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Zukunft der Ybbstalbahn
Offene Briefe an LH Dr.
Erwin Pröll
Schreiben auch Sie
ein
Mail an LH Dr.
Erwin Pröll!
Bis zum 13. Mai 2009
(Datum der letzten
Aktualisierung dieser
Seite) wurden 66
offene Briefe an LH
Dr. Erwin Pröll gesendet
und auf dieser Seite
veröffentlicht.
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Mag.
Martin Walkner,
11.05.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Ich bitte, sich für den Erhalt
und Ausbau der Bahn einzusetzen. Als
Salzburger sehe ich mit Freude, wie die
Oberpinzgaubahn attraktiviert wird und
denke mit Graus an die Einstellung der
Ischlerbahn 1957. Als Familienvater (45
Jahre) und als Alpenvereinsführer
(autofreie Touren der Sektion Salzburg)
nutze ich oft die Bahn für Berg- und
Radtouren. Für die Radmitnahme ist ein
Bus keine Alternative. Der VCÖ hat in
vielen Untersuchungen gezeigt, wie
zeitgemäß und notwendig die
Scheineninfrastruktur für die
Bevölkerung ist, gerade in Zeiten der
Krise, wenn absehbar Energie teurer
wird. Es wäre Aufgabe der Politik, den
ÖV zu unterstützen und den
Autoverkehrsmoloch zu bremsen! Straßen
haben wir mehr als genug! |
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Edgar
Müller,
07.05.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Als absoluter Eisenbahnfan war
bislang Österreich immer wieder mein
Ziel für Urlaub mit der Eisenbahn.
Auch aus dem Gurnd, da in Österreich
vieles besser gelaufen ist als in
Deutschland.
Nun aber scheint mir, daß mit der
geplanten Schließung der Ybbstalbahn ein
kapitaler Fehler gemacht wird.
Nicht nur die Bedeutung für den
öffentlichen Nahverkehr, auch der
touristische Effekt darf nicht vergessen
werden.
Machen Sie bitte nicht den Fehler einer
vorschnellen Entscheidung.
Daß es auch anders geht zeigen die
Schmalspurbahnen in Sachsen, die unter
privater Trägerschaft einen Aufschwung
erleben.
Oder die Harzer Schmalspurbahnen, die in
den letzten Jahren sogar verlängert
wurden und bei der eine weiterer Ausbau
in Planung steht.
Nicht zu vergessen ist zuletzt auch die
Pinzgauer Bahn sowie auch die
Schafbergbahn.
Zuerst schlecht gerechnet befinden sich
diese wieder im Aufwind.
Im Salzkammergut, wie bereits durch
Herrn Rebhandl geschrieben, kommt die
Reue zu spät.
Geben Sie der Ybbstalbahn eine Chance!
Darum bittet mit freundlichen Grüßen
Edgar Müller |
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Thomas
Ehrenstein,
07.05.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Es ist für mich unverständlich,
wie eine Bahnlinie, welche für eine
Talschaft, eine Region von Bedeutung
ist, in vollem Bewustsein dem Verfall
preisgegeben wird, um die Einstellung
durchführen zu können. In Vorarlberg
wurde ebenfalls eine Schmalspurbahn, die
Bregenzerwaldbahn, 1982 von den ÖBB
eingestellt, mit aktiver Mittäterschaft
des Landes Vorarlberg, heute währe man
angesichts der Umwelt-Klima und
Verkehrsproblematik froh, eine solche
Verbindung zwischen Bregenz und Bezau
noch zu haben! Machen sie nicht den
selben Fehler, sondern gehen sie den
Weg, den Salzburg mit der Pinzgaubahn
vor kurzem gegangen ist! Das währe eine
kluge, politische Entscheidung die den
Menschen in der Regio Ybbstal mehr
bringen würde!
Herr
Ehrenstein Thomas
6850 Dornbirn / Vorarlberg
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Albrecht Grabner,
04.05.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Als jahrzehntelanger Benützer und
Freund der Ybbstalbahn bin ich mit dem
bisher geplanten Buskonzept nicht
einverstanden. Es ist umständlich und
hat seine Mobilitätsfeindlichkeit
bereits bewiesen.
Zum 110 jährigen Jubiläum der Strecke
Gstadt - Ybbsitz am 3.Mai konnte man
wieder einen Eindruck von der
touristischen Bedeutung der Ybbstalbahn
gewinnen. Sehr viele begeisterte Gäste
kamen nach Ybbsitz. Namhafte
Persönlichkeiten aus der Politik, wie
Fr. Petrovic, Hr. Königsberger und Hr.
Gratzer, um nur einige zu nennen,
würdigten die Verdienste der Ybbstalbahn
und forderten zugleich zukunftsweisende
Maßnahmen, die den Erhalt der Bahnlinie
sicherstellen. Besonderen Eindruck
hinterließ die inhaltlich und rhetorisch
souveräne Rede des früheren ÖBB
Generaldirektors Rüdiger vorm Walde,
in der er ganz konkret auf
Finanzierbarkeit und
Zukunftsträchtigkeit der Ybbstalbahn
einging.
Aus der Politik kamen eindeutige
positive Zielvorgaben, lediglich unser
Bürgermeister wirkte inkompetent und
bezog sich auf irgendwelche Beschlüsse
des Regional-verbandes - schade!
In der anschließenden Pressekonferenz
ging es um konstruktive Vorschläge für
ein Verkehrskonzept unter Einbindung der
Ybbstalbahn, zu dem vorallem Hr. Haibach
und Hr. Nykodem ihre Beiträge
einbrachten.
Ich habe die Veranstaltung mit Spannung
verfolgt und wünsche mir, dass die
zuständigen Stellen des Landes
Niederösterreich endlich beginnen, diese
Signale ernst zunehmen.
Mit freundlichem Gruß
Albrecht Grabner |
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Rudi
Rebhandl,
23.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Ich fahre jedes Jahre
zu etwa fünfzehn Ausflügen und Radtouren
mit der Ybbstalbahn nach Ybbsitz,
Opponitz, Kleinhollenstein,
Großhollenstein, Göstling und Lunz am
See usw. Durch die Bahn ist es mir
möglich, jeden Gipfel des schönen Tales
zu erklimmen. Die Bahnfahrt selber ist
ein wichtiger Teil dieses Abenteuers.
Per Bus werde ich diese Reisen nicht
mehr unternehmen.
Ich bin von Jugend an kurzsichtig, was
sehr unangenehm sein kann, sich aber
nicht ändern lässt. Sie müssen aber
nicht kurzsichtig agieren, sondern
sollten mit Weitblick die Bahn als
Hauptverkehrsträger des Tales belassen.
Bussysteme als Ersatz für Bahnen haben
noch nirgendwo langfristig funktioniert.
PS: Ich wurde in dem Jahr (1957)
geboren, als mit viel Trarara die
Salzkammergutbahn eingestellt wurde, um
einem tollen Bussystem zu weichen! Man
könnte auch aus dieser historischen
Fehlentscheidung lernen.
Liebe Grüße
Rebhandl Rudi, Sandgasse 22, 4020 Linz
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Dominik
Reinthaler,
23.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Die Ybbstalbahn muss unbedingt
erhalten werden. Es sind bestimmt viele
Menschen auf diese Zugverbindung
angewiesen! Es darf nicht immer nur auf
Kosten des kleinen Mannes gespart
werden!!!!!
MFG, Reinthaler Dominik |
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Josef
Reinthaler,
23.04.2009
Sehr geehrter
Herr Landeshauptmann!
Bitte Sorgen Sie
dafür, dass die Ybbstalbahn erhalten
bleibt! Bedenken Sie, es sind viele
Arbeitsplätze damit verbunden!
Mit freundlichen Grüßen,
Josef Reinthaler |
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Margit
Reinthaler,
23.04.2009
Sehr geehrter
Herr Landeshauptmann!
Die Ybbstalbahn muss auf jeden
Fall erhalten bleiben! Sie als
Landeshauptmann haben die nötigen
Kompetenzen um dies zu bewerkstelligen.
Nutzen Sie diese.
Mit freundlichen Grüßen,
Margit Reinthaler |
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Anton
Maurer,
22.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
In Zeiten wie diesen
nicht auf die Schiene, sondern weiterhin
auf die Straße zu setzen, halte ich für
einen kapitalen Fehler. Der Neubau einer
leistungsfähigen und attraktiven
Ybbstalbahn in einigen Jahrzehnten wird
ein Vielfaches dessen kosten, was eine
umfassende und dringende Sanierung heute
kostet.
Wenn die Nebenbahnen systematisch
wegrationalisiert werden, werden
irgendwann auch im überregionalen
Verkehr die Fahrgäste ausbleiben. Ich
ersuche Sie daher um nachhaltiges
Handeln im Sinne der Bevölkerung des
Ybbstals und im Sinne der Umwelt!
Dreistellige Millionenbeträge bitte
nicht für immer neue Straßenprojekte,
sondern für den öffentlichen (Nah-)
Verkehr!
Mit freundlichen Grüßen
Anton Maurer (St. Peter/Au)
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Karl
Schnellauf,
20.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Es ist für mich
unverständlich, wie seitens der österr.
Bundesbahnen mit öffentlichem Eigentum
umgegangen wird. Seit Jahren versucht
man, die österreichischen
Schmalspurbahnen durch untaugliche
Fahrpläne, schlwecht gewarteten
Fahrbetriebsmitteln und schlechtem
Oberbau bewusst kaputt zu machen. Nun
ist auch die Ybbstalbahn dran. Gezielte
Massnahmen zur Vertreibung der
Bahnkunden (Fahrgäste, Firmen für den
Güterverkehr) sollen hier die
Einstellungsbestrebungen beschleunigen.
Am Beispiel Pinzgauer Bahn sieht man
allerdings, dass es auch anders geht.
Hier wird anschaulich demonstriert, dass
auch auf schmaler Spur mit modernsten
Fahrzeugen ein moderner,
fahrgastgerechter Eisenbahnverkehr
möglich ist. Ich ersuche Sie, sg. Herr
Landeshauptmann, dem Salzburger Beispiel
zu folgen und die Ybbstalbahn unfähigen
und vor allem unwilligen Betreibern
(d.h. ÖBB) zu entziehen und auf moderne,
gesunde Beine z stellen.
Mfg
Karl Schellauf
8045 Graz |
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Arnold
Kreuzinger,
19.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Es bleibt zu hoffen, dass durch
Kooperation des Landes Niederösterreich
mit den ÖBB eine Lösung zustande kommt,
in der auch der Ybbstalbahn jene
Bedeutung für die Region zugemessen
wird, die sie zweifellos hat.
Ich ersuche Sie, sich für den Erhalt der
Ybbstalbahn einzusetzen !
Hochachtungsvoll
Arnold Kreuzinger |
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Mag.
Helmut Sauseng,
18.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Auf der einen Seite plädieren Sie für
ein Heben der touristischen Potentiale
(Wachau) und hier wollen Sie ein
touristisches Kleinod (Ybbstalbahn), um
das uns Millionen weltweit beneiden
würden, wenn man entsprechend dafür
würbe, dem Verfall preisgeben bzw.
abwracken. Das ist einfach absurd!
Es wäre schön, wenn die Verantwortlichen
zur Besinnung kämen, und wir dieses
Kulturerbe der Nachwelt erhalten und
durch entsprechende Werbung zu einer
Touristenattraktion ersten Ranges machen
könnten.
Ich danke für Ihre geschätzte
Kenntnisnahme und darf mich empfehlen.
Mit freundlichen Grüssen
Helmut Sauseng |
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Johannes Zrust,
18.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Ich ersuche Sie
dringendst der Ybbstalbahn die nötige
Unterstützung zu geben um diese zu
erhalten ! Fehler der Vergangenheit (
wie z.B Einstellung der Salzkammergut
Lokalbahn ) dürfen sich nicht
wiederholen ! Informieren Sie sich bitte
über die Erfolge der Zillertalbahn,
Pinzgaubahn, Vinschgaubahn und die
Zukunftsweisenden Entschlüsse der Stadt
Gmunden die Strassenbahn mit der
Traunseebahn zu verbinden . Überall in
der Welt werden neue Bahnen gebaut und
Strecken reaktiviert und in
Niederösterreich soll das anders sein ?
Ich kann und will es nicht glauben !
In der guten Hoffnung
für den Fortbestand der Ybbstalbahn
ZRUST Johannes |
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Dr.
Martin Plöderl,
17.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Die
Diskussion um die Stillegung der
Ybbstalbahn stimmt mich ärgerlich. Die
Bahn ist ein touristisches Juwel, das
sich zu erhalten lohnt, und es gibt her
mehr als nur ökonomische Gründe. Hier
geht es auch um Werte.
Generell ist der Schritt von der Bahn
zum motorisierten Busverkehr ein
falscher Schritt, der die typisch
vorherrschende Kurzsichtigkeit in
Verkehrskonzepten wiederspiegelt.
Ich hoffe, dass die Ybbstalbahn
weiterhin bestehen bleibt.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Martin Plöderl |
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Peter
Deinlein,
17.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Zu
einen LEBENSWERTEN Niederösterreich
gehört auch die Eisenbahn.
Es gibt daher keinen Grund die
Ybbstalbahn einzustellen.Der Erhalt für
die lokale Wirtschaft und Bevolkerung
sowie für den Tourismus MUSS Möglich
sein.
1. JEDE betriebsfähige Bahnstrecke
reduziert den CO2 Ausstoß, verursacht
durch den Verkehr.
2. JEDE, auch die Ybbstalbahn verbraucht
weniger Platz als die Strasse für die
Betriebsabwicklung.
3. JEDE betriebsfähige Nebenbahnlinie
ist ein Kundenbringer. Wem nützen denn
die heutigen Investitionen in die z.B.:
"Neue Westbahn" oder Modernisierung der
Bahnhöfe, wenn in einer Generation
später niemand mehr mit der Bahn fährt,
weil keiner mehr weiss dass es eine
Eisenbahn gibt, ausser aus den
Erzählungen der Großeltern.
5. Es gibt genug Beispiele, wie
Schmalspurbahnen rentabel geführt werden
können.
Was in Salzburg mit der Pinzgauerbahn
möglich war, muss auch in
Niederösterreich möglich sein. Die
betreiber des Tourismusmotors
Taurachbahn haben vom LH Orden bekommen.
Die Zillertalbahn AG denkt konkret über
einen teilweisen 2-gleisigen Ausbau der
schmalspurigen Zillertalbahn nach.
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| |
Christian
Wachauer,
16.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Die
Ybbstalbahn hat ein hohes Potential für
die Region und deshalb ersuche ich Sie,
sich mit ganzer Kraft für den Erhalt und
die Modernisierung dieser Bahn
einzusetzen. Ich hoffe, dass Sie die
Aussagen des Hr. Landeshauptmannstv.
Sobotka genau so zurückweisen, wie es
die Bevölkerung des Ybbstales macht.
Mit freundlichen Grüßen
Chr. Wachauer |
| |
Gernot Fallmann,
15.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Die Ybbstalbahn soll auf jeden Fall
erhalten bleiben .Es gibt viele
Argumente dafür. Bitte setzen Sie sich
ein.
Mit Gruß
Fallmann G. |
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Benedikt Barth,
15.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Erlauben Sie mir als
Bürger eines Nachbarlandes, Sie zu
ermutigen, die Bahnstrecke durch das
Ybbstal zu erhalten und zu ertüchtigen.
Ich komme aus der Nähe von Heidelberg,
wo man vor 25 Jahren sehr viele
Nebenbahnen stillgelegt hat. Aus
heutiger Sicht war dies ein Fehler. Das
sagen gerade auch diejenigen, die damals
in den Gremien für eine Stilllegung
gestimmt haben (so mein Vater als
Gemeinderat). Hätte man damals die Bahn
modernisiert, würde das
Verkehrsaufkommen in den Gemeinden heute
wesentlich erträglicher sein.
Für Ihre Arbeit wünsche ich Ihnen alles
Gute.
Mit freundlichen Grüßen
B. Barth |
| |
Helmut
Resch,
15.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Habe folgendes im Internet unter www.nachrichten.at/oberösterreich/art4,149634,B gefunden:
Land und Bund einig über Stilllegung der
Ybbstalbahn
6 Kommentare
1 Ybbstalbahn · von Sobotka · 15.04.2009
- 09:22 Uhr
Ich werde mir das schon mit meinem
Landeshauptmann ausmachen, daher sollen
sich die Leute nicht so aufregen, weil
es sie eigentlich gar nichts angeht wenn
die Bahn eingestellst wird und die Leute
eh so ein modernes Buskonzept bekommen.
Wir müssen dem Finanzminister beim
Sparen helfen, schließlich soll alles in
der Familie bleiben. Auf die Bahn
pfeifen wir in wahrsten Sinn des Wortes
auch wenn das einigen Querulanten nicht
paßt.
Wozu wurden wir gewählt, sollen sich
diese pressuregroups einmal selbst
fragen. Wir fahren ohnehin nicht mit
diesen langweiligen Zügen, also was soll
die ganze Aufregung?
Ausserdem: Wenn diese Quertreiber schon
so eine Bahn haben wollen, dann sollen
sie doch selber mit Schaufel und Krampen
anpacken und ihre Strecke in Ordnung
bringen. Mir haben dazu kein Geld, damit
das einmal klar ausgedrückt wird.
Falls diese Stellungsnahme vom Hr.
Landtagsabgeordneten Sobotka stimmt,
mach ich mir echt Sorgen. |
| |
Dkfm.
Leo Fohringer & Angelika Fohringer,
14.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Auch wir befürworten den Erhalt der
Ybbstalbahn mit Nachdruck und hoffen,
daß das Sie und das Land NÖ eine
positive Entscheidung zur Erhaltung
dieser doch für den Nahverkehr und
Fremdenverkehr doch so wichtigen
Bahnlinie treffen werden.
Mit freundlichen Grüssen
Dkfm. Leo Fohringer
Angelika Fohringer
3204 Kirchberg a.d. Pielach |
| |
Peter
Prenninger,
13.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
es
ist vollkommen unverständlich, wie ein
öffentliches Schienen-Verkehrsmittel in
der heutigen Zeit (wo andernorts wieder
der Schienenverkehr eingeführt wird) in
Frage gestellt werden kann - anstelle es
auszubauen (Normalspur und
Elektrifizierung). Mir als erfahrenem
Maschinenbautechniker können Sie guten
Gewissens glauben, dass
Wirkungsgradbetrachtungen immer zu
Gunsten des Schienenverkehrs ausfallen!
Herzliche Grüße, Peter Prenninger |
| |
DI
Peter Traxler,
13.04.2009
Sehr geehrter
Herr Landeshauptmann!
Ich erinnere mich noch genau an das
Landesverkehrskonzept NÖ1997. Da war als
mittelfristige und sinnvolle Maßnahme
geplant, den Gesamtverkehr auf der
Ybbstalbahn wieder zwischen
Kienberg-Gaming und Waidhofen
aufzunehmen. Auch erinnere ich mich an
die langen Holzzüge die Lunz am See
regelmäßig verlassen hatten, an die
vielen Schüler die zum Schifahren die
Bahn für die An- und Abreise nach und
von Kasten benützten, die alten Leute
die sich darauf verlassen konnten, dass
der Zug sie zum Einkauf nach Hollenstein
brachte. Und genauso sehr geehrter Herr
Landeshauptmann erinnere ich mich an
ihre Rede anlässlich der 100 Jahr-Feier,
in der sie die Bedeutung dieser
liebenswerten Bahn für die Region
betonten. Und was hat sich seit dem
verändert? Anstatt in die Offensive zu
gehen, den Schienenverkehr noch
attraktiver zu gestalten, noch mehr
Güter auf die Schiene zu verlagern,
wurden es immer mehr Langsamfahrstellen,
der Fahrplan derart ausgedünnt, dass man
noch mehr Fahrgäste bewusst vertrieben
hat.
Wie erfolgreich sich Nebenbahnen
betreiben lassen, können andere
Bundesländer wunderbar unter Beweis
stellen. Warum zeigt man in NÖ nicht
vor, wie zwei so über Grenzen hinaus
bekannte Strecken wie Ybbstalbahn und
Mariazellerbahn als ebenso erfolgreiches
Vorzeigemodell fungieren können.
Die Ybbstalbahn ist mehr als nur
Verkehrsträger, sie ist ein prägender
Teil des Ybbstales, sie gehört genauso
in dieses Tal, wie der Wein zum
Weinviertel. Sie ist ein Kulturgut, das
es zu bewahren gilt. Anstatt den Weg
einer Einstellung zu gehen, muss die
Modernisierung im Vordergrund stehen.
Aus so vielen Erfahrungen in NÖ selbst
müsste man wissen, dass ein Buskonzept
scheitern wird. Die Fahrt mit der
Ybbstalbahn soll für die Touristen ein
unvergessliches Erlebnis, für die
Pendler und Schüler eine schnelle
Verbindung und für Güter wie Holz eine
Alternative zur Straße sein. Die
Ybbstalbahn kann diese Aufgaben der
Zukunft bestens bewältigen, nur muss man
dafür die notwendigen Voraussetzungen
auch schaffen und nicht wie bisher mit
einem unwilligen Management und der
berühmten Salamitaktik bis gar nichts
mehr geht, arbeiten. Mit ihrer Hilfe
Herr Landeshauptmann, kann die
Ybbstalbahn noch weitere 100 Jahre (ohne
alljährlicher Einstellungsdiskussionen
!) mit Erfolg durch die Eisenwurzen
fahren. Mit vollem Einsatz und einem
engagierten Betreiber wird diese Bahn
auch morgen das sein, wozu sie vor
vielen Jahren erbaut wurde.
Mit freundlichen Grüßen
DI Peter Traxler |
| |
Dipl.Tzt. Holger Uhlig,
13.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Mit Entsetzen habe ich von den Plänen
gehört, die Ybbstalbahn einzustellen.
Einmal abgesehen vom Verrat an unseren
Vorfahren, die diese Bahn bezahlt und
erbaut haben, wäre es ein Wahnsinn, eine
bestehende Bahnlinie für viel Geld
abzutragen.
Die Ybbstalbahn gehört modernisiert!
Für an der Bahn liegende Betriebe
gehören Gleisanschlüsse her und in
Waidhofen Umlademöglichkeiten für
Container auf die Vollbahn, um schnellen
Güterverkehr zu ermöglichen.
Holz gibt es entlang der Bahn genug, um
die Auslastung auf Generationen hinaus
sicherzustellen.
Statt aber die Bahn zu nutzen, donnern
die LKW durch das Ybbstal!
Kostenwahrheit, Herr Landeshauptmann!
Das ist das Zauberwort! Die Erhaltung
der Bahn ist bei Auslastung leicht zu
bewerkstelligen und Auslastung läßt sich
auch erzwingen. Wenn es sein muss, durch
sektorale LKW-Fahrverbote!
Auch die Doppelgleisigkeit Bus und Bahn
gehört zu Gunsten der Bahn beendet!
Unter Vollkosten ist Straße IMMER teurer
als Schiene!
Von den Möglichkeiten, die eine
attraktive Bahn für den Tourismus im
schönen Ybbstal bietet, wird nicht
einmal gesprochen!
Die Idee "Radweg statt Bahn" ist der
größte Schwachsinn, den man sich
vorstellen kann.
Beispiel: Für viel Geld wurde die
Thörler Bahn abgetragen, in einen Radweg
verwandelt - aber wer fährt schon mit
dem Rad von Kapfenberg nach Aflenz? Die
Trasse mit Brücken und Geländern muss
aber dennoch erhalten werden.
Also was haben die Gemeinden dort jetzt:
Keine Radfahrer, kein touristischer
Aufschwung dafür aber keine Bahn und die
Holztransporte auf der Straße. Wie
genial!
Im Ybbstal wollen wir das nicht!
Anders: Radwege und
Mountainbike-Strecken, die man mit Rad
IN der Bahn erreichen kann.
Ich mache gerne schöne Tagesausflüge!
Das schafft Qualität, setzt aber eine
Art Straßenbahn- oder
Schienenbus-Betrieb mit kurzen
Intervallen voraus.
Nun aber etwas Grundsätzliches:
Es kann nicht sein, daß man einerseits
Volksvermögen das in der
Bahn-Infrastruktur steckt, verlottern
lässt, andererseits aber solches in
Maßnahmen investiert, um die Menschen
vor den Folgen des LKW-Verkehrs zu
schützen!
Und weil wir schon dabei sind: Die ÖBB
haben die Ybbstalbahn - wie viele andere
Nebenbahnen - aus purer Unfähigkeit
verkommen lassen! Der Beweis ist, daß
solche Bahnen in anderen Bundesländern,
sobald der Träger gewechselt hat, sehr
wohl kostendeckend betrieben werden
können!
Solange die ÖBB aber kein
Transportunternehmen ist, sondern eine
Gewerkschaft, die sich einen Gleiskörper
hält, und eine parasitäre Führung
besitzt, die das Geld des Volkes in
Spekulationsgeschäften mit "cross-border-leasing"
und ähnlichen verbrecherischen
Finanzkonstruktionen verzockt, wird sich
nichts ändern!
Hier ist der politische Wille gefragt
und eine straffe Führung!
Auf allen Ebenen. Mir wäre lieb, die ÖVP
würde sich hier durchsetzen!
Andere politische Kräfte können das zwar
auch, die Methoden werden aber nicht
fein sein...
Der LKW-Transport ist viel zu billig -
er wird in Wahrheit quersubventioniert -
und die Bahn ist sicherer,
umweltfreundlicher und leistungsfähiger!
Als Kind des Ybbstales bitte ich Sie:
Erhalten Sie uns die Bahn! Es wurden
schon viel zu viele Bahnlinien in
Österreich dem Straßenverkehr geopfert!
Mit dem Ausdruck vorzüglicher
Hochachtung
Dipl.Tzt. Holger Uhlig |
| |
Markus
Scheeff,
12.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Bitte setzen Sie sich für die Erhaltung
der Ybbstalbahn ein.
Bereits 1980 wurde in Vorarlberg der
Fehler begangen, die Bregenzerwaldbahn
einzustellen. Diese würde sich heute, um
wenige Kilometer zum nächsten Skigebiet
verlängert, als Touristenmagnet
erweisen....
Stattdessen fährt man heute weiter ins
Montafon oder in die Schweiz.
Vor allem wegen der Bahn fahren meine
Familie und ich jedes Jahr nach Lunz am
See. Ohne Bahn für uns nicht mehr sehr
interessant, denn Ziele mit schöner
Landschaft gibts viele und näher.
Mit freundlichen Grüssen
Markus Scheeff |
| |
Folke
Brockmann,
12.04.2009
Sehr geehrter
Herr Landeshauptmann!
Eigentlich
bin ich immer gerne nach Österreich für
Kurzurlaube gekommen, sollte die Bahn
eingestellt werden hat sich das
erledigt!
F. B. aus Wattenscheid (Ruhrgebiet) |
| |
Walter
Stadler,
11.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Geben Sie
bitte der Ybbstalbahn eine Chance für
eine gute Zukunft ! Wir haben diese Bahn
bei Urlauben nahe Waidhofen/Ybbs
kennengelernt und würden ohne sie nicht
mehr im Mostviertel Urlaub machen.
Denken Sie bitte an viele positive
Beispiele einer Revitalisierung von
Lokalbahnen, z. B. der Pinzgauer
Lokalbahn, die Ihr Kollege Dr. Haslauer
mit viel Verhandlungsgeschick mit Bund
und ÖBB für das Land Salzburg und die
dort wohnende Bevölkerung erfolgreich
revitalisieren konnte. Gerade in Zeiten
eines notwendigen Klimaschutzes ist jede
umweltfreundliche Bahn wichtig.
MfG
Walter Stadler |
| |
Florian
Wurz,
11.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Ich habe Sie
immer gewählt und es freut mich sehr,
dass Sie noch immer der Landeshauptmann
für NÖ sind. Nur finde ich es schade,
dass der Bund und das Land es nicht
schaffen Nebenbahnen in NÖ zu retten.
Mit Streckenbegradigungen und
Streckensanierung bzw. moderne Fahrzeuge
wie auf der Pinzgaubahn würden viele
Pendler und Schüler wieder auf den
öffentlichen Verkehr zurückbringen.
Beachten sie die Pinzgaubahn. Man sieht
das Interesse der Bahn an den
schmalspurigen Bahnen dort besonders
gut. Zuerst war die Bahn defizitär, dann
kam ein Privaterbetreiber und auf einmal
funktioniert die Bahn. Es fahren immer
mehr Personen mit der Bahn. Der
Betreiber hat schon weitere Garnituren
bestellt, weil sie mit den vorhandenen
Fahrzeugen nicht mehr auskommen. Auch
den Güterverkehr haben die SLB
aufgenommen (der bei der ÖBB schon
einige Jahre stillgelegt worden ist),
und das mit Erfolg. Lassen Sie nicht das
wichtige Transportmittel für Pendler und
Touristen stilllegen.
Man kann einiges tun um die Ybbstalbahn
zu retten. Zb. Güterverkehr. Wie viel
Holz muss mit Lkw transportiert werden?
Wie viele Busse müssen einen Zug
ersetzen? Tatsache müssen 2 oder mehr
Busse fahren um einen Zug zu ersetzen.
Da frag ich mich aber, ist das das Ziel
vom Kyoto-Protokoll? Auch gehört
dringend auf den anderen Bahnen umgebaut
und saniert. Die Bahn soll nicht alles
auf die Westbahn investieren. Den die
ÖBB kann nicht nur vom internationalen
Verkehr leben. Sie vergessen, dass viele
Pendler täglich die Bahn am Leben
erhalten. Aber gerade die werden gerne
vergessen.
1: Die Franz Josef-Bahn ist eine
Hauptbahn, die jetzt eigentlich eine
elektrische Nebenbahn ist. Fahrzeiten
von Wien nach Gmünd waren vor der
elektrifizierung mit 2h18min. Der Zug
hatte in Sigmundsherberg 10min
Aufenthalt wobei in Sigmundsherberg die
E-Lok von der Diesellok oder umgekehrt
ersetzt wurde. Da in Sigmundsherberg die
Oberleitung anfing oder aufhörte. Nun
hat die ÖBB dem Waldviertel eine super
Chance gegeben und hat die ganze Strecke
elektrifiziert. Wo dann die Züge knapp
unter 2h unterwegs waren. Nun ist es
aber so dass heute die Züge wieder
2h08min brauchen. Der Fahrplan für
Pendler unzumutbar wird, da auch einige
Züge gestrichen worden sind. Einige
meiner Freunde sind Schaffner,
Zugbegleiter, Lokführer. Manche fahren
regelmäßig auf der Strecke (auch
dienstlich). Laut deren Meinung könnte
der Zug sogar um 1h30min (einige Minuten
auf oder ab) fahren. In der früh
vielleicht zwischendurch besondere
Eilzüge einlegen die nicht in jeder
Station halten. Oder Einsatz besonderer
Neigezüge, oder das Fahrplan-Angebot
besonders in der Früh und am Abend
erhöhen.
Weiters ist der internationale
Reiseverkehr fast nicht vorhanden. Der
Vindobonna war einer der wichtigsten
Züge für das Waldviertel. Da man schnell
ins Waldviertel fahren konnte. Nun kommt
er nicht mehr ins Waldviertel, da er
über das Weinviertel fährt. Zum Schluss
hatte der Zug auch an seinem großen
Glanz verloren, da der Zug hauptsächlich
aus tschechischen Wagen bestand, die
eher einen ungepflegten Eindruck
machten. Früher hatte man für den Zug
modernste Triebwagen bereitgestellt. Von
internationalen Wagen wie auf der West-
oder Südbahn kann das Waldviertel nur
träumen. Wieso findet man nicht in den
Zügen die eh solange fahren keinen
Speisewagen mit normalen Preisen. Auch
nur ein Barwagen (wie jeder kleiner
Museumsbahn-Verein im Zug mit hat, wo
ein Kaffee oder Tee, Würstchen oder
zumindest Wurstsemmeln angeboten
werden). Vielleicht ist dass sogar eine
Marktlücke. Bei der DB habe ich
zumindest bei Intercity-Zügen eine
Person die sowas verkauft hat. Man
könnte auch einen Kaffeeautomat
aufstellen.
Da würde die Bahn ein erheblicher
Konkurrent der Autos werden. Viele
Pendler würden viel lieber mit der Bahn
fahren, können es aber nicht.
2: Nebenbahn Waldkirchen- Waidhofen/TH -
Schwarzenau.
Diese Bahn war eine Bahn die sogar nach
Tschechien fuhr. Ab dem au des eisernen
Vorhangs wurde die Bahn zwischen
Slalovice-Fratres abgebaut. Öfters ist
in Zeitungen berichtet worden, dass die
österr.- und tschechische Regierung die
Bahn wieder eröffnen wollen (auch Sie
Herr Landeshauptmann haben es öfters
bekanntgegeben). Besonders wegen dem
Güterverkehr war dann die Hoffnung groß.
Und wieder sind die Waldviertler
vergessen worden. Es passierte und
passiert außer Bla bla bla wieder
nichts, und die Bevölkerung wird wieder
enttäuscht.
Besonders die tschechische Regierung
hatte großes Interesse, die Bahn wieder
zu betreiben, und wollte die Strecke
sogar in Österreich instand setzen. Sie
wollte sogar den Personenverkehr mit
Ihren Triebwagen bewältigen. Nur die ÖBB
hatten Angst und wollten dieses Projekt
nicht wieder aufkommen lassen. Nun ist
Holz das Transportgut Nr. 1 und man
wollte den Lkw von der Strasse auf die
Schiene verlagern soweit es geht. Darum
war die Strecke sehr wichtig. Das
Sägewerk würde die Baumstämme auf
Waggons verladen, dann würde dieser Zug
auf der Strecke von Slalovice bis nach
Zwettl auf der Schiene verbleiben.
Mehrere hätten Nutzen von diesem
Projekt. 1. das Sägewerk, die braucht
nicht mehr so viele Lkws die mehrmals
täglich durch Tschechien und dem
Waldviertel düsen. 2: Die Einwohner
hätten nicht mehr so viele Holz-Lkw auf
der Strasse, die auch ein Risikofaktor
sind, da Sie sehr schnell unterwegs
sind. Ich mache nicht den Lkw-Fahrern
oder dem Sägewerk den Vorwurf, sondern
der ÖBB oder der österrr. Regierung die
nichts dagegen unternehmen möchte.
Traurig ist sogar das Kirchberg und
Gmünd wegen den Holz-Lkws streiten, weil
sie durchfahren müssen. Anstatt das Holz
auf der Schiene umweltfreundlich und
unkompliziert zu liefern. In Kirchberg
ist es leider so dass es im Ort die
Strasse an einigen Stellen ziemlich eng
ist, wo auch der Lärm sehr stark und
auch für den Autoverkehr gefährlich ist,
und Kirchberg nicht die Lkw´s
durchfahren lassen möchte, kann ich es
verstehen, und habe es oft genug
beobachten können.
3: Laa an der Thaya-Znaim:
Ich freue mich dass die Bahnstrecke
endlich elektrifiziert worden ist. Aber
leider muss ich feststellen, dass von
der Regierung hoch angepriesene
Streckenverlängerung nach Tschechien
noch immer nicht gebaut worden ist. Eine
Strecke von einigen hunderten Metern an
das Nachbarland noch immer nicht
produziert werden kann, bringt es eine
traurige Tatsache, dass die Bahn und die
Regierung dem Auto und dem
Transitverkehr den Vorrang gibt.
Leider haben auch Sie öfters die
Verbindung angesagt. Statt der Bahn zu
helfen und endlich dem Kyotoprojekt
intern zu helfen wird dem Kraftverkehr
alles in den Hintern geschoben. Es ist
auch traurig, dass man lieber Autobahnen
zu bauen als eine ordentliches System
mit der Bahn zu erarbeiten. Nun zurück
zu der Strecke. Da in Laa an der Thaya
eineTherme besteht, und die Verbindung
nach Tschechien bestünde, könnten auch
unseren Nachbarn mit dem Zug zu der
Therme fahren. Auch der Güterverkehr
muss nicht immer einen Umweg von ca 20
km nehmen um nach Österreich zu kommen,
sondern kann direkt über Laa an der
Thaya rüber fahren.
4: Gmünd-Weitra , Gmünd-Altnagelberg-
Litschau
Diese Bahn ist Schmalspurig, ist eine
Touristen Attraktion, wegen des Növog
und dem Waldviertler
Schmalspurbahnverein. Nun hat leider
auch die Bahn kein Interesse an
Schmalspurbahnen (ausser der
Mariazeller-, Ybbstalbahn) hat, dabei
könnten auch die Schmalspurbahnen ein
wichtiger Teil der Umwelt beitragen.
Güterverkehr: Die Bahn hat nicht
versucht den Güterverkehr zu erneuern (
komischerweise in der Schweiz
funktioniert es, und in der Schweiz sind
auch die Schmalspurbahnen wichtiger als
in Österreich) , neuen Rollbockverkehr ,
moderne und stärkere Dieselloks,
Rangierfunk (funktioniert sogar bei der
Steiermärkischen Landesbahn)
Containerverkehr. Lagerhäuser und
Sägewerke fahren mit LKW und nicht mit
der Bahn. Wieso!!!!!!!
Heidenreichstein hat 1992 den
Güterverkehr verloren, obwohl aber der
Verkehr stärker geworden ist. Zum
Schluss musste fast jeden Tag ein Zug
nach Heidenreichstein fahren. Gmünd
-Weitra, Gmünd Altnagelberg könnte man
mit Triebwagen wieder Personenverkehr
einführen. Beide Orte haben Ihre
Bahnhöfe in der Stadt, ganz nahe am
Zentrum. ES müsste Streckenbegradigt,
mehrere Haltestellen schneller und
bequemer Zugverkehr, bessere
Busanbindung gemacht werden.
5: Wien oder Wien Engelhartstetten:
Die Bahn ist schon einiger Zeit
stillgelegt. Wäre aber super dafür den
Pendler mit dem öffentlichen Verkehr
nach Wien zu fahren. Pendler könnten mit
einer Park & Ride Anlage ihr Auto dort
stehenlassen und mit der Bahn von
Engelhartstetten weiterfahren. Müsste
aber elektrisch und halbstündlich
verkehren. Für Wien bietet es wieder
weniger Autos die ins Zentrum fahren
müssen.
Es gibt noch einige bahnen in Nö wo Sie
zwar stillgelegt sind, aber es sich
lohnt die Bahnen genauer zu betrachten.
Leider haben Sie auch vergessen, dass
die Landesaustellung 2009 in Raabs, Horn
und Telc` auch per Bahn zu erreichen
wäre. Nun ist es zu spät.
Auch eine grösse Kritik am Autobus muss
ich leider anprangern. Ein Bus vom Wien
nach Heidenreichstein braucht 2h 30min
manche fahrten können fast schon 3h
dauern, da wundert es mich nicht, dass
jeder Pendler mit dem Auto fahren muss (
wollen tut eh keiner). Bus und Bahn
müssen auf jedenfall Harmonieren. Bus
soll die Zubringer funktion der Bahn
sein, sollen zusammen arbeiten und nicht
gegeneinander. Ein Bus nach
heidenreichstein war zu meiner Lehrzeit
zur und von der Berufsschule etwas
trübe. Den der letzte Bus fuhr von Gmünd
nach heidenreichstein um 17 Uhr. Nun
frage ich Sie wie kann man in einem
Geschäft arbeiten wo der Betrieb um 19
Uhr oder später schließt öffentlich nach
Hause fahren???
Natürlich haben momentan die Bevölkerung
kein Interesse an Bahn und Bus wo die
letzten 20 Jahre nicht viel gemacht
worden ist.Der Bus kann bei Zeiten wo
weniger Leute mitfahren( am Anfang
reicht sicherlich ein Kleinbus) eine Art
Anrufservice machen( man ruft an sagt
die Haltestelle, Bus fährt laut Fahrplan
nur an der Haltestelle stehen, wo die
Person den anruf gemacht hat).
Verbesserung wären In der Früh und am
Abend mehr fahrten, und auch schnellere
Fahrten. Am späten Abend durch
anrufservice. leider gehört auch sehr
viel Propaganda und bewusstsein
erweiterung der Bevölkerung. Fahrpreise(
besonders Zeitkarten) dürfen nicht
erhöht werden, Pendler nicht auch noch
bestrafen, wenn sie öffentlich fahren.
Wo er den Zug nicht bei jeder Station
zum halten bringen muss, sondern gleich
duch betätigen des Knopfes an der
Haltestelle sowie am Triebfahrzeuges der
Fahrer weiss wo er halten soll bzw
gleich durchfahren kann.
Die Bahn soll auch den kleinen Kunden
mit einem Güterwagen für ernst nehmen.
Es gab Firmen die einen Gleisanschluss
haben wollten, aber nicht soviele
Güterwagen zur versendung bzw. Empfang
anboten,die Bahn kein Interesse hatte,
den Gleisanschluss auch Bedienen zu
können bzw zu wollen. Auch wurden Firmen
mit Interesse an der bahn (
Nebenbahn)hatten wo die Bahn oft zu dem
Kunden gemeint habe. " ja sie können
einen Gleisanschluss beantragen oder
machen lassen, nur wir wissen nicht wie
lange die Bahn überhaupt noch existiert.
Sie könnte ja schon in nächster Zeit
vielleicht auch nächstes Jahr
stillgelegt werden" Da hat sicher einige
Firmen kalte Füsse bekommen, und lassen
leider alles mit dem Lkw liefern, obwohl
der Firmensitz dirket neben der Bahn
war. Diese Fehler waren vor einiger
Zeit, werden sicher noch heute gerne
gemacht.
auch eigene Fahrzeuge lieber mit dem Lkw
abtransportieren lässt. ( vor einigen
Tagen wurde eine Schmalspur Dampflok
nach meiningen zur Lokomotivwerkstatt
gebracht. zuerst habe ich gedacht sie
liefern die Lok mit dem Zug dorthin.
Leider war das falsch, denn die Lok
wurde nach Litschau gebracht und von
dort mit einem Lkw abgeholt. schauen sie
auf der internet seite
www.erlebnisbahn.at/wsv/ unter aktuelles
alles nach. Da haben Sie es sogar auf
Farbe.)
Ich gebe nicht dem Personal die jeden
tag für mich und andere Personen im ganz
Österreich da sind die schuld, die
Arbeiten hart die Personen und Güter
sicher und schnell von A nach B zu
bringen. Ich gebe eher den Managment,
die keinen blassen schimmer von den
problemen unten hat. Die sehen leider
nur die Zahlen und fragen nicht dem
Personal was man besser machen könnte.
Wie bei jedem grossen Betrieb.
Ich danke auf jeden Fall für das Lesen
dieses Schriftstückes, wo ich endlich
meine angestauten Ärger endlich abbauen
konnte (es musste endlich
geschrieben/gesagt werden.) .Mir fällt
besonders bei den Bundespolitiker auf,
dass Sie immer das Kyoto Protokoll
missbrauchen. Sie machen nur Bla Bla bla
und tun nichts dafür. Man hat es auf der
Thayatalbahn von Schwarzenau nach
Fratres und weiter nach Slalovice am
besten bemerkt. Auch die Schmalspurigen
bahnen wie Ybbstalbahn, Waldviertelbahn,
Höllentalbahn und die Mariazellerbahn
sind eine Touristische Nebenbahn in Nö
und bringen auch Touristen dazu, dass
Sie mehr von Nö kennen lernen wollen.
Bei den Eisenbahner hat Nö ein
besonderes Flair. Deshalb kommen Sie
auch sehr gerne ins Nö um mit den Bahnen
mitzufahren.Wie die yppstalbahn und
Waldviertlerschmalspurbahnen sind auf
die hilfe vom Bund und Land angewiesen,
damit auch in zukunft die Touristen
regionale Atraktionen erleben können.
Sie sollten die Nö Eisenbahnvereine
zusammensetzen super Link finden Sie auf
www.Landesbahn.at
lg florian Wurz |
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Helga
Längauer,
10.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Aus der Sicht einer Hausfrau, die ich
neben meiner Tätigkeit als Sekretärin
auch noch bin, hätte ich unseren
Haushalt schon in den Ruin manövriert,
würde ich so wirtschaften die teuerst
bezahlten Manager der Bahn. Und als
Draufgabe noch ein paar Milliönchen,
wenn ich wegen Unfähigkeit entlassen
werde. Geld für die kleinen Bahnen wäre
genug da, wenn anderswo wirtschaftlich
gearbeitet würde. Rennen wir doch nicht
immer nur den Großstädten hinterher,
sondern bewahren wir uns auch
Traditionelles und lassen Sie innovative
Köpfe ran, die aus dem Projekt
Attraktives gestalten können.
Freundliche Grüße einer
Wochenend-Göstlingerin, die weiß wie
erhaltenswert die Landschaft mit all
seinen Einrichtungen ist.
Helga Längauer |
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Thomas
Vielhaber,
05.04.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
I had a dream.
VISION YBBSTAL+/-BAHN 2020
- Land und Bund haben die Bedeutung der
Ybbstalbahn für die Region an der
Eisen(bahn)straße erkannt und fördern
mit Unterstützung der EU weitere
Kleinprojekte in der Region.
- Die Gemeinden des Ybbstals stehen ohne
Wenn und Aber zu ihrer Bahn und
unterstützen in ihrem Rahmen die
Betriebsführung, auch die Bevölkerung
spricht wieder von "ihrer Bahn" und
nutzt das Angebot auf der Schiene.
- Ein engagierter, regionaler Betreiber
hält vor Ort Kontakt zu Gemeinden,
Firmen und Tourismus-verbänden, die ein
saisonabhängiges, attraktives Nostalgie-
und Erlebnisprogramm auf allen
Streckenteilen anbieten, das immer mehr
Ausflugsgäste ins malerische Ybbstal
lockt. Schulen, Kindergärten, Betriebe
und Vereine nützen den Schafkäs-Express
für Ausflüge und Exkursionen.
- Ein fixes, wertgesichertes
Investitionsprogramm sorgt für einen
tadellosen Zustand der Betriebsanlagen.
Moderne Zuggarnituren bieten angenehmen
Reisekomfort und rasche Beförderung
(mind. 80 km/h Höchstgeschwindigkeit) im
Taktfahrplan.
-Ein schnellbahnähnlicher Zugsverkehr im
Bereich Waidhofen - Ybbsitz sorgt für
eine deutliche Entlastung der Straßen.
In Zusammenarbeit mit Landesstellen
wurden Straße und Bahn im Abschnitt
Gstadt - Ybbsitz entflechtet und sorgen
so auch für eine deutliche
Beschleunigung des Bahnverkehrs.
- Ein alternatives Antriebskonzept mit
Biogas nützt regionale Energiequellen
und trägt so zur Unabhängigkeit von
fossilen Rohstoffen bei. Nebenbei
sichert die Erzeugung dieses
Treibstoffes nachhaltige, krisensichere
Arbeitsplätze in der Region.
- Intelligente Beförderungssysteme
(Container, Wechselaufbauten) sorgen für
raschen und reibungslosen Güterverkehr
und entlasten die Region vom
Güterverkehr auf der Straße. Firmen wie
die BENE AG zählen zu den zufriedenen
Kunden der Ybbstalbahn und nutzen
europaweite Logistikkonzepte auf der
Schiene für ihre Warentransporte.
- An neuralgischen Stellen (z.B.
St.Georgen / Reith) wurden
Hochwasserschutzmaßnahmen für Bahn und
Ort verwirklicht.
.doch dann wurde die Vision zum
Alb-Traum.
- Die Bahnlinie wurde Ende 2009
eingestellt, sämtliche Fahrzeuge wurden
in bahnfreundlichere Bundesländer
transferiert oder verschrottet.
- Die Straße ins Ybbstal wurde bis
Göstling 4-spurig ausgebaut, der 150 Mio
? teure Buchenbergtunnel hat einen noch
teureren Bruder durch den Rabenberg
erhalten, trotzdem versinkt Waidhofen im
Verkehr.
- Der geplante Radweg kam nie zustande,
da aus Geldmangel die Schienen noch
immer auf der nun völlig zugewachsenen
Bahntrasse liegen.
- Das tolle Buskonzept des mittlerweile
pensionierten Landesverkehrsplaners ist,
ebenfalls aus Geldmangel, zum reinen
Schülertransport-Betrieb gekürzt worden.
- Der sanfte Tourismus ist total
zusammengebrochen, außer den
Hochkar-Schifahrern verirrt sich kaum
noch ein Gast ins obere Ybbstal.
- Die immer weniger werdenden Bewohner
des Tales weinen der Ybbstalbahn nach
und verstehen die Verkehrspolitik von
vor 11 Jahren nicht.
Schweißgebadet bin ich aufgewacht,
schaue aus dem Fenster und ein völlig
überfüllter 3-teiliger Triebwagen der
Ybbstalbahn fährt gerade vorbei.
Noch lebt das Ybbstal mit seiner Bahn
und dem sanften Tourismus, es liegt an
Ihnen, ob Sie als Retter oder
Totengräber UNSERER Bahnlinie in die
Geschichte eingehen werden! Thomas
Vielhaber, Waidhofen/Ybbs |
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Wolfgang Fleischmann,
27.03.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Leider muß ich einem
sogenannten Buskonzept widersprechen.
Aus Erfahrungen ( z.b. nach Einstellung
der durchgenden Verbindung über den
Gerichtsberg auf der Südwestbahn) hat es
sich gezeigt, daß die Busse seitens der
Bevölkerung und auch seitens der
Touristen nicht angenommen werden - mit
dem Erfolg, daß auch die Buslinien
eingestellt werden. Vielleicht ist das
aber auch das Ziel.
Ebenso zeigt es sich, daß die Busfahrten
in verkehrsreichen Gegenden ( z.B. Wr.
Umland zu verkehrsbedingten dramatischen
Fahrzeitverlängerung führen. ( Auch ein
Bus muß sich im Stau anstellen. )
Weiters wurde ich Herrn Zibuschka
empfehlen, zu den Fahrzeiten der Schüler
( die logischerweise genau mit dem
Berufsverkehr zusammentreffen) in einen
Bus einzusteigen - abgesehen von einem
Sicherheitsrisiko für die Insassen, da
die Busse heillos überlastet sind.
Dazu muß auch festgestellt werden, daß
wahrscheinlich alle Nebenbahnen mit den,
von der ÖBB in den Sand gesetzten
hunderten Millionen Euro modernisiert
und dem Standard des einundzwanzigsten
Jahrhundertes entsprechend hergerichtet
hätten werden können.
In der Hoffnung, daß es möglich ist, daß
doch die Schiene gegenüber der Straße
gewinnt und die Ybbstalbahn erhalten
bleibt und modernisiert wird
verbleibe ich
mit besten Grüßen
Wolfgang Fleischmann |
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Gerhard Ullram,
24.03.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Gemäß der aktuellen Diskussion wird
seitens des Landes NÖ angestrebt, die
Ybbstalbahn aus Kostengründen durch ein
"zukunftsorientiertes Buskonzept" zu
ersetzen. Hierzu wäre aus meiner Sicht
folgendes festzustellen:
Man hat über Jahrzehnte tatenlos
zugesehen, wie die ÓBB die Nebenstrecken
im wahrsten Sinne des Wortes kaputt
gespart haben, um ein gutes Argument
(Kosten) zum Einstellen dieser
ungeliebten Strecken parat zu haben.
Die Betriebskosten alleine können bei
attraktivem Angebot und effizientem, bei
gleichzeitig möglichst
kundenorientiertem Personaleinsatz nicht
das große Problem darstellen.
Dass es möglich ist, einen
wirtschaftlich erfolgreichen Betrieb auf
Regionalbahnen abzuwicklen zeigen Blicke
in den Pinzgau, ins Zillertal, in den
Vintschgau etc., von den Eidgenossen gar
nicht zu reden.
Der Anbieter muss übrigens nicht die
ÓBB-PV AG sein...
Ein Bus kann eine Bahn niemals ersetzen,
da dieser zwar für führerscheinlose
Bürger und Schüler ein zweckdienliches
Verkehrsmittel ist, jedoch niemals auch
nur einen einzigen Autofahrer zum
Umsteigen ins "Öffi" bewegen wird.
Gerade letzteres sollte in der heutigen
Zeit Gebot der Stunde sein !!
Leider wollen/dürfen (?) das viele
Experten öffentlich nicht begreifen bzw.
argumentieren...
Die Folge eines Buskonzeptes wird binnen
weniger Jahre mit Sicherheit ein
Ausdünnen des Angebotes mangels
Inanspruchnahme bis hin zur
ausschließlichen Führung einzelner
Schülerkurse bis Samstag 13 Uhr sein.
Und noch etwas: Eine
Fremdenverkehrsregion wie das Ybbstal,
die ihren Bahnanschluss verliert,
verliert unweigerlich auch einen Teil
ihrer Touristen. Das obere Triestingtal
(Kaumberg, Altenmarkt) spürt bereits die
Auswirkung der Bahneinstellung über den
Gerichtsberg in Form von Umsatzeinbußen
im Gastronomiebereich etc.
Ich für meinen Teil, der in jüngster
Vergangenheit des öfteren in der Region
Ybbstal Bergwandern war und für An- und
Abreise stets die Ybbstalbahn benützte
sowie in div. Bäckereien oder
Lokalitäten einige Euro in der Region
ließ, werde bei Umstellung des Verkehrs
auf Busse nicht mehr dort zu Gast sein.
Im Sinne der Regionen, für die Sie, Herr
Landeshauptmann, ja Partei ergreifen
sollten, ersuche ich Sie inständig um
ein klares Bekenntnis zu den
Regionalbahnen, im ggstdl. Fall zur
Ybbstalbahn.
Die Regionen werden es Ihnen langfristig
danken !
Mit vorzüglicher Hochachtung
Gerhard Ullram |
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Lukas
Keferböck,
15.03.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Das Ybbstal braucht die Bahn!
Bei der 100 Jahrfeier haben sie noch
gesagt:,,Was Hundert Jahre hält wird die
nächsten Hundert Jahre auch
überstehen!'' das sehe ich zur zeit
anders!
Es ist auch klar das ein Buskonzept über
die Große Kripp um die hälfte billiger
kommt. Aber die Große Kripp ist dem
halben Winter über gesperrt! Und fahren
wird sicher auch niemand, nein noch
weniger! Ich habe gehört das im Sommer
2008 eine Familie aus Wien mit dem Zug
nach Lunz fahren wollten als sie aber in
Waidhofen/ Ybbs in den Bus eingestiegen
sind der als Schienenersatzverkehr
dienen soll haben sie gesagt das sie in
der Nächsten Station aussteige wollen
weil mit dem Bus können sie woanders
auch fahren.
Meiner Meinung nach sollte man einen
anständigen Fahrplan machen, die
Streckenhöchstgeschwindigkeit auf 70
km/h erhöhen, den Fuhrpark modernisieren
und einen anständigen Radweg machen!
Auf der Ybbstalbahn ist leicht ein
Stundentaktfahrplan möglich!
Und am wichtigsten wäre es den
Güterverkehr bis nach Lunz am See wieder
aufzunehmen!
Ich persönlich (es klingt zwar verrückt)
meine das eine Verbindung Lunz am See -
Mariazell auch hergehört! Man könnte von
Lunz bis nach St. Pölten Güter ohne
umladen und voralem Umweltbewusst
befördern! Das wäre noch dazu die
Rettung der Ybbstal- und
Mariazellerbahn!
Entschuldigen sie wenn ich mit einigen
aussagen etwas ,,vorlaut'' war aber mir
liegt die Zukunft der Schmalspurbahnen
in Österreich sehr am Herzen!
Hochachtungsvoll
Lukas Keferböck (17 Jahre) |
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Heinz Brandl
jun.,
12.03.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Über die Sinnhaftigkeit und
Notwendigkeit der Verlagerung des
Verkehrs von der Straße auf die Schiene
braucht meines Erachtens nicht mehr
diskutiert zu werden. Darüber herrscht
österreichweit Konsens. Umso
bedauerlicher ist es, daß man jetzt
wiederum eine Nebenbahndebatte vom Zaun
bricht. Wo bleibt die Verantwortung der
Politiker, wenn man einerseits die
Verkehrsverlagerung propagiert,
andererseits aber stillschweigend
zusieht, wie die ÖBB die Gleisanlagen
verkommen lassen.
Die Ursachen der mangelnden
Attraktivität sind bekannt. Es darf aber
auch nicht verwundern, wenn man es mit
einer Institution ÖBB zu tun hat, die es
Vorzieht, die (sehr beachtlichen)
getätigten Zahlungen des Landes NÖ
lieber an der Börse gewinnbringend zu
verspekulieren, statt sie in die (Neben)bahnen
zu investieren.
Seit etlichen Jahren werden durchaus
sinnvolle und zukunftsorientierte
Varianten zur Attraktivierung der
Ybbstalbahn überlegt. Teilweise
Umspurung, Containerverladung bei Fa.
BENE, zusätzliche Haltestellen auf Höhe
Stadtpfarrkirche und bei Eurospar, sowie
ein 30-Minuten-Takt im Stadtbereich sind
nur einige Beispiele. Geschehen ist
jedoch nichts. Und plötzlich werden
viele sinnvollen Varianten verworfen,
weil eine (Momentaufnahme)
Mobilitätsstudie der Ybbstalbahn ein
schlechtes Zeugnis ausstellt. Ich habe
starke Zweifel, daß diese
Mobilitätsstudie der Weisheit letzter
Schluss ist, in der anscheinend auf das
Güterverkehrspotential der Bahn komplett
vergessen wurde.
"Die Ybbstalbahn, wie sie derzeit
geführt wird, bremst die Entwicklung
unserer Gemeinde, weil es durch sie
keinen gut funktionierenden öffentlichen
Verkehr gibt." So die Aussage eines
VP-Obmannes aus St. Georgen/Reith. Die
Betonung möchte ich hierbei auf "wie sie
derzeit geführt wird" legen. Es steht
außer Zweifel, daß die Bevölkerung des
Ybbstales ein Recht auf einen
attraktiven öffentlichen Verkehr hat.
Ich selbst bin seit 15 Jahren
"Ybbstalbahn-Pendler", und weis die
Bemühungen zur Verbesserung seitens des
Landesrates Sobotka durchaus zu
schätzen. Sollte die Einstellung der
Bahn jedoch Realität werden, frage ich
mich, ob dies nicht einem Kniefall vor
dem Missmanagement der ÖBB, sowie einer
Kapitulation gegenüber einer
verantwortungsbewußten Verkehrspolitik
gleichkommt.
Ich hoffe daher, daß der Weg
Niederösterreichs weiterhin auf Schiene
in die Zukunft führt.
Mit freundlichen Grüßen
Heinz Brandl jun. |
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Theresia Hader,
22.02.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Ich benutze seit meinem zehnten
Lebensjahr regelmäßig die Ybbstalbahn
von Ybbsitz nach Waidhofen, früher
täglich momentan wöchentlich. Ich habe
seit einem Jahr auch kein eignenes Auto
mehr, da mir die Fahrten mit der Bahn,
ich fahre weiter nach Wien,
umweltfreundlicher und bequemer
erscheinen. Allerdings hat sich die
Situation seit dem Schienenersatzverkehr
sehr verschlechtert. Leider kann ein Bus
die Bahn in keiner Weise ersetzen, vor
allem nicht wenn man immer Gepäck mit
sich führt. Wartezeiten muss man auf der
Straße verbringen und eine Fahrt mit
einem Kind im Rollstuhl ist überhaupt so
gut wie unmöglich. Auch meine Schwester
und ihre Kinder benützen gerne die Bahn
und wir würeden es alle sehr bedauern,
wieder nur auf das eigene Auto
angewiesen zu sein.
In diesem Sinne hoffen wir auf eine
positive Lösung durch die Politik, die
unserer Region und den Menschen gerecht
wird und unsere wichtigen Anliegen nicht
einfach unberücksichtigt lässt.
Ich bitte Sie freundlich um Ihre
Unterstützung.
Danke.
Theresia Hader und Annemarie Reisinger |
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Josef
Weinfurter,
09.02.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Gestatten
Sie uns die Bitte, die Ybbstalbahn zu
erhalten. Wir sind eine Gruppe von 20
Radfahrsenioren, die gerne ca.2x im Jahr
von Lunz am See nach Waidhofen /Ybbs mit
Begeisterung durch das schöne Ybbstal
radeln.
Dazu brauchen wir die Bahn, denn die
Alternative Bus ist für uns nicht
relevant,
da im Bus eine Fahrradmitnahme nicht
möglich ist.
Wir ersuchen Sie, die Entscheidung bald
zu treffen, denn die ÖBB droht doch
schon länger mit der Einstellung der
Ybbstalbahn.
Mit freundlichen Grüßen
Josef Weinfurter im Namen vieler
Radfahrer. |
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Christian
Schachner,
02.02.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Als Wiener, der seine Wochenenden nahezu
regelmäßig in den verschiedenen Gegenden
von Niederösterreich verbringt, bin ich
trotz der - mit öffentlichen
Verkehrsmitteln - langen Anreise aus
Wien mehrmals im Jahr im Ybbstal, da die
Schmalspurbahn sehr gute Möglichkeiten
für schönen Wanderungen - insbesondere
Überschreitungen - in der Region bietet.
Seit einiger Zeit kursiert das Gerücht,
dass die Ybbstalbahn möglicher Weise
noch im laufenden Jahr eingestellt und
durch ein "Buskonzept", das von
Verkehrsplaner Univ.Prof. Zibuschka
beauftragt wurde, ersetzt werden solle.
Ich versichere Ihnen, Busse sind für
mich keine Alternative und eine
Einstellung der Bahn würde mit
Sicherheit meinen Ausflügen in das
Ybbstal ein Ende setzen. Ich gehe davon
aus, dass eine Umstellung des
öffentlichen Verkehrs im Ybbstal auf
Busse auch für eine Reihe anderer
Touristen - aber auch für die
einheimische Bevölkerung - einen
erheblichen Nachteil mit sich brächte.
Dies würde bedeuten, dass entweder
künftig mehr Menschen für Fahrten in
dieser Region das Auto nutzen oder
überhaupt auf Reisen in das Ybbstal
mangels attraktivem öffentlichen Verkehr
verzichten (müssen).
Bereits die nahezu komplette Umstellung
des Streckenabschnitts nach Ybbsitz auf
Schienenersatzverkehr (SEV) hat mich
bewogen, diese Ortschaft aus meinen
Wanderplänen zu streichen, da hiermit
ein deutlicher Komfortverlust für den
Reisenden gegeben ist und ich es im
übrigen absurd finde, ohne besonderen
Grund (wie z.B. Bauarbeiten) einen SEV
einzurichten.
Ziel bei der Ybbstalbahn müsste es sein,
diese künftig wieder einem breiten
Publikum nutzbar zu machen!
Dazu wären allerdings wesentlich kürzere
Fahrzeiten nach Lunz am See, eine
Einbindung in den Taktverkehr sowie
bessere - d.h. schnellere Verbindungen -
von Wien bzw. Linz nach Waidhofen
notwendig. Die optimale Lösung wäre
natürlich eine Wiederinbetriebnahme des
Regelverkehrs bis Kienberg-Gaming und
eine Vertaktung mit der Erlauftalbahn,
da so wesentlich kürzere Reiszeiten nach
Scheibbs, Pöchlarn und weiter nach Wien
leicht zu bewerkstelligen wären. Soweit
mir bekannt ist, wurden seitens der
NÖVOG enstprechende Überlegungen auch
schon einmal angestellt.
Diese Maßnahmen in Verbindung mit einem
gelungen Marketingkonzept für die Region
und eine deutliche Intensivierung des
Pendler- und Güterverkehrs könnten
meinen Erachtens nach der Ybbstalbahn
eine gesicherte Zukunft bescheren.
Dem gegenüber ist das bestehende
Verkehrsangebot nur eingefleischten
Bahnenthusiasten zumutbar! Seit dem
Fahrplanwechsel muss man nämlich bereits
vor 7.00 Uhr in Wien mit einem REX (d.h.
lange Reisezeit, keine erste Klasse,
kein Speisewagen) nach Waidhofen fahren,
um gegen Mittag mit dem ersten Zug der
Ybbstalbahn Lunz zu erreichen!
Beispiele für auch wirtschaftlich
erfolgversprechende Schmalspurbahnen
gibt es eine Vielzahl (etwa in
Deutschland an der Ostsee "Rasender
Roland", die Zillertalbahn oder auch
jüngst die Entwicklungen bei der
Pinzgaubahn!), dazu müsste allerdings
doch auch in die Infrastruktur
investiert werden, um zumindest in einem
ersten Schritt die Langsamfahrstellen zu
beseitigen.
Ich ersuche Sie daher im Sinn der
Umwelt, der im Ybbstal lebenden
Bevölkerung aber auch der umweltbewußten
Touristen sich dafür einzusetzen, dass
diese wunderschöne Schmalspurbahn
erhalten bleibt und attraktiviert wird.
In Anbetracht der von der
Bundesregierung angekündigten
Milliardeninvestitionen in die
Infrastruktur Österreichs sollten doch
auch einige Millonen EUR für ein solches
Vorhaben zur Verfügung stehen. Anmerken
möchte ich noch, dass dies nicht nur
mir, sondern jedenfalls auch jenen über
5.700 Österreicherinnen und
Österreichern ein Anliegen ist, die für
den Erhalt dieser Bahn ihre Unterschrift
geleistet haben!
Mit freundlichen Grüßen
Christian Schachner |
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Eckehard Buder,
01.02.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Mit großem Ärger kämpfen wir Ybbstaler
gegen die Einstellung der Ybbstalbahn.
Trotz stiefmütterlicher Behandlung durch
den jetzigen Betreiber benutzen ca.
450000 Reisende jährlich die
Ybbstalbahn. Sie selbst Hr.
Landeshauptmann schreiben in einem
Folder aus 2007 "Was 110 Jahre gut war,
kann doch nicht auf einmal schlecht
sein". Stimmt ihr Zitat heute nicht
mehr? Noch im Vorjahr wurde die
Ybbstalbahn vom LR Sobotka gelobt, weil
man sie für die Landesausstellung in
Waidhofen/Y. benötigte. Heute ist der
Herr Landesrat leider einer der größten
Gegner dieser Bahn. Ich kenne keinen
Politiker der sich so gegen die eigene
Region stellt. Das Ybbstal braucht eine
funktionierende Bahn, um einerseits den
Tourismus anzukurbeln und somit die
Abwanderung im Tal zu stoppen.
S.g. Herr Landeshauptmann
Sagen auch Sie JA zur YBBSTALBAHN, und
geben Sie den Weg frei für einen neuen
Betreiber, der dann zeigen kann wie man
eine Nebenbahn betreiben muß, damit nie
mehr jemand auf den Gedanken kommt diese
wunderbare Bahnlinie stillzulegen.
Mit freundlichen Grüßen
Eckehard Buder
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Ing.
Gerald W.
Buschan,
24.01.2009
Attraktivierung der Ybbstalbahn !
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Dr.
Pröll !
Ich appelliere an Sie, sich für den
Erhalt und die ATTRAKTIVIERUNG der
Ybbstalbahn einzusetzen.
Möglicherweise ist eine Übernahme der
Ybbstalbahn als Landesbahn notwendig um
ihren Fortbestand - und auch ihre
Attraktivierung für Fahrgäste und
verladende Wirtschaft - zu sichern bzw.
zu gewährleisten.
Die ÖBB will sich mittelfristig von
allen Nebenbahnen trennen, um so mehr
wenn es sich dabei um schmalspurige
handelt; anders ist ihr Vorgehen in den
letzten Jahren leider nicht zu
interpretieren.
Als positives Beispiel für eine positive
Entwicklung nach Übernahme von den ÖBB
sei Ihnen die Krimmlerbahn [Zell am See
- Krimml] genannt.
Im Zusammenhang mit dieser meiner Bitte
um Ihren Einsatz für die Ybbstalbahn,
möchte ich nicht verabsäumen IHNEN zu
DANKEN, was sie schon bisher für den
Fortbestand der Waldviertler
Schmalspurbahnstrecke von Gmünd nach
Groß Gerungs GELEISTET haben !
SIE haben die MÖGLICHKEIT Ihr
politisches Schwergewicht - im
allerbesten Wortsinne ! - in die
Waagschale zu legen; bitte tun sie es
auch weiterhin für die Waldviertlerbahn
- und nun auch für die Ybbstalbahn !
Mit herzlichem DANK im Voraus !
Ing. Gerald W. Buschan
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Dipl.-Ing.
Albrecht
Grabner,
23.01.2009
Bedauerlicherweise
werden die Schwierigkeiten, die der
Schienenersatzverkehr am
Streckenabschnitt Ybbsitz - Gstadt mit
sich bringt immer größer. Nicht nur die
Umstände beim Umsteigen in den Bus und
die Verwendung ungeeigneter Busse,
besonders die willkürlichen
Fahrplanänderungen bereiten neuen Ärger
für die Betroffenen. Von einer
Verbesserung der Mobilitätsverhältnisse
kann keine Rede sein !
Die angeblich für die Schüler
abgeänderten Fahrzeiten bescheren selbst
am Wochenende bereits nach 6km Busfahrt
eine Wartezeit von einer knappen halben
Stunde. Das ist die Zeit, die der
Triebwagen für die ganze Strecke Ybbsitz
- Waidhofen benötigt.
Dazu kommt noch der Missstand, dass
Fahrkarten über Waidhofen hinaus - oder
gar mit Vorteilscard - am Wochenende
nicht im Bus gekauft werden können; habe
ich am letzten Wochenende selbst wieder
erlebt. Der Fahrscheinkauf musste dann
in der Bahn erledigt werden und war bis
Waidhofen aufgrund von mehreren
Bedarfsaufenthalten nicht mehr für alle
möglich.
Die Nebenbahnen, unter anderem auch die
Ybbstalbahn, werden im Antwortschreiben
auf meinen ersten Brief als nicht
richtig funktionierende und nicht
attraktive Nahverkehrsmittel bezeichnet.
Dies trifft vielmehr auf das jetzige
Buskonzept zu und das ist nicht nur
meine Meinung.
Es bleibt zu hoffen, dass durch
Kooperation des Landes Niederösterreich
mit den ÖBB eine Lösung zustande kommt,
in der auch der Ybbstalbahn jene
Bedeutung für die Region zugemessen
wird, die sie zweifellos hat.
Mit freundlichem Gruß
Albrecht Grabner
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Mag. Ilse Merl,
22.01.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Immer mehr lokale Bahnen für den
Personenverkehr werden eingestellt, oder
ausgehungert - d.h. nicht ordentlich
gewartet, schlechte Fahrpläne, viele
Langsamfahrstrecken, aufgrund des
schlechten Unterbaus usw. Die Erhaltung
der Ybbstalbahn ist für die Region
wichtig und es ist nicht einzusehen,
dass auch diese Bahnlinie geschlossen
wird. Die Förderung peripherer
ländlicher Gebiete ist doch eine der
wichtigsten Aufgaben der NÖ
Landespolitik , oder ???
Mit freundlichen Grüßen
Ilse Merl |
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Dr. Christoph
Aisleitner,
21.01.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Ich finde es beschämend und bestürzend,
dass die Ybbstalbahn sich selbst
überlassen wird, und daher hingenommen
wird, dass die ÖBB diese Bahn mit großem
Potential zugrunde richten.
An der Salzburger Pinzgaubahn kann man
sehen, wie eine Schmalspur-Nebenbahn zu
einem modernen, attraktiven
Verkehrsmittel gemacht werden kann. Es
ist schade, dass im Ybbstal offenbar
kein Interesse an einer positiven
Entwicklung der Bahn besteht - gerade in
Zeiten, in denen die Bahn weltweit einen
regelrechten Boom erlebt. Die
autozentrierte Politik der 60er und 70er
muss endlich endgültig vorbei sein -
willkommen im 3. Jahrtausend.
Liebe Grüße.
Dr. Christoph Aistleitner
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Dr. Wilfried
Altzinger,
20.01.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Als überparteiliche, österreichweit
agierende Plattform für Umwelt- und
Verkehrsinitiativen wenden wir uns
gemeinsam mit den im Ybbstal tätigen
Bürgerinitiativen an Sie. Wir sind sehr
in Sorge, dass das Land NÖ aufgrund der
inferioren Verkehrsleistung der ÖBB
hinsichtlich der Ybbstalbahn in den
letzten Jahren/Jahrzehnten eine
verkehrspolitsch problematische, nicht
in die Zukunft gerichtete Entscheidung
treffen will.
Der Ärger ist verständlich. Nach
bewährtem Muster haben die ÖBB die nach
ihrer Ansicht nicht ins Betriebskonzept
passenden Schmalspurbahnen, unter den
Augen der Politik, derart
vernachlässigt, dass nur mit Hilfe
zukunftsorientierter Verkehrspolitik der
Länder ein Weiterbestand und eine
Modernisierung dieser Schmalspurlinien
möglich ist.
Das Land Salzburg hat mit seinem
Landesverkehrsreferenten Dr. Wilfried
Haslauer
vorgezeigt, wie man mit den ÖBB und dem
Bund verhandelt und wie die unter
ÖBB-Ägide
abgewirtschaftete Pinzgaubahn zum
Erfolgsmodell für den Pinzgau wird.
Hochachtungsvoll,
Dr. Wilfried Altzinger
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Mag. Dieter
Stanfel,
18.01.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Wie seit vielen Jahren bekannt ist,
versuchen die Bundesbahnen ihre
Lokalbahnstrecken, insbesonders die
schmalspurigen, mit vielen
durchschaubaren Tricks abzudrehen. Sie
passen nicht in ein Image, nach dem
Manager auf Rails von City zu City
jetten! Das bedeutet aber nicht, dass
die Nebenbahnen sinn- und wertlos wären.
Was haben die Generationen vor uns nicht
alles in sie investiert - an
Materiellem, wie an Ideellem. Das alles
wie einen heißen Erdäpfel fallen zu
lassen und wegzuwerfen, ist fraglos der
momentan vielleicht einfachste, aber am
wenigsten zukunftsorientierteste Weg.
Soll wirklich die ganze Region
Eisnwurzen bahnlos gemacht werden? Busse
und wohl auch viele LKW sind kein
adäquater Ersatz für eine
leistungsfähige Eisenbahn.
Gerade in Zeiten, wie diesen, wo Energie
immer weiter knapp und teuerer wird
(Gaskrise!), sollten ökonomische
Überlegungen maßgeblich sein. Ein Zug
kann eben wirtschaftlicher befördern als
eine Kolonne von Autos. Die vorhandene
Infrastruktur gilt es zu nutzen und
nicht zu zerstören. Wenn die bei der
Ybbstalbahn derzeit nicht den
Anforderungen für einen sicheren Verkehr
entspricht, so ist das alleine
Versäumnis und Vertragsbruch der
Österreichischen Bundesbahnen. Die müßte
man doch seitens der Politik zur
Vertragseinhaltung bringen können!
Denken Sie bei der Alternative
Autoverkehr auch an dessen
Umweltbelastung? Nicht nur Busse und LKW
werden vermehrt fahren sondern auch PKW
derjenigen, die bisher Zugfahrer waren.
Landauf landab werden die Autofahrer
unter dem Vorwand CO2- und
Feinstaubreduktion mit Einschränkungen
schikaniert - im Ybbstal soll das
ausgeweitet werden! Wie vereinbart sich
das mit der Reduktionsverpflichtung
Österreichs gegenüber der EU? Und wie
attraktiv ist eine intensiv befahrene
Straße durch das Tal für Einwohner und
Fremdenverkehr? Werden dann dort auch
kilometerlenge Lärmschutzwände gebaut
werden müssen? Wie man hört, haben
Verfechter des Ersatzes der Bahn duch
Autos vielfach sehr egoistische
Hintergründe für eigene Vorteile oder
für befreundete Frächter und
Busuternehmer. Volkswirtschaftlich und
zum Vorteil der Betroffenen deren laut
publizierte Meinung meistens nicht!
Die Alternative: Radweg statt Bahnlinie
können nur Kurzsichtige und Weltfremde
fordern. Die Umgestaltung wird Millionen
fordern: Abtragen des Schotters oder
Anschütten mit Feinmaterial, Herstellen
einer glatten Fahrbahn, Absicherung von
Böschungen, hohen Dämmen und Umbau der
Brücken und Viadukte (etwa im
Ofenloch!), samt ständiger Wartung und
Sicherung vor Steinschlag. Und das für
ein reines Schönwetterfahrzeug ohne
Transportmöglichkeit von Gütern und ohne
direkten wirtschaftlichen Nutzen. Ohne
Eisenbahn hat jeder Radfahrer an seinen
Ausgangsort zurückzukehren, da keine
Transportmöglichkeit für den Drahtesel
besteht. Welcher Familienausfug mit
Kindern sollte etwa von Waidhofen bis
Lunz bergaufstrampeln, um dann die
vielen Kilometer ebenso wieder
zurücklegen zu müssen?
In der Schweiz werden derartige
Lokalbahnen seit langem sehr profitabel
betrieben - und die Schweizer sind
bekanntlich Menschen, die genau
kalkulieren und nicht auf Sand bauen.
Eben wird uns ein ähnliches
Erfolgsrezept auch im Inland, in
Salzburg, vorgeführt. Man muß nur einen
Plan erstellen und den dann
verwirklichen. Dazu gehört ein
attraktives Angebot, adäquate Preise und
vor allem fähige
Führungspersönlichkeiten! Das müßte doch
auch in Niederösterreich zu machen sein.
Vor vielen Jahren, als die Diskusion um
den Basistunnel die Gemüter spaltete,
setzten Sie sich für den Erhalt der
Semeringstrecke ein. Heute ist die
bereits Weltkulturerbe! Setzen Sie sich
bitte ebenso um den Erhalt der
Ybbstalbahn ein: auch hier wird Ihnen
die Zukunft in irgend einer Weise Dank
sagen!
Hochachtungsvoll und mit freundlichen
Grüßen
Dieter Stanfel |
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Dipl.-Ing.
Stefan Svoboda,
18.01.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Ich ersuche Sie, sich für den Erhalt der
Ybbstalbahn einzusetzen !
mfg
DI Stefan Svoboda |
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Clemens
Knoflach,
17.01.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Mit größter Besorgnis verfolge ich die
derzeitige Entwicklungen auf der
Ybbstalbahn sowie die Reduktion des
Gesamtverkehrs auf ein Triebwagenpaar
auf der Seitenstrecke Gstadt - Ybbssitz
.
Als regelmäßiger Tagesbesucher im
Ybbstal ist mir bekannt dass gerade in
Ybbssitz die Bahn direkt ins Dorfzentrum
hineinfährt und in der Vergangenheit
auch die meisten Triebwagen auf der
Strecke Gstadt - Ybbssitz gut besetzt
waren .
Auch in Opponitz und in Großhollenstein
sind die Bahnhöfe nicht weit von den
Siedlungen entfernt .
Die Ybbstalbahn von Waidhofen bis Lunz
am See mit der Seitenstrecke nach
Ybbssitz sowie die Mariazellerbahn St.
Pölten Hbf. - Mariazell und die Strecke
Obergrafendorf - Wieselburg an der
Erlauf könnten als Landesbahnen unter
folgenden Vorraussetzungen sicher Erfolg
haben :
-Neubeschaffung von größeren Fahrzeugen
analog zur Zillertalbahn und Pinzgauer
Lokalbahn .
-Beseitigeung der Langsamfahrstellen auf
den oben genanten Linien und Aufhebung
der Streckensperre zwischen Mank und
Wieselburg an der Erlauf .
-Bei Wiedmungen für Einfamilienhäuser ,
kleineren Wohnblöcken sowie öffentlichen
Institutionen im ländlichen Raum
Bevorzugung von Grundstücken entlang von
Bahnstrecken ( Gilt allgemein ) .
Hochachtungsvoll
Clemens Knoflach |
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Felix Grabner,
15.01.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Bedauerlicherweise wurde von Gstadt nach
Ybbsitz ein Schienenersatzverkehr mit
Auto-bussen eingerichtet, der nur
Nachteile für die Reisenden bringt. Die
umständliche Ab-wicklung, dass nämlich
ein Triebwagen der Ybbstalbahn durch
zwei Autobusse ersetzt werden muss,
zeigt offensichtlich die Untauglichkeit
dieser Sparmaßnahme.
Da ich regelmäßig, häufig auch mit viel
Gepäck unterwegs bin, spüre ich die
Un-brauchbarkeit der hier eingesetzten
Busse selbst am besten. Diese sind im
Gegensatz zu den Niederflurbussen mit zu
vielen Sitzplätzen ausgestattet, dafür
ist kein Platz für Gepäck, so ist das
Ein- und Aussteigen auf den kurzen
Streckenab-schnitten sehr unbequem.
Wiederholt musste ich erleben, wie
mühsam die Benützung des Autobusses für
ältere Menschen ist. Aber auch junge
Menschen wie mich kann man auf diese
Weise nicht motivieren in ein
öffentliches Verkehrs-mittel
einzusteigen. Wir wollen kein
Bus-konzept, wir wollen unsere
Ybbstalbahn wieder!
Mit besten Grüßen
Felix Grabner |
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Loris Knoll,
15.01.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Von Jahr zu Jahr wird der Fahrplan auf
der Ybbstalbahn ausgedünnt - heuer durch
die Einstellung (bis auf ein Zugspaar)
des Streckenastes Gstadt-Ybbsitz. Die
ÖBB versuchen so, die Fahrgäste zu
vertreiben, damit sie die Bahn
einstellen können.
Dabei hätte die Strecke ein enormes
Fahrgastpotential: Für Schüler, Pendler,
Wanderer, Touristen, Radfahrer und noch
viele andere könnte die Ybbstalbahn ein
attraktives Angebot darstellen.
Die Möglichkeit ist ohne Zweifel da -
was fehlt ist anscheinend noch der
Wille. Jede Investition in die
Ybbstalbahn ist eine Investition in die
Zukunft. Von kleineren Maßnahmen wie der
Beseitigung von Langsamfahrstellen bis
zu langfristigen Maßnahmen wie die
Anschaffung neuer Triebwagen - all das
würde Früchte tragen.
Das Ybbstal erstickt schon jetzt im
stetig steigenden Straßenverkehr - wie
schlimm wäre es erst, wenn es keine Bahn
mehr gäbe. Was brächte da ein
Busersatzverkehr - er würde genau so im
Stau stecken.
Dass es möglich ist, die Ybbstalbahn zu
retten, zeigt das Beispiel der Rettung
der Pinzgauer Lokalbahn in Salzburg
voriges Jahr.
Ich hoffe, dass auch Sie sich für den
bedingungslosen Erhalt der Ybbstalbahn
einsetzen.
Freundliche Grüße
Loris Knoll |
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Mag. Michael
Springer, 14.01.2009
Sehr
geehrter Herr Landeshauptmann!
Ich unterstütze vollinhaltlich die
Resolution für die Ybbstalbahn
mit freundlichen Grüßen
Michael Springer |
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Peter Baalmann,
13.01.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Ybbstal: Bus zur Bahn - und nicht Bus
statt Bahn!
Die Ybbstalbahn braucht den Bus, damit
er ihr Fahrgäste (Einheimische u.
Touristen) aus den Ortschaften abseits
der Bahn herzubringt und so ihr
Einzugsgebiet vergrößert. Und nicht im
Parallelverkehr Fahrgäste wegnimmt! Für
Touristen (Badegäste, Wanderer,
Skifahrer) sind die Zubringerverkehre so
wichtig, um einerseits die
erlebnisreiche Anreise mit der
Schmalspurbahn machen zu können,
andererseits zu wichtigen
Freizeitstätten abseits der Bahn (Hochkar,
Lunzersee, Ötscherlift) gelangen zu
können. Fehlt diese Verknüpfung, wird
für die Anreise der PKW gewählt,
folglich verlieren Bahn und Bus
Fahrgäste!
Es ist daher erforderlich, folgende
Linien als Zubringer zeitlich auf die
Züge der YTB abzustimmen und parallel
zur Bahn fahrende Buskurse abzuschaffen:
· Kfl. 1666 : künftig Verkehr nur mehr
im Abschnitt Ybbsitz Bf. - Gresten Bf. -
Scheibbs Bf., dafür auch an Wochenenden
(ev. als Sammeltaxi) abgestimmt auf die
Züge.
· Kfl. 1670 Kienberg Bf. - Grubberg -
Lunz Bf. - Lackenhof: Notwendig ist die
Herstellung der Zugsanschlüsse in
Kienberg u. Lunz. Zubringerlinie zum
Ötscherlift!
· Kfl. 1672: Der Abschnitt Lassing -
Hochkar Seilbahn ist im Sommer
eingestellt und der Freizeitverkehr
somit auf den PKW vertrieben. Im Sommer
u. Winter sollen Busse ab Göstling Bf.
zur Seilbahn fahren.
· Kfl. 1638: Eine interessante Ergänzung
f. Touristen u. Tagesausflügler könnte
die Linie Waidhofen - Sonntagberg
Basilika (herrlicher Aussichtsberg!)
darstellen, die nur mehr 1 x jährlich
als Konzessionshalter bedient wird.
Vorbild hiefür ist der Anrufbus nach
Stummerberg im Zillertal.
· Traktorzug zum Lunzersee: dieser fährt
ab Lunz Rathaus u. sollte aber ab dem
Bahnhof nach Ankunft der Züge fahren.
Dzt. sind keinerlei Hinweis am Bf. auf
diesen Verkehr vorhanden. Ausflügler zum
Lunzersee fahren daher i.d.R. mit dem
Auto.
Die Ybbstalbahn stellt bereits jetzt
eine Stadtbahn in Waidhofen dar,
insbesondere an Wochenenden, weil da die
Citybusse nicht fahren. Die YTB soll
künftig den Schnellverkehr vom Hbf. in
und durch die Stadt übernehmen und die
Citybusse darauf abgestimmt die
Feinverteilung. Vorbilder sind die
Pinzgaubahn mit dem Stadtverkehr Zell/S
und die Vorchdorferbahn in Gmunden, die
bis 2012 mit der Straßenbahn
zusammengeführt wird.
Mit der Bitte um Umsetzung dieses
Konzepts!
Peter Baalmann |
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Leopold Eigenthaler, 13.01.2009
Sehr
geehrter Herr Landeshauptmann!
Das Land Salzburg (welches als 1. in den
50igern Nebenbahnen eingestellt hat) hat
seine damaligen Fehler eingesehen und
z.B. mit der Übernahme der Pinzgaubahn
ein vorbildliches Modell für andere
Bundesländer geschaffen. Machen Sie
bitte die damaligen Fehler nicht weiter
nach, sondern ergreifen Sie die Chance,
ein gleichwertiges Konzept für die nö.
Schmalspurbahnen zu schaffen. Was
Salzburg möglich ist, muss NÖ. doch auch
schaffen!
Mit freundlichen Grüßen
Leopold Eigenthaler |
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Linus Schark, 01.01.2009
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Die Ybbstalbahn ist für den Tourismus
wichtig und für die Region!
Ich persönlich komme aus der Steiermark,
genauer gesagt, aus Judenburg! Und ich
fahre jedes Jahr ins Ybbstal um diese
schöne und einzigartige Bahnstrecke
bereisen zu können, und auch viele
Bekannte von mir fahren gerne ins
Ybbstal, hauptsächlich allerdings wegen
der Bahn, da es eigentlich nicht mehr
viele Bahnen in Österreich gibt, wo
Natur und Nebenbahnflair vereint wird!
Daher die bitte:
Die Ybbstalbahn muss weiter leben!
Damit auch spätere Generationen ihre
Freude daran haben!
Mit freundlichen Grüße
Linus Schark |
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D.I. Elfriede
Baalmann, 27.12.2008
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Bahnen sind attraktiv - auch für
Autofahrer!
Lt. Erfahrungswerten im Raum Karlsruhe,
dem "Musterländle" für erfolgreichen
Schienenverkehr schlechthin, wurde
erhoben, daß der Anteil der Autofahrer (d.s.
jene Fahrgäste, die genausogut die Fahrt
mit dem Auto machen könnten) in
schienengebundenen Verkehrsmitteln ca.
40 % beträgt, wohingegen es in Bussen
nur ca. 5 % (=nur 1/8!) sind.
Es kommt daher nicht von ungefähr, daß
bei Einstellung einer Bahn selbst bei in
etwa gleichbleibendem Fahrplan ca. 50%
aller Fahrgäste nicht den Nachfolgebus
benützen, sondern ans Auto verloren
gehen; besonders kraß ist der Verlust
bei den Freizeitfahrern, nämlich ca.
90%!
Wo wirklich ein touristisch attraktives
Rahmenprogramm geboten wird, sind
Schmalspurbahnen oft mehr als
ausgelastet (z.B. Zillertal, Trento-Malè,
seit kurzem auch im Oberpinzgau).
Setzen sie sich bitte daher mit Ihrer
ganzen Kraft für die Erhaltung der
Ybbstalbahn ein!
M.f.G. Baalmann Elfriede |
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Dipl.-Ing.
Albrecht Grabner, 27.12.2008
Zukunft der Ybbstalbahn
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Als langjähriger Fahrgast der
Ybbstalbahn erlebte ich am 23.Dezember
auf der Heimreise nach Ybbsitz eine
ärgerliche Überraschung. Mitsamt der
Familie und sehr viel Gepäck mussten wir
in Gstadt in einen Schienenersatzverkehr
umsteigen. Ich hoffe, dass uns dieser
Ärger nicht lange erhalten bleibt.
Wir waren nicht die einzigen, die ihren
Unmut kundtaten. Es war zu erfahren,
dass der Streckenabschnitt Gstadt -
Ybbsitz einem Sparkonzept zum Opfer
fallen solle. Dies ist umso
unverständlicher, da für den Waidhofner
Tunnel einem Prestigeprojekt, mit dem
sich einige "Industrielle" und
Lokalpolitiker ein Denkmal setzen
wollen, offenbar Geld vorhanden ist.
Ich hoffe, und darum wende ich mich vertrauensvoll an die kompetenten Stellen
des Landes Niederösterreich, dass "Sparprogramme" wie dieser Schienenersatzverkehr
nicht von den Schwächeren (Schülern und
älteren Menschen) getragen werden
müssen. Denn da wird eine inadäquate und
wahrlich unbequeme Alternative zur Bahn
geboten.
Im Fall der Mariazellerbahn scheint das
Problem ähnlich gelagert zu sein, nur
gibt es hier im Gegensatz zur
Ybbstalbahn angeblich ein
zukunftssicheres Konzept. Mir ist klar,
dass der Betrieb einer Nebenbahn nicht
kostendeckend sein kann, aber der
Kostendeckungsgrad des Straßenverkehrs
ist offiziellen Angaben zur Folge nicht
wesentlich besser als der der Bahn.
Betrachtet man die Vorteile für viele
unserer Gäste im Mostviertel, für die
eine Autobuslinie auch nicht gerade
attraktiv wirkt, so deckt sich die
Erhaltungswürdigkeit der Bahn mit den
übrigen kulturellen Aktivitäten der
Eisenstrasse. Außerdem sollte die
Beförderung von Kinderwägen und
Fahrrädern aus der Sicht des Fremdenverkehrs auf jeden Fall möglich sein. Nach
der Meinung von Bekannten und Kollegen
sind wir hier im Ybbstal in einer
besonders reizvollen Gegend unseres
Landes zu Hause und das soll auch so
bleiben.
Ich selbst bin in Ybbsitz aufgewachsen,
berufsbedingt in Wien, komme aber alle
ein bis zwei Wochen - mit der Bahn - in
unseren schönen Ort zurück. So sehe ich
Ybbsitz einmal aus der Sicht des
Bewohners, ein anderes Mal aus der des
Gastes.
Wir hoffen, dass die Ybbstalbahn als
kulturelles Erbe und als alternatives
Verkehrsmittel unserem
umweltfreundlichen Niederösterreich
erhalten bleibt.
Mit freundlichem Gruß
Albrecht Grabner |
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Christian
Michtner, 22.12.2008
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Als obersteirischer Eisenbahnfreund habe
ich schon immer mit Neid ins benachbarte
Ybbstal geblickt und festgestellt,
welches technisches Kleinod es doch mit
der Schmalspurbahn besitzt. Immer wieder
bereise ich dieses Tal (gemeinsam mit
dem Pielachtal) per Bahn oder auch in
Verbindung mit dem Fahrrad. Dass ich
dabei entlang der Strecke sicher
mindestens einmal in eines der
zahlreichen Wirtshäuser oder Bauernhöfe
zum Jausnen oder auf einen Most
einkehre, versteht sich von selbst.
Diese Kombination ist für mich der
Prototyp eines vielfach propagierten
sanften Tourismus, zum Glück sehen es
viele andere Mitmenschen ebenso. Ohne
Bahn ist jede schöne Landschaft halt nur
irgendeine schöne Landschaft ohne
Mehrwert und ohne Anreiz, diese zu
besuchen.
Bitte setzen Sie sich für einen
Fortbestand dieser technischen
Kulturgüter ein. Ein Denkmal hiefür sei
Ihnen gewährt! |
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Rebecca
Haselbacher, 22.12.2008
Ybbstalbahn ist ganz wichtig !
Im Oktober 2008 haben wir das Ybbstal
besucht. Wir waren 10 Personen aus Linz.
Als Ziel für unsere Radtour wurde Lunz
am See gewählt: Schöne Landschaft,
interessante Orte UND eine Bahn daneben.
Sonst wären wir gar nicht hingefahren !
Nicht weil wir wunderliche Bahnfans
sind, sondern weil es erst mit einer
Bahn daneben so richtig eine beruhigende
Radtour werden kann. Die Ybbstalbahn hat
also der Region 20 Nächtigungen
gebracht. Ohne Bahn wären es null gwesen.
Was neben der super Ausstellung und dem
Kraftwerk in Waidhofen, dem See und
gemütlichem Gasthof "Zur Paula" in Lunz
noch berichtenswert ist:
1. Da es in Strömen regnete haben wir
die Tour ohne Fahrräder gemacht -
Ybbstalbahn sei dank !
2. Für die Fahrt zum Schaukraftwerk
haben wir auch innerstädtisch die
Ybbstalbahn genützt (Schillerpark -
Kraftwerk und retour)!
3. Das Lösen der Fahrkarten war leider
bei diesen innerstädtischen Fahrten
zweimal nicht möglich. Einmal war nur
der Triebwagen-Fahrer: "Keine Zeit, muß
fahren" und das zweite mal hatte der
Schaffner zuviele Fahrgäste vor uns
abzufertigen ! Also bitte 20 Fahrgäste
in der Statistik dazuzählen (und sicher
noch EINIGE MEHR !)
Apropos "Viele Fahrgäste":
Es waren in und um Waidhofen/Ybbs sehr
viele Fahrgäste zu sehen. Besonders auch
junge, die - es war Wochenende - keine
Schüler oder Pendler waren, sondern die
Ybbstalbahn richtig "fürs Leben"
verwendeten !
Besonderer Dank daher an die "Regionale
Schienen" und "probahn ÖSTERREICH" für
den einsatz zur weiteren Attraktivierung
der Ybbstalbahn. Leider muß sich das
Land NÖ auch darum noch kümmern, aber es
lohnt sich wenn Land und Gemeinden sich
engagieren. Siehe zB Zillertalbahn. Das
ist wirklich ein attraktives Rückgrat
für krisensichere Mobilität (Personen
und Güter) und für den Torurismus.
Besten Dank für Ihre Bemühungen !
Rebecca Haselbacher
+ neun weitere zufriedene
Regenwetter-Gäste
P.S.: Ein "Tourismusfachmann" - unser
Gastwirt in Waidhofen (Seniorchef) -
wußte genau, dass "da eh nie wer fährt"
und der Oberbau schon sehr schlecht sei.
Gab aber dann zu, die letzen 40 Jahre
nicht gefahren zu sein.
Daher noch eine wichtige Bitte an die
Entscheider: Bei langfristigen
Infrastrukturentscheidungen nicht
unbedingt nur auf die "Stimme des
Volkes" hören ! Vielen Dank ! |
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Andreas
Offenborn, 21.12.2008
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Ich wende mich in einem kurzen Schreiben
an Sie, weil es Sie sehr großen Einfluss
auf die Existenz bzw. die Nicht-Existenz
der Ybbstalbahn haben. Der derzeitige
Betreiber ÖBB PV-AG hat kein Interesse
solchen Strukturen Zukunft durch ein
engagiertes Betriebskonzept, gestützt
auf Planverkehr für die Bevölkerung und
Tourismus zu geben. Es gibt viele
Bespiele, wo solche Bahnen mit
einzigartigen, unverwechselbaren
Charakteren ihren Regionen zu Leben mit
Zukunft verhelfen. Bitte ermöglichen Sie
einen Neubeginn gestützt auf einen
ambitionierten Betrieb, der die Herzen
der Einwohner und deren Gäste gewinnt,
Sie werden staunen welche positiven
Strukturänderungen dadurch initiert
werden. Und das unter Unterstützung des
Klimazieles!
Bitte sorgen Sie dafür, das die
Partnerstadt meiner Stadt Purkersdorf,
Göstling/Ybbs, einen Bahnanschluß in die
Zukunft hat!
mit freundlichen Grüßen
Andreas Offenborn |
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Norbert Moy, 21.12.2008
Sehr geehrter Herr
Landeshauptmann!
Über die Medien bin ich auf die Pläne
aufmerksam geworden, den Bahnbetrieb im
Ybbstal einzustellen. Gestatten Sie mir,
als Urlaubsgast im Ybbstal Ihnen meine
Meinung dazu zu übermitteln.
Vorweg: In den letzten Jahren machen wir
mit den Kindern regelmäßig "Urlaub auf
dem Bauernhof", nehmen dabei die Räder
mit und benutzen auch zur Anreise die
Eisenbahn. Die Kombination Rad und Bahn
sind für uns ideal, gerade weil man mit
Kindern dann je nach Kondition und Lust
für Teilstrecken auf die Schiene
wechseln kann. 2007 verbrachten wir in
Hollenstein an der Ybbs einen
zweiwöchigen Aufenthalt.
Umso verwunderter bin ich nun über den
Vorschlag, auf der Bahntrasse einen
Radweg zu errichten, um den Tourismus
anzukurbeln. Bei Radtouren entlang von
Flusstälern bietet es sich an, eine
Richtung der Tour - meist zum
höhergelegenen Ausgangspunkt - mit dem
Zug zurückzulegen. Diese Möglichkeit
wäre damit verloren. Busse können diesen
Dienst nur äußerst eingeschränkt
anbieten. Nach meiner Erfahrung - auch
aus anderen Urlaubsgebieten - wäre dies
das Ende einer touristischen Entwicklung
des Ybbstals. Zusätzliche Radwege -
parallel zur Bahn - wären aber sinnvoll.
Über weite Strecken könnten vorhandene
Wirtschaftswege genutzt werden, wenn
diese miteinander durchgängig verbunden
würden und nicht als Sackgassen enden.
Ich weiß das aus eigener "Erfahrung" mit
dem Rad.
Mein Eindruck, den ich im Ybbstal
gewonnen habe, ist aber der , dass es
dort (noch) nicht gelungen ist, die
touristischen Potenziale des Tals zu
heben. Die zahlreichen
Sehenswürdigkeiten brauche ich Ihnen
nicht aufzuzählen. Die gesunde
Entwicklung im Sinne eines "sanfte"
Tourismus dürfte aber nur mit einer
modernen Regionalbahn gelingen. Und es
gibt heute auch ganz gehörige Mängel: Zu
nennen wäre hier das stark ausgedünnte
Fahrplanangebot zwischen Hollenstein und
Lunz, das eine flexible Tourenplanung
sehr erschwert. Auch eine
Mobilitätskarte, also eine Netzkarte für
mehrere Tage oder Wochen, wie sie aus
anderen Gegenden bekannt ist, fehlt
hier.
Ich möchte daher Ihnen und den
Tourismus-Verantwortlichen ans Herz
legen, die Ybbstalbahn in regionale
Trägerschaft zu übernehmen und zu
modernisieren. Wir würden uns freuen,
bald wieder im wunderschönen Ybbstal
Urlaub machen zu können - natürlich mit
der Bahn.
Mit freundlichen Grüßen und besten
Wünschen für bevorstehende
Weihnachtsfest
Norbert Moy |
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Alexander Lehar,
13.12.2008
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Ich ersuche Sie, sich für die Erhaltung
der Ybbstalbahn einzusetzen. Wie Sie
selbst in Ihrem Vorwort zur
Ybbstalbahn-Broschüre 2008 bemerkt
haben, hat die Bahn für die Region eine
wichtige touristische Bedeutung.
Niederösterreich hat sich dieses Juwel
so lange Jahre bis ins 3. Jahrtausend
bewahrt, lassen Sie bitte nicht zu, daß
es wegen kurzfristiger
Kostenüberlegungen unwiederbringlich
verloren geht. Ich glaube kaum, daß ein
Radweg ein gleichwertiger
Tourismusmagnet wäre.
Außerdem kann es aus Verkehrspolitischer
Sicht in Zeiten des Klimawandels nicht
sinnvoll sein, Verkehr von der Schiene
auf die Strasse zu verlagern, anstatt
umgekehrt.
Mit einem Betreiber, der dazu gewillt
ist, kann die Bahn kundenfreundlich und
flexibel sein. Busse und Sammeltaxis
sind eine gute Sache, aber sie sollten
das Schienennetz ergänzen und nicht
ersetzen.
Im Vertrauen auf Ihren Weitblick hoffe
ich, daß Sie eine für Niederösterreich
verkehrspolitisch zukunftsweisende
Entscheidung treffen werden und die
Ybbstalbahn erhaten bleibt.
Hochachtungsvoll
Alexander Lehar |
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Illya Vaes,
11.12.2008
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Zu meinem Leidwesen erfuhr ich vor
kurzem, dass die Ybbstalbahn schon
wieder einstellungsbedroht ist. Die Bahn
war auch schon gefährdet, als ich mit
meiner Frau im Jahr 2001 zwei Wochen in
Göstling Gast Ihrer schönen Gegend war.
Ich möchte alle Verantwortlichen
auffordern, das Ybbstal dieser leider im
Moment nur potenziellen Lebensader nicht
zu berauben, und alle Einwohner dazu
aufrufen, Ihre Vertreter an solch einer
langfristigen Fehlentscheidung zu
hindern.
Auch in der Niederlande gibt es weniger
dicht besiedelte Gebiete, bei deren
ökonomischen und touristischen
Entwicklung es einen erkennbaren,
positiven Unterschied gibt zwischen
solchen, wo die Lokalbahn erhalten
wurde, und solchen, wo nur noch ein
Busverkehr existiert. Oft waren diese
Strecken bis vor einigen Jahren immer
wieder einstellungsbedroht. Inzwischen
ist das Angebot hingegen stark
erweitert worden (bis zum
Halbstundentakt) mit einer Ausrichtung
des sonstigen öffentlichen Verkehrs auf
diese Strecken und deren Fahrpläne. Die
Kosten des ausgeweiteten Betriebs sind
durch
Ausschreibungen begrenzt worden und der
Fahrgastzuwachs durch das attraktive
Angebot hat die Einnahmen ansteigen
lassen. In der Folge sind solche
Strecken zum richtigen Rückgrat dieser
Regionen geworden und helfen, neben der
genannten ökonomischen und touristischen
Entwicklung, auch die Region erreichbar
zu halten.
Wenn im Gegenzug ein Busersatzverkehr
inzwischen nicht auch ganz verschwunden
ist, ein nicht zu unterschätzendes
Risiko bei Einstellung von Bahnstrecken,
kann er meistens nicht seinen
Marktanteil behalten und hilft daher
ganz und gar nicht, den in der
Niederlande drohenden landesweiten
Verkehrsinfarkt zu verhindern. Noch dazu
stehen die Busse oftmals selber im Stau,
wenn nicht für viel Geld Maßnahmen
genommen werden, die bei der
straßenverkehrsunabhängigen Bahn gar
nicht
notwendig gewesen wären. Wie ich
verstehe hat auch Waidhofen an der Ybbs
schon darunter zu
leiden und muss neben dem bei meinem
Besuch schon existierenden Tunnel
(wahrscheinlich einmal als "DIE Lösung"
präsentiert!) noch ein Straßentunnel
erbaut werden um ein Vielfaches der
Jahresgesamtkosten der separat geführten
Ybbstalbahn. In der Niederlande werden
viele Einstellungen der 50er und 60er
Jahre inzwischen bereut, weil solche
unabhängigen Trassen aufgegeben wurden.
Einen Stundentakt mit modernen
Fahrzeiten (statt kaputtfahren wie
jetzt) und Anschluss von Buslinien und
zu den anderen Zügen in Waidhofen müsste
sich durchaus zu vertretbaren Kosten
machen lassen.
Nur dann können "Wahlreisende" wie
Touristen und Pendler in den
öffentlichen Verkehr gelockt werden und
damit der Druck auf Straßen und Städte
(z. B. Parkplatzbedarf) niedrig gehalten
werden. Unterschätzen sie bitte auch
nicht, wie viele Touristen gar nicht in
eine Gegend kommen wollen, wo nur ein
Bus fährt (oder eine Bahn nur ein bis
drei Mal am Tag befahren wird) - man
möchte nach der Wanderung oder vor/nach
der Fahrradtour gerne komfortabel
zurückfahren können. Noch dazu lässt
sich eine Alltagsbahn für Touristen
(nicht nur international) auch noch als
Reiseziel vermarkten z. B. mit klugen
Nostalgieangeboten. Eventuell lässt sich
die Wirtschaftlichkeit der Ybbstalbahn
auch mit Gütertransporten erhöhen.
Noch ist es hoffentlich nicht zu spät,
den Raub der Ybbstalbahn und ihrer
Chancen abzuwenden, aber wie ich
verstehe werden bald Fakten geschaffen
wegen des immer wieder als
Einstellungsgrund genannten "schlechten
Zustandes". Wozu wird die ÖBB eigentlich
für den Unterhalt des Eisenbahnnetzes
bezahlt? Im Dezember soll der ungefähre
Stundentakt zwischen Waidhofen und
Ybbsitz durch ein einziges
"Alibizugpaar" mit völlig unakzeptablem
Fahrplan (37 Minuten für die etwa 5,5 km
vom Bf. Gstadt nach Ybbsitz, das können
manche zu Fuss!) ersetzt werden, wohl um
keine lästigen
Einstellungsfragen beantworten zu
müssen. Sie können aber sicher sein,
dass eine solche Aktion ein sicherer
Totschlag dieser Strecke sein wird, weil
für normale Fahrgäste der öffentliche
Verkehr unbenutzbar geworden ist.
Lassen Sie das bitte nicht geschehen,
und lassen Sie den Verantwortlichen
deren Pflicht, die Strecken in einem
tauglichen Zustand zu halten, in
Erinnerung rufen. Das gilt auch für die
"Hauptstrecke" zwischen Großhollenstein
und Lunz am See, wo der Fahrplan
offensichtlich auch eine Absurdität
werden soll.
Ich würde mich freuen, das Ybbstal und
seine Bahn wieder einmal besuchen zu
können!
Mit freundlichen Grüßen,
Illya Vaes
Ede (Gld), Niederlande |
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Maximilian
Gumpelmayer, 11.12.2008
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Ich bin zwar kein Niederösterreicher,
aber dennoch ist mir die Ybbstalbahn ein
sehr großes Anliegen.
Alleine in diesem Jahr kamen zahlreiche
Eisenbahnfreunde, wie auch ich, ins
Ybbstal nur um mit dieser liebenswerten
Bahn zu fahren, die absichtlich durch
die Österreichischen Bundesbahnen in den
Abgrund geführt wird.
Dafür gibt es einige Beispiele, so
wurden schon in den siebziger Jahren die
Beiden kärntner Schmalspurbahnen, die
Vellachtal - und die Gurktalbahn, ohne
jeglichen Grund eingestellt.
Aber auch in Niederösterreich sieht es
ähnlich aus, so planten die
Bundesfortste das Schnittholz vom
Sägewerk in Gusswerk, dem einstigen
Endpunkt der Mariazellerbahn, wieder
umweltfreundlich mit der Bahn
abzutransportieren. Die Folge war, dass
die ÖBB schon in den darauffolgenden
Tagen die Gleistrasse entfernten.
Auch im Waldviertel wurde die
Schmalspurbahn durch unatraktive
Fahrzeiten und Fahrtdauern mit Absicht
in die Knie gezwungen.
Wenn man in die Infrastruktur dieser
Schmalspurbahn investieren würde, dann
könnte man die Attraktivität erheblich
steigern und somit wesentlich höhere
Fahrgastzahlen erzielen.
Ich denke aber dass gerade Ihnen als
Lamndeshauptmann, der Umweltschutz und
der öffentliche Verkehr große Anliegen
sind, darum wende ich mich an Sie, wie
viele andere denen die Ybbstalbahn am
herzen liegt, mit der Bitte eine
Einstellung zu verhindern und mit dieser
eine weitere Verlagerung der
Holztransporte und des öffentlichen
Verkehrs auf die Strasse.
Die Pinzgaubahn im Bundesland Salzburg
ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch
mit Schmalspurbahnen ein lukratives
Geschäft möglich ist, noch bessere
Beispiele sind aber
die Steiermärkischen Landesbahnen und
die Zillertalbahn in Tirol, die jetzt
sogar schon abschnittsweise Zweigleisig
verkehrt.
Bitte verhindern Sie eine Einstellung
der Lebensader des Ybbstals!
Mit freundlichen Grüßen,
Max Gumpelmayer
Linz |
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Kristóf Melles,
10.12.2008
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Ich bin nicht eine Bewohner des
Ybbstales, aber war ich dort als
Tourist. Und ich kann nicht die schöne
Gegend ohne den Schmalspurbahn
vorstellen.
Zweite Grund, in unseren Land, Ungarn
sehen die Politiker immer Westwarts, und
die dort gemachte Erfindungen, best
practices werden angewandt. Und Ungarn
hat eine menge Schmalspurbahn und
Lokalbahn, und wenn sie in Österreich
machen gute Beispiele, werden es hier
kopiiert, und wird mehrere bahnen
erhalten werden
Mit Vielen Grüssen:
Kristóf Melles,
Verkehrsingenieurstudent, TU Budapest |
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Martin Teißl,
10.12.2008
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Gestatten Sie mir bitte, dass ich Sie in
meiner Funktion als Sprecher des "ArbeitsKreises
FAHRGAST Tirol" aufrufe, dafür Sorge zu
tragen, dass die Ybbstalbahn nicht
eingestellt wird, sondern erhalten
bleibt und attraktiver gemacht wird.
Begründung: Wir hatten hier in Tirol
über viele Jahre hinweg eine äußerst
"marode" Regionalbahn, welche
Außerfernbahn heißt und von den ÖBB
total abgewirtschaftet wurde. Da die ÖBB
die Bahn einstellen wollten und den
Bahnbetrieb bereits auf Busverkehr
umgestellt hatten, wurde das Land Tirol
aktiv.
Das Land Tirol hat die "ÖBB
Personenverkehr AG" aus dem
Personenverkehr hinausgeworfen und die
deutsche DB Regio AG mit der
Weiterführung der Tiroler Außerfernbahn
beauftragt. Die DB hat das Kundenservice
stark verbessert (im Gegensatz zu
ÖBB-Zeiten fährt wieder in ALLEN Zügen
ein/e Kundenbetreuer/in - früher
Schaffner/in genannt - mit; die
Außerfernbahn war auch die erste
Eisenbahn Tirols, auf welcher in
weiterer Folge moderne, klimatisierte
Triebwagen eingesetzt wurden). Die DB
Regio AG fährt im Prinzip denselben
Fahrplan wie es die ÖBB getan haben.
Allerdings gibt es einen sehr
gravierenden Unterschied: die
Fahrgastzahlen sind aufgrund des
besseren Kundenservices STARK
angestiegen.
Jetzt spricht niemand mehr von einer
Einstellung der Tiroler Außerfernbahn.
Im Gegenteil, das Land Tirol wird auf
der Außerfernbahn in absehbarer Zeit
einen dichteren Fahrplan bestellen und
bezahlen, wodurch die Fahrgastzahlen
weiter steigen werden. Was auf der
Außerfernbahn möglich war, ist auch im
Ybbstal möglich.
Entlassen Sie die ÖBB aus dem
Personenverkehr, suchen Sie sich bitte
einen neuen engagierten Bahnbetreiber
und führen Sie die Ybbstalbahn als
"Niederösterreichische Landesbahn"
weiter. Sie werden sich wundern, welch'
ungeahnten Aufschwung die Ybbstalbahn
nehmen wird. Allerdings gelingt das nur,
wenn Sie umgehend im aufgezeigten Sinn
aktiv werden.
In Erwartung Ihrer Stellungnahme
verbleibt mit freundlichen Grüßen
Martin Teißl
Sprecher des ArbeitsKreises FAHRGAST
Tirol
Pirchanger 73 A-6130 Schwaz in Tirol
http://www.fahrgast-tirol.at |
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