmen investiert, um die Menschen vor den Folgen des LKW-Verkehrs zu schützen!

Und weil wir schon dabei sind: Die ÖBB haben die Ybbstalbahn - wie viele andere Nebenbahnen - aus purer Unfähigkeit verkommen lassen! Der Beweis ist, daß solche Bahnen in anderen Bundesländern, sobald der Träger gewechselt hat, sehr wohl kostendeckend betrieben werden können!

Solange die ÖBB aber kein Transportunternehmen ist, sondern eine Gewerkschaft, die sich einen Gleiskörper hält, und eine parasitäre Führung besitzt, die das Geld des Volkes in Spekulationsgeschäften mit "cross-border-leasing" und ähnlichen verbrecherischen Finanzkonstruktionen verzockt, wird sich nichts ändern!

Hier ist der politische Wille gefragt und eine straffe Führung!
Auf allen Ebenen. Mir wäre lieb, die ÖVP würde sich hier durchsetzen!
Andere politische Kräfte können das zwar auch, die Methoden werden aber nicht fein sein...

Der LKW-Transport ist viel zu billig - er wird in Wahrheit quersubventioniert - und die Bahn ist sicherer, umweltfreundlicher und leistungsfähiger!

Als Kind des Ybbstales bitte ich Sie:
Erhalten Sie uns die Bahn! Es wurden schon viel zu viele Bahnlinien in Österreich dem Straßenverkehr geopfert!

Mit dem Ausdruck vorzüglicher Hochachtung
Dipl.Tzt. Holger Uhlig

 

Markus Scheeff, 12.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Bitte setzen Sie sich für die Erhaltung der Ybbstalbahn ein.

Bereits 1980 wurde in Vorarlberg der Fehler begangen, die Bregenzerwaldbahn einzustellen. Diese würde sich heute, um wenige Kilometer zum nächsten Skigebiet verlängert, als Touristenmagnet erweisen....
Stattdessen fährt man heute weiter ins Montafon oder in die Schweiz.

Vor allem wegen der Bahn fahren meine Familie und ich jedes Jahr nach Lunz am See. Ohne Bahn für uns nicht mehr sehr interessant, denn Ziele mit schöner Landschaft gibts viele und näher.

Mit freundlichen Grüssen
Markus Scheeff

 

Folke Brockmann, 12.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Eigentlich bin ich immer gerne nach Österreich für Kurzurlaube gekommen, sollte die Bahn eingestellt werden hat sich das erledigt!

F. B. aus Wattenscheid (Ruhrgebiet)

 

Walter Stadler, 11.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Geben Sie bitte der Ybbstalbahn eine Chance für eine gute Zukunft ! Wir haben diese Bahn bei Urlauben nahe Waidhofen/Ybbs kennengelernt und würden ohne sie nicht mehr im Mostviertel Urlaub machen. Denken Sie bitte an viele positive Beispiele einer Revitalisierung von Lokalbahnen, z. B. der Pinzgauer Lokalbahn, die Ihr Kollege Dr. Haslauer mit viel Verhandlungsgeschick mit Bund und ÖBB für das Land Salzburg und die dort wohnende Bevölkerung erfolgreich revitalisieren konnte. Gerade in Zeiten eines notwendigen Klimaschutzes ist jede umweltfreundliche Bahn wichtig.

MfG Walter Stadler

 

Florian Wurz, 11.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Ich habe Sie immer gewählt und es freut mich sehr, dass Sie noch immer der Landeshauptmann für NÖ sind. Nur finde ich es schade, dass der Bund und das Land es nicht schaffen Nebenbahnen in NÖ zu retten. Mit Streckenbegradigungen und Streckensanierung bzw. moderne Fahrzeuge wie auf der Pinzgaubahn würden viele Pendler und Schüler wieder auf den öffentlichen Verkehr zurückbringen. Beachten sie die Pinzgaubahn. Man sieht das Interesse der Bahn an den schmalspurigen Bahnen dort besonders gut. Zuerst war die Bahn defizitär, dann kam ein Privaterbetreiber und auf einmal funktioniert die Bahn. Es fahren immer mehr Personen mit der Bahn. Der Betreiber hat schon weitere Garnituren bestellt, weil sie mit den vorhandenen Fahrzeugen nicht mehr auskommen. Auch den Güterverkehr haben die SLB aufgenommen (der bei der ÖBB schon einige Jahre stillgelegt worden ist), und das mit Erfolg. Lassen Sie nicht das wichtige Transportmittel für Pendler und Touristen stilllegen.

Man kann einiges tun um die Ybbstalbahn zu retten. Zb. Güterverkehr. Wie viel Holz muss mit Lkw transportiert werden? Wie viele Busse müssen einen Zug ersetzen? Tatsache müssen 2 oder mehr Busse fahren um einen Zug zu ersetzen. Da frag ich mich aber, ist das das Ziel vom Kyoto-Protokoll? Auch gehört dringend auf den anderen Bahnen umgebaut und saniert. Die Bahn soll nicht alles auf die Westbahn investieren. Den die ÖBB kann nicht nur vom internationalen Verkehr leben. Sie vergessen, dass viele Pendler täglich die Bahn am Leben erhalten. Aber gerade die werden gerne vergessen.

1: Die Franz Josef-Bahn ist eine Hauptbahn, die jetzt eigentlich eine elektrische Nebenbahn ist. Fahrzeiten von Wien nach Gmünd waren vor der elektrifizierung mit 2h18min. Der Zug hatte in Sigmundsherberg 10min Aufenthalt wobei in Sigmundsherberg die E-Lok von der Diesellok oder umgekehrt ersetzt wurde. Da in Sigmundsherberg die Oberleitung anfing oder aufhörte. Nun hat die ÖBB dem Waldviertel eine super Chance gegeben und hat die ganze Strecke elektrifiziert. Wo dann die Züge knapp unter 2h unterwegs waren. Nun ist es aber so dass heute die Züge wieder 2h08min brauchen. Der Fahrplan für Pendler unzumutbar wird, da auch einige Züge gestrichen worden sind. Einige meiner Freunde sind Schaffner, Zugbegleiter, Lokführer. Manche fahren regelmäßig auf der Strecke (auch dienstlich). Laut deren Meinung könnte der Zug sogar um 1h30min (einige Minuten auf oder ab) fahren. In der früh vielleicht zwischendurch besondere Eilzüge einlegen die nicht in jeder Station halten. Oder Einsatz besonderer Neigezüge, oder das Fahrplan-Angebot besonders in der Früh und am Abend erhöhen.

Weiters ist der internationale Reiseverkehr fast nicht vorhanden. Der Vindobonna war einer der wichtigsten Züge für das Waldviertel. Da man schnell ins Waldviertel fahren konnte. Nun kommt er nicht mehr ins Waldviertel, da er über das Weinviertel fährt. Zum Schluss hatte der Zug auch an seinem großen Glanz verloren, da der Zug hauptsächlich aus tschechischen Wagen bestand, die eher einen ungepflegten Eindruck machten. Früher hatte man für den Zug modernste Triebwagen bereitgestellt. Von internationalen Wagen wie auf der West- oder Südbahn kann das Waldviertel nur träumen. Wieso findet man nicht in den Zügen die eh solange fahren keinen Speisewagen mit normalen Preisen. Auch nur ein Barwagen (wie jeder kleiner Museumsbahn-Verein im Zug mit hat, wo ein Kaffee oder Tee, Würstchen oder zumindest Wurstsemmeln angeboten werden). Vielleicht ist dass sogar eine Marktlücke. Bei der DB habe ich zumindest bei Intercity-Zügen eine Person die sowas verkauft hat. Man könnte auch einen Kaffeeautomat aufstellen.
Da würde die Bahn ein erheblicher Konkurrent der Autos werden. Viele Pendler würden viel lieber mit der Bahn fahren, können es aber nicht.

2: Nebenbahn Waldkirchen- Waidhofen/TH - Schwarzenau.
Diese Bahn war eine Bahn die sogar nach Tschechien fuhr. Ab dem au des eisernen Vorhangs wurde die Bahn zwischen Slalovice-Fratres abgebaut. Öfters ist in Zeitungen berichtet worden, dass die österr.- und tschechische Regierung die Bahn wieder eröffnen wollen (auch Sie Herr Landeshauptmann haben es öfters bekanntgegeben). Besonders wegen dem Güterverkehr war dann die Hoffnung groß. Und wieder sind die Waldviertler vergessen worden. Es passierte und passiert außer Bla bla bla wieder nichts, und die Bevölkerung wird wieder enttäuscht.
Besonders die tschechische Regierung hatte großes Interesse, die Bahn wieder zu betreiben, und wollte die Strecke sogar in Österreich instand setzen. Sie wollte sogar den Personenverkehr mit Ihren Triebwagen bewältigen. Nur die ÖBB hatten Angst und wollten dieses Projekt nicht wieder aufkommen lassen. Nun ist Holz das Transportgut Nr. 1 und man wollte den Lkw von der Strasse auf die Schiene verlagern soweit es geht. Darum war die Strecke sehr wichtig. Das Sägewerk würde die Baumstämme auf Waggons verladen, dann würde dieser Zug auf der Strecke von Slalovice bis nach Zwettl auf der Schiene verbleiben. Mehrere hätten Nutzen von diesem Projekt. 1. das Sägewerk, die braucht nicht mehr so viele Lkws die mehrmals täglich durch Tschechien und dem Waldviertel düsen. 2: Die Einwohner hätten nicht mehr so viele Holz-Lkw auf der Strasse, die auch ein Risikofaktor sind, da Sie sehr schnell unterwegs sind. Ich mache nicht den Lkw-Fahrern oder dem Sägewerk den Vorwurf, sondern der ÖBB oder der österrr. Regierung die nichts dagegen unternehmen möchte. Traurig ist sogar das Kirchberg und Gmünd wegen den Holz-Lkws streiten, weil sie durchfahren müssen. Anstatt das Holz auf der Schiene umweltfreundlich und unkompliziert zu liefern. In Kirchberg ist es leider so dass es im Ort die Strasse an einigen Stellen ziemlich eng ist, wo auch der Lärm sehr stark und auch für den Autoverkehr gefährlich ist, und Kirchberg nicht die Lkw´s durchfahren lassen möchte, kann ich es verstehen, und habe es oft genug beobachten können.

3: Laa an der Thaya-Znaim:
Ich freue mich dass die Bahnstrecke endlich elektrifiziert worden ist. Aber leider muss ich feststellen, dass von der Regierung hoch angepriesene Streckenverlängerung nach Tschechien noch immer nicht gebaut worden ist. Eine Strecke von einigen hunderten Metern an das Nachbarland noch immer nicht produziert werden kann, bringt es eine traurige Tatsache, dass die Bahn und die Regierung dem Auto und dem Transitverkehr den Vorrang gibt.
Leider haben auch Sie öfters die Verbindung angesagt. Statt der Bahn zu helfen und endlich dem Kyotoprojekt intern zu helfen wird dem Kraftverkehr alles in den Hintern geschoben. Es ist auch traurig, dass man lieber Autobahnen zu bauen als eine ordentliches System mit der Bahn zu erarbeiten. Nun zurück zu der Strecke. Da in Laa an der Thaya eineTherme besteht, und die Verbindung nach Tschechien bestünde, könnten auch unseren Nachbarn mit dem Zug zu der Therme fahren. Auch der Güterverkehr muss nicht immer einen Umweg von ca 20 km nehmen um nach Österreich zu kommen, sondern kann direkt über Laa an der Thaya rüber fahren.

4: Gmünd-Weitra , Gmünd-Altnagelberg- Litschau
Diese Bahn ist Schmalspurig, ist eine Touristen Attraktion, wegen des Növog und dem Waldviertler Schmalspurbahnverein. Nun hat leider auch die Bahn kein Interesse an Schmalspurbahnen (ausser der Mariazeller-, Ybbstalbahn) hat, dabei könnten auch die Schmalspurbahnen ein wichtiger Teil der Umwelt beitragen.
Güterverkehr: Die Bahn hat nicht versucht den Güterverkehr zu erneuern ( komischerweise in der Schweiz funktioniert es, und in der Schweiz sind auch die Schmalspurbahnen wichtiger als in Österreich) , neuen Rollbockverkehr , moderne und stärkere Dieselloks, Rangierfunk (funktioniert sogar bei der Steiermärkischen Landesbahn) Containerverkehr. Lagerhäuser und Sägewerke fahren mit LKW und nicht mit der Bahn. Wieso!!!!!!!
Heidenreichstein hat 1992 den Güterverkehr verloren, obwohl aber der Verkehr stärker geworden ist. Zum Schluss musste fast jeden Tag ein Zug nach Heidenreichstein fahren. Gmünd -Weitra, Gmünd Altnagelberg könnte man mit Triebwagen wieder Personenverkehr einführen. Beide Orte haben Ihre Bahnhöfe in der Stadt, ganz nahe am Zentrum. ES müsste Streckenbegradigt, mehrere Haltestellen schneller und bequemer Zugverkehr, bessere Busanbindung gemacht werden.

5: Wien oder Wien Engelhartstetten:

Die Bahn ist schon einiger Zeit stillgelegt. Wäre aber super dafür den Pendler mit dem öffentlichen Verkehr nach Wien zu fahren. Pendler könnten mit einer Park & Ride Anlage ihr Auto dort stehenlassen und mit der Bahn von Engelhartstetten weiterfahren. Müsste aber elektrisch und halbstündlich verkehren. Für Wien bietet es wieder weniger Autos die ins Zentrum fahren müssen.

Es gibt noch einige bahnen in Nö wo Sie zwar stillgelegt sind, aber es sich lohnt die Bahnen genauer zu betrachten.
Leider haben Sie auch vergessen, dass die Landesaustellung 2009 in Raabs, Horn und Telc` auch per Bahn zu erreichen wäre. Nun ist es zu spät.

Auch eine grösse Kritik am Autobus muss ich leider anprangern. Ein Bus vom Wien nach Heidenreichstein braucht 2h 30min manche fahrten können fast schon 3h dauern, da wundert es mich nicht, dass jeder Pendler mit dem Auto fahren muss ( wollen tut eh keiner). Bus und Bahn müssen auf jedenfall Harmonieren. Bus soll die Zubringer funktion der Bahn sein, sollen zusammen arbeiten und nicht gegeneinander. Ein Bus nach heidenreichstein war zu meiner Lehrzeit zur und von der Berufsschule etwas trübe. Den der letzte Bus fuhr von Gmünd nach heidenreichstein um 17 Uhr. Nun frage ich Sie wie kann man in einem Geschäft arbeiten wo der Betrieb um 19 Uhr oder später schließt öffentlich nach Hause fahren???
Natürlich haben momentan die Bevölkerung kein Interesse an Bahn und Bus wo die letzten 20 Jahre nicht viel gemacht worden ist.Der Bus kann bei Zeiten wo weniger Leute mitfahren( am Anfang reicht sicherlich ein Kleinbus) eine Art Anrufservice machen( man ruft an sagt die Haltestelle, Bus fährt laut Fahrplan nur an der Haltestelle stehen, wo die Person den anruf gemacht hat). Verbesserung wären In der Früh und am Abend mehr fahrten, und auch schnellere Fahrten. Am späten Abend durch anrufservice. leider gehört auch sehr viel Propaganda und bewusstsein erweiterung der Bevölkerung. Fahrpreise( besonders Zeitkarten) dürfen nicht erhöht werden, Pendler nicht auch noch bestrafen, wenn sie öffentlich fahren. Wo er den Zug nicht bei jeder Station zum halten bringen muss, sondern gleich duch betätigen des Knopfes an der Haltestelle sowie am Triebfahrzeuges der Fahrer weiss wo er halten soll bzw gleich durchfahren kann.

Die Bahn soll auch den kleinen Kunden mit einem Güterwagen für ernst nehmen. Es gab Firmen die einen Gleisanschluss haben wollten, aber nicht soviele Güterwagen zur versendung bzw. Empfang anboten,die Bahn kein Interesse hatte, den Gleisanschluss auch Bedienen zu können bzw zu wollen. Auch wurden Firmen mit Interesse an der bahn ( Nebenbahn)hatten wo die Bahn oft zu dem Kunden gemeint habe. " ja sie können einen Gleisanschluss beantragen oder machen lassen, nur wir wissen nicht wie lange die Bahn überhaupt noch existiert. Sie könnte ja schon in nächster Zeit vielleicht auch nächstes Jahr stillgelegt werden" Da hat sicher einige Firmen kalte Füsse bekommen, und lassen leider alles mit dem Lkw liefern, obwohl der Firmensitz dirket neben der Bahn war. Diese Fehler waren vor einiger Zeit, werden sicher noch heute gerne gemacht.
auch eigene Fahrzeuge lieber mit dem Lkw abtransportieren lässt. ( vor einigen Tagen wurde eine Schmalspur Dampflok nach meiningen zur Lokomotivwerkstatt gebracht. zuerst habe ich gedacht sie liefern die Lok mit dem Zug dorthin. Leider war das falsch, denn die Lok wurde nach Litschau gebracht und von dort mit einem Lkw abgeholt. schauen sie auf der internet seite www.erlebnisbahn.at/wsv/ unter aktuelles alles nach. Da haben Sie es sogar auf Farbe.)
Ich gebe nicht dem Personal die jeden tag für mich und andere Personen im ganz Österreich da sind die schuld, die Arbeiten hart die Personen und Güter sicher und schnell von A nach B zu bringen. Ich gebe eher den Managment, die keinen blassen schimmer von den problemen unten hat. Die sehen leider nur die Zahlen und fragen nicht dem Personal was man besser machen könnte. Wie bei jedem grossen Betrieb.

Ich danke auf jeden Fall für das Lesen dieses Schriftstückes, wo ich endlich meine angestauten Ärger endlich abbauen konnte (es musste endlich geschrieben/gesagt werden.) .Mir fällt besonders bei den Bundespolitiker auf, dass Sie immer das Kyoto Protokoll missbrauchen. Sie machen nur Bla Bla bla und tun nichts dafür. Man hat es auf der Thayatalbahn von Schwarzenau nach Fratres und weiter nach Slalovice am besten bemerkt. Auch die Schmalspurigen bahnen wie Ybbstalbahn, Waldviertelbahn, Höllentalbahn und die Mariazellerbahn sind eine Touristische Nebenbahn in Nö und bringen auch Touristen dazu, dass Sie mehr von Nö kennen lernen wollen. Bei den Eisenbahner hat Nö ein besonderes Flair. Deshalb kommen Sie auch sehr gerne ins Nö um mit den Bahnen mitzufahren.Wie die yppstalbahn und Waldviertlerschmalspurbahnen sind auf die hilfe vom Bund und Land angewiesen, damit auch in zukunft die Touristen regionale Atraktionen erleben können.
Sie sollten die Nö Eisenbahnvereine zusammensetzen super Link finden Sie auf www.Landesbahn.at
lg florian Wurz
 

Helga Längauer, 10.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Aus der Sicht einer Hausfrau, die ich neben meiner Tätigkeit als Sekretärin auch noch bin, hätte ich unseren Haushalt schon in den Ruin manövriert, würde ich so wirtschaften die teuerst bezahlten Manager der Bahn. Und als Draufgabe noch ein paar Milliönchen, wenn ich wegen Unfähigkeit entlassen werde. Geld für die kleinen Bahnen wäre genug da, wenn anderswo wirtschaftlich gearbeitet würde. Rennen wir doch nicht immer nur den Großstädten hinterher, sondern bewahren wir uns auch Traditionelles und lassen Sie innovative Köpfe ran, die aus dem Projekt Attraktives gestalten können.
Freundliche Grüße einer Wochenend-Göstlingerin, die weiß wie erhaltenswert die Landschaft mit all seinen Einrichtungen ist.
Helga Längauer
 

Thomas Vielhaber, 05.04.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
I had a dream.

VISION YBBSTAL+/-BAHN 2020
- Land und Bund haben die Bedeutung der Ybbstalbahn für die Region an der Eisen(bahn)straße erkannt und fördern mit Unterstützung der EU weitere Kleinprojekte in der Region.
- Die Gemeinden des Ybbstals stehen ohne Wenn und Aber zu ihrer Bahn und unterstützen in ihrem Rahmen die Betriebsführung, auch die Bevölkerung spricht wieder von "ihrer Bahn" und nutzt das Angebot auf der Schiene.
- Ein engagierter, regionaler Betreiber hält vor Ort Kontakt zu Gemeinden, Firmen und Tourismus-verbänden, die ein saisonabhängiges, attraktives Nostalgie- und Erlebnisprogramm auf allen Streckenteilen anbieten, das immer mehr Ausflugsgäste ins malerische Ybbstal lockt. Schulen, Kindergärten, Betriebe und Vereine nützen den Schafkäs-Express für Ausflüge und Exkursionen.
- Ein fixes, wertgesichertes Investitionsprogramm sorgt für einen tadellosen Zustand der Betriebsanlagen. Moderne Zuggarnituren bieten angenehmen Reisekomfort und rasche Beförderung (mind. 80 km/h Höchstgeschwindigkeit) im Taktfahrplan.
-Ein schnellbahnähnlicher Zugsverkehr im Bereich Waidhofen - Ybbsitz sorgt für eine deutliche Entlastung der Straßen. In Zusammenarbeit mit Landesstellen wurden Straße und Bahn im Abschnitt Gstadt - Ybbsitz entflechtet und sorgen so auch für eine deutliche Beschleunigung des Bahnverkehrs.
- Ein alternatives Antriebskonzept mit Biogas nützt regionale Energiequellen und trägt so zur Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen bei. Nebenbei sichert die Erzeugung dieses Treibstoffes nachhaltige, krisensichere Arbeitsplätze in der Region.
- Intelligente Beförderungssysteme (Container, Wechselaufbauten) sorgen für raschen und reibungslosen Güterverkehr und entlasten die Region vom Güterverkehr auf der Straße. Firmen wie die BENE AG zählen zu den zufriedenen Kunden der Ybbstalbahn und nutzen europaweite Logistikkonzepte auf der Schiene für ihre Warentransporte.
- An neuralgischen Stellen (z.B. St.Georgen / Reith) wurden Hochwasserschutzmaßnahmen für Bahn und Ort verwirklicht.

.doch dann wurde die Vision zum Alb-Traum.

- Die Bahnlinie wurde Ende 2009 eingestellt, sämtliche Fahrzeuge wurden in bahnfreundlichere Bundesländer transferiert oder verschrottet.
- Die Straße ins Ybbstal wurde bis Göstling 4-spurig ausgebaut, der 150 Mio ? teure Buchenbergtunnel hat einen noch teureren Bruder durch den Rabenberg erhalten, trotzdem versinkt Waidhofen im Verkehr.
- Der geplante Radweg kam nie zustande, da aus Geldmangel die Schienen noch immer auf der nun völlig zugewachsenen Bahntrasse liegen.
- Das tolle Buskonzept des mittlerweile pensionierten Landesverkehrsplaners ist, ebenfalls aus Geldmangel, zum reinen Schülertransport-Betrieb gekürzt worden.
- Der sanfte Tourismus ist total zusammengebrochen, außer den Hochkar-Schifahrern verirrt sich kaum noch ein Gast ins obere Ybbstal.
- Die immer weniger werdenden Bewohner des Tales weinen der Ybbstalbahn nach und verstehen die Verkehrspolitik von vor 11 Jahren nicht.

Schweißgebadet bin ich aufgewacht, schaue aus dem Fenster und ein völlig überfüllter 3-teiliger Triebwagen der Ybbstalbahn fährt gerade vorbei.

Noch lebt das Ybbstal mit seiner Bahn und dem sanften Tourismus, es liegt an Ihnen, ob Sie als Retter oder Totengräber UNSERER Bahnlinie in die Geschichte eingehen werden! Thomas Vielhaber, Waidhofen/Ybbs
 

Wolfgang Fleischmann, 27.03.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Leider muß ich einem sogenannten Buskonzept widersprechen. Aus Erfahrungen ( z.b. nach Einstellung der durchgenden Verbindung über den Gerichtsberg auf der Südwestbahn) hat es sich gezeigt, daß die Busse seitens der Bevölkerung und auch seitens der Touristen nicht angenommen werden - mit dem Erfolg, daß auch die Buslinien eingestellt werden. Vielleicht ist das aber auch das Ziel.

Ebenso zeigt es sich, daß die Busfahrten in verkehrsreichen Gegenden ( z.B. Wr. Umland zu verkehrsbedingten dramatischen Fahrzeitverlängerung führen. ( Auch ein Bus muß sich im Stau anstellen. ) Weiters wurde ich Herrn Zibuschka empfehlen, zu den Fahrzeiten der Schüler ( die logischerweise genau mit dem Berufsverkehr zusammentreffen) in einen Bus einzusteigen - abgesehen von einem Sicherheitsrisiko für die Insassen, da die Busse heillos überlastet sind.

Dazu muß auch festgestellt werden, daß wahrscheinlich alle Nebenbahnen mit den, von der ÖBB in den Sand gesetzten hunderten Millionen Euro modernisiert und dem Standard des einundzwanzigsten Jahrhundertes entsprechend hergerichtet hätten werden können.

In der Hoffnung, daß es möglich ist, daß doch die Schiene gegenüber der Straße gewinnt und die Ybbstalbahn erhalten bleibt und modernisiert wird

verbleibe ich
mit besten Grüßen
Wolfgang Fleischmann

 


Gerhard Ullram, 24.03.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Gemäß der aktuellen Diskussion wird seitens des Landes NÖ angestrebt, die Ybbstalbahn aus Kostengründen durch ein "zukunftsorientiertes Buskonzept" zu ersetzen. Hierzu wäre aus meiner Sicht folgendes festzustellen:

Man hat über Jahrzehnte tatenlos zugesehen, wie die ÓBB die Nebenstrecken im wahrsten Sinne des Wortes kaputt gespart haben, um ein gutes Argument (Kosten) zum Einstellen dieser ungeliebten Strecken parat zu haben.
Die Betriebskosten alleine können bei attraktivem Angebot und effizientem, bei gleichzeitig möglichst kundenorientiertem Personaleinsatz nicht das große Problem darstellen.
Dass es möglich ist, einen wirtschaftlich erfolgreichen Betrieb auf Regionalbahnen abzuwicklen zeigen Blicke in den Pinzgau, ins Zillertal, in den Vintschgau etc., von den Eidgenossen gar nicht zu reden.
Der Anbieter muss übrigens nicht die ÓBB-PV AG sein...

Ein Bus kann eine Bahn niemals ersetzen, da dieser zwar für führerscheinlose Bürger und Schüler ein zweckdienliches Verkehrsmittel ist, jedoch niemals auch nur einen einzigen Autofahrer zum Umsteigen ins "Öffi" bewegen wird. Gerade letzteres sollte in der heutigen Zeit Gebot der Stunde sein !!
Leider wollen/dürfen (?) das viele Experten öffentlich nicht begreifen bzw. argumentieren...

Die Folge eines Buskonzeptes wird binnen weniger Jahre mit Sicherheit ein Ausdünnen des Angebotes mangels Inanspruchnahme bis hin zur ausschließlichen Führung einzelner Schülerkurse bis Samstag 13 Uhr sein.

Und noch etwas: Eine Fremdenverkehrsregion wie das Ybbstal, die ihren Bahnanschluss verliert, verliert unweigerlich auch einen Teil ihrer Touristen. Das obere Triestingtal (Kaumberg, Altenmarkt) spürt bereits die Auswirkung der Bahneinstellung über den Gerichtsberg in Form von Umsatzeinbußen im Gastronomiebereich etc.

Ich für meinen Teil, der in jüngster Vergangenheit des öfteren in der Region Ybbstal Bergwandern war und für An- und Abreise stets die Ybbstalbahn benützte sowie in div. Bäckereien oder Lokalitäten einige Euro in der Region ließ, werde bei Umstellung des Verkehrs auf Busse nicht mehr dort zu Gast sein.

Im Sinne der Regionen, für die Sie, Herr Landeshauptmann, ja Partei ergreifen sollten, ersuche ich Sie inständig um ein klares Bekenntnis zu den Regionalbahnen, im ggstdl. Fall zur Ybbstalbahn.
Die Regionen werden es Ihnen langfristig danken !

Mit vorzüglicher Hochachtung
Gerhard Ullram

 


Lukas Keferböck, 15.03.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Das Ybbstal braucht die Bahn!
Bei der 100 Jahrfeier haben sie noch gesagt:,,Was Hundert Jahre hält wird die nächsten Hundert Jahre auch überstehen!'' das sehe ich zur zeit anders!
Es ist auch klar das ein Buskonzept über die Große Kripp um die hälfte billiger kommt. Aber die Große Kripp ist dem halben Winter über gesperrt! Und fahren wird sicher auch niemand, nein noch weniger! Ich habe gehört das im Sommer 2008 eine Familie aus Wien mit dem Zug nach Lunz fahren wollten als sie aber in Waidhofen/ Ybbs in den Bus eingestiegen sind der als Schienenersatzverkehr dienen soll haben sie gesagt das sie in der Nächsten Station aussteige wollen weil mit dem Bus können sie woanders auch fahren.
Meiner Meinung nach sollte man einen anständigen Fahrplan machen, die Streckenhöchstgeschwindigkeit auf 70 km/h erhöhen, den Fuhrpark modernisieren und einen anständigen Radweg machen!
Auf der Ybbstalbahn ist leicht ein Stundentaktfahrplan möglich!
Und am wichtigsten wäre es den Güterverkehr bis nach Lunz am See wieder aufzunehmen!
Ich persönlich (es klingt zwar verrückt) meine das eine Verbindung Lunz am See - Mariazell auch hergehört! Man könnte von Lunz bis nach St. Pölten Güter ohne umladen und voralem Umweltbewusst befördern! Das wäre noch dazu die Rettung der Ybbstal- und Mariazellerbahn!
Entschuldigen sie wenn ich mit einigen aussagen etwas ,,vorlaut'' war aber mir liegt die Zukunft der Schmalspurbahnen in Österreich sehr am Herzen!

Hochachtungsvoll
Lukas Keferböck (17 Jahre)

 


Heinz Brandl jun., 12.03.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Über die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit der Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene braucht meines Erachtens nicht mehr diskutiert zu werden. Darüber herrscht österreichweit Konsens. Umso bedauerlicher ist es, daß man jetzt wiederum eine Nebenbahndebatte vom Zaun bricht. Wo bleibt die Verantwortung der Politiker, wenn man einerseits die Verkehrsverlagerung propagiert, andererseits aber stillschweigend zusieht, wie die ÖBB die Gleisanlagen verkommen lassen.
Die Ursachen der mangelnden Attraktivität sind bekannt. Es darf aber auch nicht verwundern, wenn man es mit einer Institution ÖBB zu tun hat, die es Vorzieht, die (sehr beachtlichen) getätigten Zahlungen des Landes NÖ lieber an der Börse gewinnbringend zu verspekulieren, statt sie in die (Neben)bahnen zu investieren.
Seit etlichen Jahren werden durchaus sinnvolle und zukunftsorientierte Varianten zur Attraktivierung der Ybbstalbahn überlegt. Teilweise Umspurung, Containerverladung bei Fa. BENE, zusätzliche Haltestellen auf Höhe Stadtpfarrkirche und bei Eurospar, sowie ein 30-Minuten-Takt im Stadtbereich sind nur einige Beispiele. Geschehen ist jedoch nichts. Und plötzlich werden viele sinnvollen Varianten verworfen, weil eine (Momentaufnahme) Mobilitätsstudie der Ybbstalbahn ein schlechtes Zeugnis ausstellt. Ich habe starke Zweifel, daß diese Mobilitätsstudie der Weisheit letzter Schluss ist, in der anscheinend auf das Güterverkehrspotential der Bahn komplett vergessen wurde.

"Die Ybbstalbahn, wie sie derzeit geführt wird, bremst die Entwicklung unserer Gemeinde, weil es durch sie keinen gut funktionierenden öffentlichen Verkehr gibt." So die Aussage eines VP-Obmannes aus St. Georgen/Reith. Die Betonung möchte ich hierbei auf "wie sie derzeit geführt wird" legen. Es steht außer Zweifel, daß die Bevölkerung des Ybbstales ein Recht auf einen attraktiven öffentlichen Verkehr hat. Ich selbst bin seit 15 Jahren "Ybbstalbahn-Pendler", und weis die Bemühungen zur Verbesserung seitens des Landesrates Sobotka durchaus zu schätzen. Sollte die Einstellung der Bahn jedoch Realität werden, frage ich mich, ob dies nicht einem Kniefall vor dem Missmanagement der ÖBB, sowie einer Kapitulation gegenüber einer verantwortungsbewußten Verkehrspolitik gleichkommt.
Ich hoffe daher, daß der Weg Niederösterreichs weiterhin auf Schiene in die Zukunft führt.

Mit freundlichen Grüßen
Heinz Brandl jun.

 


Theresia Hader, 22.02.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Ich benutze seit meinem zehnten Lebensjahr regelmäßig die Ybbstalbahn von Ybbsitz nach Waidhofen, früher täglich momentan wöchentlich. Ich habe seit einem Jahr auch kein eignenes Auto mehr, da mir die Fahrten mit der Bahn, ich fahre weiter nach Wien, umweltfreundlicher und bequemer erscheinen. Allerdings hat sich die Situation seit dem Schienenersatzverkehr sehr verschlechtert. Leider kann ein Bus die Bahn in keiner Weise ersetzen, vor allem nicht wenn man immer Gepäck mit sich führt. Wartezeiten muss man auf der Straße verbringen und eine Fahrt mit einem Kind im Rollstuhl ist überhaupt so gut wie unmöglich. Auch meine Schwester und ihre Kinder benützen gerne die Bahn und wir würeden es alle sehr bedauern, wieder nur auf das eigene Auto angewiesen zu sein.
In diesem Sinne hoffen wir auf eine positive Lösung durch die Politik, die unserer Region und den Menschen gerecht wird und unsere wichtigen Anliegen nicht einfach unberücksichtigt lässt.

Ich bitte Sie freundlich um Ihre Unterstützung.
Danke.
Theresia Hader und Annemarie Reisinger

 


Josef Weinfurter
, 09.02.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Gestatten Sie uns die Bitte, die Ybbstalbahn zu erhalten. Wir sind eine Gruppe von 20 Radfahrsenioren, die gerne ca.2x im Jahr von Lunz am See nach Waidhofen /Ybbs mit Begeisterung durch das schöne Ybbstal radeln.
Dazu brauchen wir die Bahn, denn die Alternative Bus ist für uns nicht relevant,
da im Bus eine Fahrradmitnahme nicht möglich ist.
Wir ersuchen Sie, die Entscheidung bald zu treffen, denn die ÖBB droht doch schon länger mit der Einstellung der Ybbstalbahn.

Mit freundlichen Grüßen
Josef Weinfurter im Namen vieler Radfahrer.

 


Christian Schachner, 02.02.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Als Wiener, der seine Wochenenden nahezu regelmäßig in den verschiedenen Gegenden von Niederösterreich verbringt, bin ich trotz der - mit öffentlichen Verkehrsmitteln - langen Anreise aus Wien mehrmals im Jahr im Ybbstal, da die Schmalspurbahn sehr gute Möglichkeiten für schönen Wanderungen - insbesondere Überschreitungen - in der Region bietet.

Seit einiger Zeit kursiert das Gerücht, dass die Ybbstalbahn möglicher Weise noch im laufenden Jahr eingestellt und durch ein "Buskonzept", das von Verkehrsplaner Univ.Prof. Zibuschka beauftragt wurde, ersetzt werden solle.

Ich versichere Ihnen, Busse sind für mich keine Alternative und eine Einstellung der Bahn würde mit Sicherheit meinen Ausflügen in das Ybbstal ein Ende setzen. Ich gehe davon aus, dass eine Umstellung des öffentlichen Verkehrs im Ybbstal auf Busse auch für eine Reihe anderer Touristen - aber auch für die einheimische Bevölkerung - einen erheblichen Nachteil mit sich brächte. Dies würde bedeuten, dass entweder künftig mehr Menschen für Fahrten in dieser Region das Auto nutzen oder überhaupt auf Reisen in das Ybbstal mangels attraktivem öffentlichen Verkehr verzichten (müssen).

Bereits die nahezu komplette Umstellung des Streckenabschnitts nach Ybbsitz auf Schienenersatzverkehr (SEV) hat mich bewogen, diese Ortschaft aus meinen Wanderplänen zu streichen, da hiermit ein deutlicher Komfortverlust für den Reisenden gegeben ist und ich es im übrigen absurd finde, ohne besonderen Grund (wie z.B. Bauarbeiten) einen SEV einzurichten.

Ziel bei der Ybbstalbahn müsste es sein, diese künftig wieder einem breiten Publikum nutzbar zu machen!

Dazu wären allerdings wesentlich kürzere Fahrzeiten nach Lunz am See, eine Einbindung in den Taktverkehr sowie bessere - d.h. schnellere Verbindungen - von Wien bzw. Linz nach Waidhofen notwendig. Die optimale Lösung wäre natürlich eine Wiederinbetriebnahme des Regelverkehrs bis Kienberg-Gaming und eine Vertaktung mit der Erlauftalbahn, da so wesentlich kürzere Reiszeiten nach Scheibbs, Pöchlarn und weiter nach Wien leicht zu bewerkstelligen wären. Soweit mir bekannt ist, wurden seitens der NÖVOG enstprechende Überlegungen auch schon einmal angestellt.

Diese Maßnahmen in Verbindung mit einem gelungen Marketingkonzept für die Region und eine deutliche Intensivierung des Pendler- und Güterverkehrs könnten meinen Erachtens nach der Ybbstalbahn eine gesicherte Zukunft bescheren.

Dem gegenüber ist das bestehende Verkehrsangebot nur eingefleischten Bahnenthusiasten zumutbar! Seit dem Fahrplanwechsel muss man nämlich bereits vor 7.00 Uhr in Wien mit einem REX (d.h. lange Reisezeit, keine erste Klasse, kein Speisewagen) nach Waidhofen fahren, um gegen Mittag mit dem ersten Zug der Ybbstalbahn Lunz zu erreichen!

Beispiele für auch wirtschaftlich erfolgversprechende Schmalspurbahnen gibt es eine Vielzahl (etwa in Deutschland an der Ostsee "Rasender Roland", die Zillertalbahn oder auch jüngst die Entwicklungen bei der Pinzgaubahn!), dazu müsste allerdings doch auch in die Infrastruktur investiert werden, um zumindest in einem ersten Schritt die Langsamfahrstellen zu beseitigen.

Ich ersuche Sie daher im Sinn der Umwelt, der im Ybbstal lebenden Bevölkerung aber auch der umweltbewußten Touristen sich dafür einzusetzen, dass diese wunderschöne Schmalspurbahn erhalten bleibt und attraktiviert wird. In Anbetracht der von der Bundesregierung angekündigten Milliardeninvestitionen in die Infrastruktur Österreichs sollten doch auch einige Millonen EUR für ein solches Vorhaben zur Verfügung stehen. Anmerken möchte ich noch, dass dies nicht nur mir, sondern jedenfalls auch jenen über 5.700 Österreicherinnen und Österreichern ein Anliegen ist, die für den Erhalt dieser Bahn ihre Unterschrift geleistet haben!

Mit freundlichen Grüßen
Christian Schachner

 


Eckehard Buder, 01.02.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Mit großem Ärger kämpfen wir Ybbstaler gegen die Einstellung der Ybbstalbahn. Trotz stiefmütterlicher Behandlung durch den jetzigen Betreiber benutzen ca. 450000 Reisende jährlich die Ybbstalbahn. Sie selbst Hr. Landeshauptmann schreiben in einem Folder aus 2007 "Was 110 Jahre gut war, kann doch nicht auf einmal schlecht sein". Stimmt ihr Zitat heute nicht mehr? Noch im Vorjahr wurde die Ybbstalbahn vom LR Sobotka gelobt, weil man sie für die Landesausstellung in Waidhofen/Y. benötigte. Heute ist der Herr Landesrat leider einer der größten Gegner dieser Bahn. Ich kenne keinen Politiker der sich so gegen die eigene Region stellt. Das Ybbstal braucht eine funktionierende Bahn, um einerseits den Tourismus anzukurbeln und somit die Abwanderung im Tal zu stoppen.
S.g. Herr Landeshauptmann
Sagen auch Sie JA zur YBBSTALBAHN, und geben Sie den Weg frei für einen neuen Betreiber, der dann zeigen kann wie man eine Nebenbahn betreiben muß, damit nie mehr jemand auf den Gedanken kommt diese wunderbare Bahnlinie stillzulegen.

Mit freundlichen Grüßen
Eckehard Buder

 


Ing. Gerald W. Buschan, 24.01.2009

Attraktivierung der Ybbstalbahn !

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Dr. Pröll !

Ich appelliere an Sie, sich für den Erhalt und die ATTRAKTIVIERUNG der Ybbstalbahn einzusetzen.
Möglicherweise ist eine Übernahme der Ybbstalbahn als Landesbahn notwendig um ihren Fortbestand - und auch ihre Attraktivierung für Fahrgäste und verladende Wirtschaft - zu sichern bzw. zu gewährleisten.
Die ÖBB will sich mittelfristig von allen Nebenbahnen trennen, um so mehr wenn es sich dabei um schmalspurige handelt; anders ist ihr Vorgehen in den letzten Jahren leider nicht zu interpretieren.
Als positives Beispiel für eine positive Entwicklung nach Übernahme von den ÖBB sei Ihnen die Krimmlerbahn [Zell am See - Krimml] genannt.

Im Zusammenhang mit dieser meiner Bitte um Ihren Einsatz für die Ybbstalbahn, möchte ich nicht verabsäumen IHNEN zu DANKEN, was sie schon bisher für den Fortbestand der Waldviertler Schmalspurbahnstrecke von Gmünd nach Groß Gerungs GELEISTET haben !

SIE haben die MÖGLICHKEIT Ihr politisches Schwergewicht - im allerbesten Wortsinne ! - in die Waagschale zu legen; bitte tun sie es auch weiterhin für die Waldviertlerbahn - und nun auch für die Ybbstalbahn !

Mit herzlichem DANK im Voraus !
Ing. Gerald W. Buschan

 


Dipl.-Ing. Albrecht Grabner, 23.01.2009

Bedauerlicherweise werden die Schwierigkeiten, die der Schienenersatzverkehr am Streckenabschnitt Ybbsitz - Gstadt mit sich bringt immer größer. Nicht nur die Umstände beim Umsteigen in den Bus und die Verwendung ungeeigneter Busse, besonders die willkürlichen Fahrplanänderungen bereiten neuen Ärger für die Betroffenen. Von einer Verbesserung der Mobilitätsverhältnisse kann keine Rede sein !

Die angeblich für die Schüler abgeänderten Fahrzeiten bescheren selbst am Wochenende bereits nach 6km Busfahrt eine Wartezeit von einer knappen halben Stunde. Das ist die Zeit, die der Triebwagen für die ganze Strecke Ybbsitz - Waidhofen benötigt.

Dazu kommt noch der Missstand, dass Fahrkarten über Waidhofen hinaus - oder gar mit Vorteilscard - am Wochenende nicht im Bus gekauft werden können; habe ich am letzten Wochenende selbst wieder erlebt. Der Fahrscheinkauf musste dann in der Bahn erledigt werden und war bis Waidhofen aufgrund von mehreren Bedarfsaufenthalten nicht mehr für alle möglich.

Die Nebenbahnen, unter anderem auch die Ybbstalbahn, werden im Antwortschreiben auf meinen ersten Brief als nicht richtig funktionierende und nicht attraktive Nahverkehrsmittel bezeichnet. Dies trifft vielmehr auf das jetzige Buskonzept zu und das ist nicht nur meine Meinung.
Es bleibt zu hoffen, dass durch Kooperation des Landes Niederösterreich mit den ÖBB eine Lösung zustande kommt, in der auch der Ybbstalbahn jene Bedeutung für die Region zugemessen wird, die sie zweifellos hat.

Mit freundlichem Gruß
Albrecht Grabner

 


Mag. Ilse Merl, 22.01.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Immer mehr lokale Bahnen für den Personenverkehr werden eingestellt, oder ausgehungert - d.h. nicht ordentlich gewartet, schlechte Fahrpläne, viele Langsamfahrstrecken, aufgrund des schlechten Unterbaus usw. Die Erhaltung der Ybbstalbahn ist für die Region wichtig und es ist nicht einzusehen, dass auch diese Bahnlinie geschlossen wird. Die Förderung peripherer ländlicher Gebiete ist doch eine der wichtigsten Aufgaben der NÖ Landespolitik , oder ???

Mit freundlichen Grüßen
Ilse Merl

 


Dr. Christoph Aisleitner, 21.01.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Ich finde es beschämend und bestürzend, dass die Ybbstalbahn sich selbst überlassen wird, und daher hingenommen wird, dass die ÖBB diese Bahn mit großem Potential zugrunde richten.

An der Salzburger Pinzgaubahn kann man sehen, wie eine Schmalspur-Nebenbahn zu einem modernen, attraktiven Verkehrsmittel gemacht werden kann. Es ist schade, dass im Ybbstal offenbar kein Interesse an einer positiven Entwicklung der Bahn besteht - gerade in Zeiten, in denen die Bahn weltweit einen regelrechten Boom erlebt. Die autozentrierte Politik der 60er und 70er muss endlich endgültig vorbei sein - willkommen im 3. Jahrtausend.

Liebe Grüße.
Dr. Christoph Aistleitner

 


Dr. Wilfried Altzinger, 20.01.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Als überparteiliche, österreichweit agierende Plattform für Umwelt- und Verkehrsinitiativen wenden wir uns gemeinsam mit den im Ybbstal tätigen Bürgerinitiativen an Sie. Wir sind sehr in Sorge, dass das Land NÖ aufgrund der inferioren Verkehrsleistung der ÖBB hinsichtlich der Ybbstalbahn in den letzten Jahren/Jahrzehnten eine verkehrspolitsch problematische, nicht in die Zukunft gerichtete Entscheidung treffen will.

Der Ärger ist verständlich. Nach bewährtem Muster haben die ÖBB die nach ihrer Ansicht nicht ins Betriebskonzept passenden Schmalspurbahnen, unter den Augen der Politik, derart vernachlässigt, dass nur mit Hilfe zukunftsorientierter Verkehrspolitik der Länder ein Weiterbestand und eine Modernisierung dieser Schmalspurlinien möglich ist.

Das Land Salzburg hat mit seinem Landesverkehrsreferenten Dr. Wilfried Haslauer
vorgezeigt, wie man mit den ÖBB und dem Bund verhandelt und wie die unter ÖBB-Ägide
abgewirtschaftete Pinzgaubahn zum Erfolgsmodell für den Pinzgau wird.

Hochachtungsvoll,
Dr. Wilfried Altzinger

 


Mag. Dieter Stanfel, 18.01.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Wie seit vielen Jahren bekannt ist, versuchen die Bundesbahnen ihre Lokalbahnstrecken, insbesonders die schmalspurigen, mit vielen durchschaubaren Tricks abzudrehen. Sie passen nicht in ein Image, nach dem Manager auf Rails von City zu City jetten! Das bedeutet aber nicht, dass die Nebenbahnen sinn- und wertlos wären. Was haben die Generationen vor uns nicht alles in sie investiert - an Materiellem, wie an Ideellem. Das alles wie einen heißen Erdäpfel fallen zu lassen und wegzuwerfen, ist fraglos der momentan vielleicht einfachste, aber am wenigsten zukunftsorientierteste Weg. Soll wirklich die ganze Region Eisnwurzen bahnlos gemacht werden? Busse und wohl auch viele LKW sind kein adäquater Ersatz für eine leistungsfähige Eisenbahn.

Gerade in Zeiten, wie diesen, wo Energie immer weiter knapp und teuerer wird (Gaskrise!), sollten ökonomische Überlegungen maßgeblich sein. Ein Zug kann eben wirtschaftlicher befördern als eine Kolonne von Autos. Die vorhandene Infrastruktur gilt es zu nutzen und nicht zu zerstören. Wenn die bei der Ybbstalbahn derzeit nicht den Anforderungen für einen sicheren Verkehr entspricht, so ist das alleine Versäumnis und Vertragsbruch der Österreichischen Bundesbahnen. Die müßte man doch seitens der Politik zur Vertragseinhaltung bringen können!

Denken Sie bei der Alternative Autoverkehr auch an dessen Umweltbelastung? Nicht nur Busse und LKW werden vermehrt fahren sondern auch PKW derjenigen, die bisher Zugfahrer waren. Landauf landab werden die Autofahrer unter dem Vorwand CO2- und Feinstaubreduktion mit Einschränkungen schikaniert - im Ybbstal soll das ausgeweitet werden! Wie vereinbart sich das mit der Reduktionsverpflichtung Österreichs gegenüber der EU? Und wie attraktiv ist eine intensiv befahrene Straße durch das Tal für Einwohner und Fremdenverkehr? Werden dann dort auch kilometerlenge Lärmschutzwände gebaut werden müssen? Wie man hört, haben Verfechter des Ersatzes der Bahn duch Autos vielfach sehr egoistische Hintergründe für eigene Vorteile oder für befreundete Frächter und Busuternehmer. Volkswirtschaftlich und zum Vorteil der Betroffenen deren laut publizierte Meinung meistens nicht!

Die Alternative: Radweg statt Bahnlinie können nur Kurzsichtige und Weltfremde fordern. Die Umgestaltung wird Millionen fordern: Abtragen des Schotters oder Anschütten mit Feinmaterial, Herstellen einer glatten Fahrbahn, Absicherung von Böschungen, hohen Dämmen und Umbau der Brücken und Viadukte (etwa im Ofenloch!), samt ständiger Wartung und Sicherung vor Steinschlag. Und das für ein reines Schönwetterfahrzeug ohne Transportmöglichkeit von Gütern und ohne direkten wirtschaftlichen Nutzen. Ohne Eisenbahn hat jeder Radfahrer an seinen Ausgangsort zurückzukehren, da keine Transportmöglichkeit für den Drahtesel besteht. Welcher Familienausfug mit Kindern sollte etwa von Waidhofen bis Lunz bergaufstrampeln, um dann die vielen Kilometer ebenso wieder zurücklegen zu müssen?

In der Schweiz werden derartige Lokalbahnen seit langem sehr profitabel betrieben - und die Schweizer sind bekanntlich Menschen, die genau kalkulieren und nicht auf Sand bauen. Eben wird uns ein ähnliches Erfolgsrezept auch im Inland, in Salzburg, vorgeführt. Man muß nur einen Plan erstellen und den dann verwirklichen. Dazu gehört ein attraktives Angebot, adäquate Preise und vor allem fähige Führungspersönlichkeiten! Das müßte doch auch in Niederösterreich zu machen sein.

Vor vielen Jahren, als die Diskusion um den Basistunnel die Gemüter spaltete, setzten Sie sich für den Erhalt der Semeringstrecke ein. Heute ist die bereits Weltkulturerbe! Setzen Sie sich bitte ebenso um den Erhalt der Ybbstalbahn ein: auch hier wird Ihnen die Zukunft in irgend einer Weise Dank sagen!

Hochachtungsvoll und mit freundlichen Grüßen
Dieter Stanfel

 


Dipl.-Ing. Stefan Svoboda, 18.01.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Ich ersuche Sie, sich für den Erhalt der Ybbstalbahn einzusetzen !
mfg
DI Stefan Svoboda

 


Clemens Knoflach, 17.01.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Mit größter Besorgnis verfolge ich die derzeitige Entwicklungen auf der Ybbstalbahn sowie die Reduktion des Gesamtverkehrs auf ein Triebwagenpaar auf der Seitenstrecke Gstadt - Ybbssitz .

Als regelmäßiger Tagesbesucher im Ybbstal ist mir bekannt dass gerade in Ybbssitz die Bahn direkt ins Dorfzentrum hineinfährt und in der Vergangenheit auch die meisten Triebwagen auf der Strecke Gstadt - Ybbssitz gut besetzt waren .

Auch in Opponitz und in Großhollenstein sind die Bahnhöfe nicht weit von den Siedlungen entfernt .

Die Ybbstalbahn von Waidhofen bis Lunz am See mit der Seitenstrecke nach Ybbssitz sowie die Mariazellerbahn St. Pölten Hbf. - Mariazell und die Strecke Obergrafendorf - Wieselburg an der Erlauf könnten als Landesbahnen unter folgenden Vorraussetzungen sicher Erfolg haben :

-Neubeschaffung von größeren Fahrzeugen analog zur Zillertalbahn und Pinzgauer Lokalbahn .

-Beseitigeung der Langsamfahrstellen auf den oben genanten Linien und Aufhebung der Streckensperre zwischen Mank und Wieselburg an der Erlauf .

-Bei Wiedmungen für Einfamilienhäuser , kleineren Wohnblöcken sowie öffentlichen Institutionen im ländlichen Raum Bevorzugung von Grundstücken entlang von Bahnstrecken ( Gilt allgemein ) .

Hochachtungsvoll
Clemens Knoflach

 


Felix Grabner, 15.01.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Bedauerlicherweise wurde von Gstadt nach Ybbsitz ein Schienenersatzverkehr mit Auto-bussen eingerichtet, der nur Nachteile für die Reisenden bringt. Die umständliche Ab-wicklung, dass nämlich ein Triebwagen der Ybbstalbahn durch zwei Autobusse ersetzt werden muss, zeigt offensichtlich die Untauglichkeit dieser Sparmaßnahme.

Da ich regelmäßig, häufig auch mit viel Gepäck unterwegs bin, spüre ich die Un-brauchbarkeit der hier eingesetzten Busse selbst am besten. Diese sind im Gegensatz zu den Niederflurbussen mit zu vielen Sitzplätzen ausgestattet, dafür ist kein Platz für Gepäck, so ist das Ein- und Aussteigen auf den kurzen Streckenab-schnitten sehr unbequem.

Wiederholt musste ich erleben, wie mühsam die Benützung des Autobusses für ältere Menschen ist. Aber auch junge Menschen wie mich kann man auf diese Weise nicht motivieren in ein öffentliches Verkehrs-mittel einzusteigen. Wir wollen kein Bus-konzept, wir wollen unsere Ybbstalbahn wieder!

Mit besten Grüßen
Felix Grabner

 


Loris Knoll, 15.01.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Von Jahr zu Jahr wird der Fahrplan auf der Ybbstalbahn ausgedünnt - heuer durch die Einstellung (bis auf ein Zugspaar) des Streckenastes Gstadt-Ybbsitz. Die ÖBB versuchen so, die Fahrgäste zu vertreiben, damit sie die Bahn einstellen können.

Dabei hätte die Strecke ein enormes Fahrgastpotential: Für Schüler, Pendler, Wanderer, Touristen, Radfahrer und noch viele andere könnte die Ybbstalbahn ein attraktives Angebot darstellen.

Die Möglichkeit ist ohne Zweifel da - was fehlt ist anscheinend noch der Wille. Jede Investition in die Ybbstalbahn ist eine Investition in die Zukunft. Von kleineren Maßnahmen wie der Beseitigung von Langsamfahrstellen bis zu langfristigen Maßnahmen wie die Anschaffung neuer Triebwagen - all das würde Früchte tragen.

Das Ybbstal erstickt schon jetzt im stetig steigenden Straßenverkehr - wie schlimm wäre es erst, wenn es keine Bahn mehr gäbe. Was brächte da ein Busersatzverkehr - er würde genau so im Stau stecken.

Dass es möglich ist, die Ybbstalbahn zu retten, zeigt das Beispiel der Rettung der Pinzgauer Lokalbahn in Salzburg voriges Jahr.

Ich hoffe, dass auch Sie sich für den bedingungslosen Erhalt der Ybbstalbahn einsetzen.

Freundliche Grüße
Loris Knoll
 


Mag. Michael Springer, 14.01.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Ich unterstütze vollinhaltlich die Resolution für die Ybbstalbahn

mit freundlichen Grüßen
Michael Springer
 


Peter Baalmann, 13.01.2009


Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Ybbstal: Bus zur Bahn - und nicht Bus statt Bahn!

Die Ybbstalbahn braucht den Bus, damit er ihr Fahrgäste (Einheimische u. Touristen) aus den Ortschaften abseits der Bahn herzubringt und so ihr Einzugsgebiet vergrößert. Und nicht im Parallelverkehr Fahrgäste wegnimmt! Für Touristen (Badegäste, Wanderer, Skifahrer) sind die Zubringerverkehre so wichtig, um einerseits die erlebnisreiche Anreise mit der Schmalspurbahn machen zu können, andererseits zu wichtigen Freizeitstätten abseits der Bahn (Hochkar, Lunzersee, Ötscherlift) gelangen zu können. Fehlt diese Verknüpfung, wird für die Anreise der PKW gewählt, folglich verlieren Bahn und Bus Fahrgäste!

Es ist daher erforderlich, folgende Linien als Zubringer zeitlich auf die Züge der YTB abzustimmen und parallel zur Bahn fahrende Buskurse abzuschaffen:

· Kfl. 1666 : künftig Verkehr nur mehr im Abschnitt Ybbsitz Bf. - Gresten Bf. - Scheibbs Bf., dafür auch an Wochenenden (ev. als Sammeltaxi) abgestimmt auf die Züge.
· Kfl. 1670 Kienberg Bf. - Grubberg - Lunz Bf. - Lackenhof: Notwendig ist die Herstellung der Zugsanschlüsse in Kienberg u. Lunz. Zubringerlinie zum Ötscherlift!
· Kfl. 1672: Der Abschnitt Lassing - Hochkar Seilbahn ist im Sommer eingestellt und der Freizeitverkehr somit auf den PKW vertrieben. Im Sommer u. Winter sollen Busse ab Göstling Bf. zur Seilbahn fahren.
· Kfl. 1638: Eine interessante Ergänzung f. Touristen u. Tagesausflügler könnte die Linie Waidhofen - Sonntagberg Basilika (herrlicher Aussichtsberg!) darstellen, die nur mehr 1 x jährlich als Konzessionshalter bedient wird. Vorbild hiefür ist der Anrufbus nach Stummerberg im Zillertal.
· Traktorzug zum Lunzersee: dieser fährt ab Lunz Rathaus u. sollte aber ab dem Bahnhof nach Ankunft der Züge fahren. Dzt. sind keinerlei Hinweis am Bf. auf diesen Verkehr vorhanden. Ausflügler zum Lunzersee fahren daher i.d.R. mit dem Auto.


Die Ybbstalbahn stellt bereits jetzt eine Stadtbahn in Waidhofen dar, insbesondere an Wochenenden, weil da die Citybusse nicht fahren. Die YTB soll künftig den Schnellverkehr vom Hbf. in und durch die Stadt übernehmen und die Citybusse darauf abgestimmt die Feinverteilung. Vorbilder sind die Pinzgaubahn mit dem Stadtverkehr Zell/S und die Vorchdorferbahn in Gmunden, die bis 2012 mit der Straßenbahn zusammengeführt wird.

Mit der Bitte um Umsetzung dieses Konzepts!
Peter Baalmann

 


Leopold Eigenthaler, 13.01.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Das Land Salzburg (welches als 1. in den 50igern Nebenbahnen eingestellt hat) hat seine damaligen Fehler eingesehen und z.B. mit der Übernahme der Pinzgaubahn ein vorbildliches Modell für andere Bundesländer geschaffen. Machen Sie bitte die damaligen Fehler nicht weiter nach, sondern ergreifen Sie die Chance, ein gleichwertiges Konzept für die nö. Schmalspurbahnen zu schaffen. Was Salzburg möglich ist, muss NÖ. doch auch schaffen!

Mit freundlichen Grüßen
Leopold Eigenthaler

 


Linus Schark, 01.01.2009

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Die Ybbstalbahn ist für den Tourismus wichtig und für die Region!
Ich persönlich komme aus der Steiermark, genauer gesagt, aus Judenburg! Und ich fahre jedes Jahr ins Ybbstal um diese schöne und einzigartige Bahnstrecke bereisen zu können, und auch viele Bekannte von mir fahren gerne ins Ybbstal, hauptsächlich allerdings wegen der Bahn, da es eigentlich nicht mehr viele Bahnen in Österreich gibt, wo Natur und Nebenbahnflair vereint wird!

Daher die bitte:
Die Ybbstalbahn muss weiter leben!
Damit auch spätere Generationen ihre Freude daran haben!

Mit freundlichen Grüße
Linus Schark

 


D.I. Elfriede Baalmann, 27.12.2008

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Bahnen sind attraktiv - auch für Autofahrer!

Lt. Erfahrungswerten im Raum Karlsruhe, dem "Musterländle" für erfolgreichen Schienenverkehr schlechthin, wurde erhoben, daß der Anteil der Autofahrer (d.s. jene Fahrgäste, die genausogut die Fahrt mit dem Auto machen könnten) in schienengebundenen Verkehrsmitteln ca. 40 % beträgt, wohingegen es in Bussen nur ca. 5 % (=nur 1/8!) sind.

Es kommt daher nicht von ungefähr, daß bei Einstellung einer Bahn selbst bei in etwa gleichbleibendem Fahrplan ca. 50% aller Fahrgäste nicht den Nachfolgebus benützen, sondern ans Auto verloren gehen; besonders kraß ist der Verlust bei den Freizeitfahrern, nämlich ca. 90%!

Wo wirklich ein touristisch attraktives Rahmenprogramm geboten wird, sind Schmalspurbahnen oft mehr als ausgelastet (z.B. Zillertal, Trento-Malè, seit kurzem auch im Oberpinzgau).

Setzen sie sich bitte daher mit Ihrer ganzen Kraft für die Erhaltung der Ybbstalbahn ein!


M.f.G. Baalmann Elfriede

 


Dipl.-Ing. Albrecht Grabner, 27.12.2008

Zukunft der Ybbstalbahn

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Als langjähriger Fahrgast der Ybbstalbahn erlebte ich am 23.Dezember auf der Heimreise nach Ybbsitz eine ärgerliche Überraschung. Mitsamt der Familie und sehr viel Gepäck mussten wir in Gstadt in einen Schienenersatzverkehr umsteigen. Ich hoffe, dass uns dieser Ärger nicht lange erhalten bleibt.
Wir waren nicht die einzigen, die ihren Unmut kundtaten. Es war zu erfahren, dass der Streckenabschnitt Gstadt - Ybbsitz einem Sparkonzept zum Opfer fallen solle. Dies ist umso unverständlicher, da für den Waidhofner Tunnel einem Prestigeprojekt, mit dem sich einige "Industrielle" und Lokalpolitiker ein Denkmal setzen wollen, offenbar Geld vorhanden ist.

Ich hoffe, und darum wende ich mich vertrauensvoll an die kompetenten Stellen des Landes Niederösterreich, dass "Sparprogramme" wie dieser Schienenersatzverkehr nicht von den Schwächeren (Schülern und älteren Menschen) getragen werden müssen. Denn da wird eine inadäquate und wahrlich unbequeme Alternative zur Bahn geboten.

Im Fall der Mariazellerbahn scheint das Problem ähnlich gelagert zu sein, nur gibt es hier im Gegensatz zur Ybbstalbahn angeblich ein zukunftssicheres Konzept. Mir ist klar, dass der Betrieb einer Nebenbahn nicht kostendeckend sein kann, aber der Kostendeckungsgrad des Straßenverkehrs ist offiziellen Angaben zur Folge nicht wesentlich besser als der der Bahn.

Betrachtet man die Vorteile für viele unserer Gäste im Mostviertel, für die eine Autobuslinie auch nicht gerade attraktiv wirkt, so deckt sich die Erhaltungswürdigkeit der Bahn mit den übrigen kulturellen Aktivitäten der Eisenstrasse. Außerdem sollte die Beförderung von Kinderwägen und Fahrrädern aus der Sicht des Fremdenverkehrs auf jeden Fall möglich sein. Nach der Meinung von Bekannten und Kollegen sind wir hier im Ybbstal in einer besonders reizvollen Gegend unseres Landes zu Hause und das soll auch so bleiben.

Ich selbst bin in Ybbsitz aufgewachsen, berufsbedingt in Wien, komme aber alle ein bis zwei Wochen - mit der Bahn - in unseren schönen Ort zurück. So sehe ich Ybbsitz einmal aus der Sicht des Bewohners, ein anderes Mal aus der des Gastes.
Wir hoffen, dass die Ybbstalbahn als kulturelles Erbe und als alternatives Verkehrsmittel unserem umweltfreundlichen Niederösterreich erhalten bleibt.

Mit freundlichem Gruß
Albrecht Grabner

 


Christian Michtner, 22.12.2008

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Als obersteirischer Eisenbahnfreund habe ich schon immer mit Neid ins benachbarte Ybbstal geblickt und festgestellt, welches technisches Kleinod es doch mit der Schmalspurbahn besitzt. Immer wieder bereise ich dieses Tal (gemeinsam mit dem Pielachtal) per Bahn oder auch in Verbindung mit dem Fahrrad. Dass ich dabei entlang der Strecke sicher mindestens einmal in eines der zahlreichen Wirtshäuser oder Bauernhöfe zum Jausnen oder auf einen Most einkehre, versteht sich von selbst. Diese Kombination ist für mich der Prototyp eines vielfach propagierten sanften Tourismus, zum Glück sehen es viele andere Mitmenschen ebenso. Ohne Bahn ist jede schöne Landschaft halt nur irgendeine schöne Landschaft ohne Mehrwert und ohne Anreiz, diese zu besuchen.
Bitte setzen Sie sich für einen Fortbestand dieser technischen Kulturgüter ein. Ein Denkmal hiefür sei Ihnen gewährt!

 


Rebecca Haselbacher, 22.12.2008

Ybbstalbahn ist ganz wichtig !

Im Oktober 2008 haben wir das Ybbstal besucht. Wir waren 10 Personen aus Linz. Als Ziel für unsere Radtour wurde Lunz am See gewählt: Schöne Landschaft, interessante Orte UND eine Bahn daneben. Sonst wären wir gar nicht hingefahren !
Nicht weil wir wunderliche Bahnfans sind, sondern weil es erst mit einer Bahn daneben so richtig eine beruhigende Radtour werden kann. Die Ybbstalbahn hat also der Region 20 Nächtigungen gebracht. Ohne Bahn wären es null gwesen.

Was neben der super Ausstellung und dem Kraftwerk in Waidhofen, dem See und gemütlichem Gasthof "Zur Paula" in Lunz noch berichtenswert ist:
1. Da es in Strömen regnete haben wir die Tour ohne Fahrräder gemacht - Ybbstalbahn sei dank !
2. Für die Fahrt zum Schaukraftwerk haben wir auch innerstädtisch die Ybbstalbahn genützt (Schillerpark - Kraftwerk und retour)!
3. Das Lösen der Fahrkarten war leider bei diesen innerstädtischen Fahrten zweimal nicht möglich. Einmal war nur der Triebwagen-Fahrer: "Keine Zeit, muß fahren" und das zweite mal hatte der Schaffner zuviele Fahrgäste vor uns abzufertigen ! Also bitte 20 Fahrgäste in der Statistik dazuzählen (und sicher noch EINIGE MEHR !)

Apropos "Viele Fahrgäste":
Es waren in und um Waidhofen/Ybbs sehr viele Fahrgäste zu sehen. Besonders auch junge, die - es war Wochenende - keine Schüler oder Pendler waren, sondern die Ybbstalbahn richtig "fürs Leben" verwendeten !


Besonderer Dank daher an die "Regionale Schienen" und "probahn ÖSTERREICH" für den einsatz zur weiteren Attraktivierung der Ybbstalbahn. Leider muß sich das Land NÖ auch darum noch kümmern, aber es lohnt sich wenn Land und Gemeinden sich engagieren. Siehe zB Zillertalbahn. Das ist wirklich ein attraktives Rückgrat für krisensichere Mobilität (Personen und Güter) und für den Torurismus.

Besten Dank für Ihre Bemühungen !
Rebecca Haselbacher
+ neun weitere zufriedene Regenwetter-Gäste


P.S.: Ein "Tourismusfachmann" - unser Gastwirt in Waidhofen (Seniorchef) - wußte genau, dass "da eh nie wer fährt" und der Oberbau schon sehr schlecht sei. Gab aber dann zu, die letzen 40 Jahre nicht gefahren zu sein.
Daher noch eine wichtige Bitte an die Entscheider: Bei langfristigen Infrastrukturentscheidungen nicht unbedingt nur auf die "Stimme des Volkes" hören ! Vielen Dank !

 


Andreas Offenborn, 21.12.2008

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Ich wende mich in einem kurzen Schreiben an Sie, weil es Sie sehr großen Einfluss auf die Existenz bzw. die Nicht-Existenz der Ybbstalbahn haben. Der derzeitige Betreiber ÖBB PV-AG hat kein Interesse solchen Strukturen Zukunft durch ein engagiertes Betriebskonzept, gestützt auf Planverkehr für die Bevölkerung und Tourismus zu geben. Es gibt viele Bespiele, wo solche Bahnen mit einzigartigen, unverwechselbaren Charakteren ihren Regionen zu Leben mit Zukunft verhelfen. Bitte ermöglichen Sie einen Neubeginn gestützt auf einen ambitionierten Betrieb, der die Herzen der Einwohner und deren Gäste gewinnt, Sie werden staunen welche positiven Strukturänderungen dadurch initiert werden. Und das unter Unterstützung des Klimazieles!

Bitte sorgen Sie dafür, das die Partnerstadt meiner Stadt Purkersdorf, Göstling/Ybbs, einen Bahnanschluß in die Zukunft hat!

mit freundlichen Grüßen
Andreas Offenborn

 


Norbert Moy, 21.12.2008

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Über die Medien bin ich auf die Pläne aufmerksam geworden, den Bahnbetrieb im Ybbstal einzustellen. Gestatten Sie mir, als Urlaubsgast im Ybbstal Ihnen meine Meinung dazu zu übermitteln.
Vorweg: In den letzten Jahren machen wir mit den Kindern regelmäßig "Urlaub auf dem Bauernhof", nehmen dabei die Räder mit und benutzen auch zur Anreise die Eisenbahn. Die Kombination Rad und Bahn sind für uns ideal, gerade weil man mit Kindern dann je nach Kondition und Lust für Teilstrecken auf die Schiene wechseln kann. 2007 verbrachten wir in Hollenstein an der Ybbs einen zweiwöchigen Aufenthalt.

Umso verwunderter bin ich nun über den Vorschlag, auf der Bahntrasse einen Radweg zu errichten, um den Tourismus anzukurbeln. Bei Radtouren entlang von Flusstälern bietet es sich an, eine Richtung der Tour - meist zum höhergelegenen Ausgangspunkt - mit dem Zug zurückzulegen. Diese Möglichkeit wäre damit verloren. Busse können diesen Dienst nur äußerst eingeschränkt anbieten. Nach meiner Erfahrung - auch aus anderen Urlaubsgebieten - wäre dies das Ende einer touristischen Entwicklung des Ybbstals. Zusätzliche Radwege - parallel zur Bahn - wären aber sinnvoll. Über weite Strecken könnten vorhandene Wirtschaftswege genutzt werden, wenn diese miteinander durchgängig verbunden würden und nicht als Sackgassen enden. Ich weiß das aus eigener "Erfahrung" mit dem Rad.

Mein Eindruck, den ich im Ybbstal gewonnen habe, ist aber der , dass es dort (noch) nicht gelungen ist, die touristischen Potenziale des Tals zu heben. Die zahlreichen Sehenswürdigkeiten brauche ich Ihnen nicht aufzuzählen. Die gesunde Entwicklung im Sinne eines "sanfte" Tourismus dürfte aber nur mit einer modernen Regionalbahn gelingen. Und es gibt heute auch ganz gehörige Mängel: Zu nennen wäre hier das stark ausgedünnte Fahrplanangebot zwischen Hollenstein und Lunz, das eine flexible Tourenplanung sehr erschwert. Auch eine Mobilitätskarte, also eine Netzkarte für mehrere Tage oder Wochen, wie sie aus anderen Gegenden bekannt ist, fehlt hier.

Ich möchte daher Ihnen und den Tourismus-Verantwortlichen ans Herz legen, die Ybbstalbahn in regionale Trägerschaft zu übernehmen und zu modernisieren. Wir würden uns freuen, bald wieder im wunderschönen Ybbstal Urlaub machen zu können - natürlich mit der Bahn.

Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen für bevorstehende Weihnachtsfest

Norbert Moy

 


Alexander Lehar, 13.12.2008


Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Ich ersuche Sie, sich für die Erhaltung der Ybbstalbahn einzusetzen. Wie Sie selbst in Ihrem Vorwort zur Ybbstalbahn-Broschüre 2008 bemerkt haben, hat die Bahn für die Region eine wichtige touristische Bedeutung. Niederösterreich hat sich dieses Juwel so lange Jahre bis ins 3. Jahrtausend bewahrt, lassen Sie bitte nicht zu, daß es wegen kurzfristiger Kostenüberlegungen unwiederbringlich verloren geht. Ich glaube kaum, daß ein Radweg ein gleichwertiger Tourismusmagnet wäre.
Außerdem kann es aus Verkehrspolitischer Sicht in Zeiten des Klimawandels nicht sinnvoll sein, Verkehr von der Schiene auf die Strasse zu verlagern, anstatt umgekehrt.
Mit einem Betreiber, der dazu gewillt ist, kann die Bahn kundenfreundlich und flexibel sein. Busse und Sammeltaxis sind eine gute Sache, aber sie sollten das Schienennetz ergänzen und nicht ersetzen.

Im Vertrauen auf Ihren Weitblick hoffe ich, daß Sie eine für Niederösterreich verkehrspolitisch zukunftsweisende Entscheidung treffen werden und die Ybbstalbahn erhaten bleibt.

Hochachtungsvoll
Alexander Lehar

 


Illya Vaes, 11.12.2008


Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Zu meinem Leidwesen erfuhr ich vor kurzem, dass die Ybbstalbahn schon wieder einstellungsbedroht ist. Die Bahn war auch schon gefährdet, als ich mit meiner Frau im Jahr 2001 zwei Wochen in Göstling Gast Ihrer schönen Gegend war.

Ich möchte alle Verantwortlichen auffordern, das Ybbstal dieser leider im Moment nur potenziellen Lebensader nicht zu berauben, und alle Einwohner dazu aufrufen, Ihre Vertreter an solch einer langfristigen Fehlentscheidung zu hindern.

Auch in der Niederlande gibt es weniger dicht besiedelte Gebiete, bei deren ökonomischen und touristischen Entwicklung es einen erkennbaren, positiven Unterschied gibt zwischen solchen, wo die Lokalbahn erhalten wurde, und solchen, wo nur noch ein Busverkehr existiert. Oft waren diese Strecken bis vor einigen Jahren immer wieder einstellungsbedroht. Inzwischen ist das Angebot hingegen stark
erweitert worden (bis zum Halbstundentakt) mit einer Ausrichtung des sonstigen öffentlichen Verkehrs auf diese Strecken und deren Fahrpläne. Die Kosten des ausgeweiteten Betriebs sind durch
Ausschreibungen begrenzt worden und der Fahrgastzuwachs durch das attraktive Angebot hat die Einnahmen ansteigen lassen. In der Folge sind solche Strecken zum richtigen Rückgrat dieser
Regionen geworden und helfen, neben der genannten ökonomischen und touristischen Entwicklung, auch die Region erreichbar zu halten.

Wenn im Gegenzug ein Busersatzverkehr inzwischen nicht auch ganz verschwunden ist, ein nicht zu unterschätzendes Risiko bei Einstellung von Bahnstrecken, kann er meistens nicht seinen Marktanteil behalten und hilft daher ganz und gar nicht, den in der Niederlande drohenden landesweiten Verkehrsinfarkt zu verhindern. Noch dazu stehen die Busse oftmals selber im Stau, wenn nicht für viel Geld Maßnahmen genommen werden, die bei der straßenverkehrsunabhängigen Bahn gar nicht
notwendig gewesen wären. Wie ich verstehe hat auch Waidhofen an der Ybbs schon darunter zu
leiden und muss neben dem bei meinem Besuch schon existierenden Tunnel (wahrscheinlich einmal als "DIE Lösung" präsentiert!) noch ein Straßentunnel erbaut werden um ein Vielfaches der Jahresgesamtkosten der separat geführten Ybbstalbahn. In der Niederlande werden viele Einstellungen der 50er und 60er Jahre inzwischen bereut, weil solche unabhängigen Trassen aufgegeben wurden.

Einen Stundentakt mit modernen Fahrzeiten (statt kaputtfahren wie jetzt) und Anschluss von Buslinien und zu den anderen Zügen in Waidhofen müsste sich durchaus zu vertretbaren Kosten machen lassen.
Nur dann können "Wahlreisende" wie Touristen und Pendler in den öffentlichen Verkehr gelockt werden und damit der Druck auf Straßen und Städte (z. B. Parkplatzbedarf) niedrig gehalten werden. Unterschätzen sie bitte auch nicht, wie viele Touristen gar nicht in eine Gegend kommen wollen, wo nur ein Bus fährt (oder eine Bahn nur ein bis drei Mal am Tag befahren wird) - man möchte nach der Wanderung oder vor/nach der Fahrradtour gerne komfortabel zurückfahren können. Noch dazu lässt sich eine Alltagsbahn für Touristen (nicht nur international) auch noch als Reiseziel vermarkten z. B. mit klugen Nostalgieangeboten. Eventuell lässt sich die Wirtschaftlichkeit der Ybbstalbahn auch mit Gütertransporten erhöhen.

Noch ist es hoffentlich nicht zu spät, den Raub der Ybbstalbahn und ihrer Chancen abzuwenden, aber wie ich verstehe werden bald Fakten geschaffen wegen des immer wieder als Einstellungsgrund genannten "schlechten Zustandes". Wozu wird die ÖBB eigentlich für den Unterhalt des Eisenbahnnetzes bezahlt? Im Dezember soll der ungefähre Stundentakt zwischen Waidhofen und
Ybbsitz durch ein einziges "Alibizugpaar" mit völlig unakzeptablem Fahrplan (37 Minuten für die etwa 5,5 km vom Bf. Gstadt nach Ybbsitz, das können manche zu Fuss!) ersetzt werden, wohl um keine lästigen
Einstellungsfragen beantworten zu müssen. Sie können aber sicher sein, dass eine solche Aktion ein sicherer Totschlag dieser Strecke sein wird, weil für normale Fahrgäste der öffentliche Verkehr unbenutzbar geworden ist.

Lassen Sie das bitte nicht geschehen, und lassen Sie den Verantwortlichen deren Pflicht, die Strecken in einem tauglichen Zustand zu halten, in Erinnerung rufen. Das gilt auch für die "Hauptstrecke" zwischen Großhollenstein und Lunz am See, wo der Fahrplan offensichtlich auch eine Absurdität werden soll.

Ich würde mich freuen, das Ybbstal und seine Bahn wieder einmal besuchen zu können!
Mit freundlichen Grüßen,

Illya Vaes
Ede (Gld), Niederlande

 


Maximilian Gumpelmayer, 11.12.2008


Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Ich bin zwar kein Niederösterreicher, aber dennoch ist mir die Ybbstalbahn ein sehr großes Anliegen.
Alleine in diesem Jahr kamen zahlreiche Eisenbahnfreunde, wie auch ich, ins Ybbstal nur um mit dieser liebenswerten Bahn zu fahren, die absichtlich durch die Österreichischen Bundesbahnen in den Abgrund geführt wird.

Dafür gibt es einige Beispiele, so wurden schon in den siebziger Jahren die Beiden kärntner Schmalspurbahnen, die Vellachtal - und die Gurktalbahn, ohne jeglichen Grund eingestellt.
Aber auch in Niederösterreich sieht es ähnlich aus, so planten die Bundesfortste das Schnittholz vom Sägewerk in Gusswerk, dem einstigen Endpunkt der Mariazellerbahn, wieder umweltfreundlich mit der Bahn abzutransportieren. Die Folge war, dass die ÖBB schon in den darauffolgenden Tagen die Gleistrasse entfernten.
Auch im Waldviertel wurde die Schmalspurbahn durch unatraktive Fahrzeiten und Fahrtdauern mit Absicht in die Knie gezwungen.

Wenn man in die Infrastruktur dieser Schmalspurbahn investieren würde, dann könnte man die Attraktivität erheblich steigern und somit wesentlich höhere Fahrgastzahlen erzielen.

Ich denke aber dass gerade Ihnen als Lamndeshauptmann, der Umweltschutz und der öffentliche Verkehr große Anliegen sind, darum wende ich mich an Sie, wie viele andere denen die Ybbstalbahn am herzen liegt, mit der Bitte eine Einstellung zu verhindern und mit dieser eine weitere Verlagerung der Holztransporte und des öffentlichen Verkehrs auf die Strasse.

Die Pinzgaubahn im Bundesland Salzburg ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch mit Schmalspurbahnen ein lukratives Geschäft möglich ist, noch bessere Beispiele sind aber
die Steiermärkischen Landesbahnen und die Zillertalbahn in Tirol, die jetzt sogar schon abschnittsweise Zweigleisig verkehrt.

Bitte verhindern Sie eine Einstellung der Lebensader des Ybbstals!

Mit freundlichen Grüßen,

Max Gumpelmayer
Linz

 

Kristóf Melles, 10.12.2008

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Ich bin nicht eine Bewohner des Ybbstales, aber war ich dort als Tourist. Und ich kann nicht die schöne Gegend ohne den Schmalspurbahn vorstellen.
Zweite Grund, in unseren Land, Ungarn sehen die Politiker immer Westwarts, und die dort gemachte Erfindungen, best practices werden angewandt. Und Ungarn hat eine menge Schmalspurbahn und Lokalbahn, und wenn sie in Österreich machen gute Beispiele, werden es hier kopiiert, und wird mehrere bahnen erhalten werden
Mit Vielen Grüssen:
Kristóf Melles, Verkehrsingenieurstudent, TU Budapest
 

Martin Teißl, 10.12.2008

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Gestatten Sie mir bitte, dass ich Sie in meiner Funktion als Sprecher des "ArbeitsKreises FAHRGAST Tirol" aufrufe, dafür Sorge zu tragen, dass die Ybbstalbahn nicht eingestellt wird, sondern erhalten bleibt und attraktiver gemacht wird. Begründung: Wir hatten hier in Tirol über viele Jahre hinweg eine äußerst "marode" Regionalbahn, welche Außerfernbahn heißt und von den ÖBB total abgewirtschaftet wurde. Da die ÖBB die Bahn einstellen wollten und den Bahnbetrieb bereits auf Busverkehr umgestellt hatten, wurde das Land Tirol aktiv.

Das Land Tirol hat die "ÖBB Personenverkehr AG" aus dem Personenverkehr hinausgeworfen und die deutsche DB Regio AG mit der Weiterführung der Tiroler Außerfernbahn beauftragt. Die DB hat das Kundenservice stark verbessert (im Gegensatz zu ÖBB-Zeiten fährt wieder in ALLEN Zügen ein/e Kundenbetreuer/in - früher Schaffner/in genannt - mit; die Außerfernbahn war auch die erste Eisenbahn Tirols, auf welcher in weiterer Folge moderne, klimatisierte Triebwagen eingesetzt wurden). Die DB Regio AG fährt im Prinzip denselben Fahrplan wie es die ÖBB getan haben. Allerdings gibt es einen sehr gravierenden Unterschied: die Fahrgastzahlen sind aufgrund des besseren Kundenservices STARK angestiegen.

Jetzt spricht niemand mehr von einer Einstellung der Tiroler Außerfernbahn. Im Gegenteil, das Land Tirol wird auf der Außerfernbahn in absehbarer Zeit einen dichteren Fahrplan bestellen und bezahlen, wodurch die Fahrgastzahlen weiter steigen werden. Was auf der Außerfernbahn möglich war, ist auch im Ybbstal möglich.

Entlassen Sie die ÖBB aus dem Personenverkehr, suchen Sie sich bitte einen neuen engagierten Bahnbetreiber und führen Sie die Ybbstalbahn als "Niederösterreichische Landesbahn" weiter. Sie werden sich wundern, welch' ungeahnten Aufschwung die Ybbstalbahn nehmen wird. Allerdings gelingt das nur, wenn Sie umgehend im aufgezeigten Sinn aktiv werden.

In Erwartung Ihrer Stellungnahme verbleibt mit freundlichen Grüßen
Martin Teißl
Sprecher des ArbeitsKreises FAHRGAST Tirol
Pirchanger 73 A-6130 Schwaz in Tirol
http://www.fahrgast-tirol.at
 
Letztes Update: 07.09.2010 12:40

(c) 2007 - 2010 probahn Österreich

Kontakt / Impressumm

 
.
 
  .