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Hausaufgaben für die neue Bundesregierung

Österreich-Ticket und Österreich-Takt umsetzen, Tarifsalat beenden, Innovationen setzen

10.12.2017; probahn Österreich


Regionalbahnen: Investitionen in die Zukunft - hier Neubaustrecke der Salzburger Lokalbahn bei Oberndorf

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Aufstellung eines österreichweiten Taktfahrplanes mit einheitlichem Ticketing-System

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Einheitliche, österreichweite Verkehrsverbundtarife

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Technologie-Offensive im Bahnbereich: Elektrifizierung von Bahnstrecken, neue Antriebstechnologien ua.


 Hausaufgaben für die neue Bundesregierung

Österreich-Ticket und Österreich-Takt umsetzen, Tarifsalat beenden, Innovationen setzen

Die überparteiliche Fahrgastvertretung probahn ÖSTERREICH appelliert an die neue Bundesregierung, insbesondere an den Verkehrsminister, mit einer Innovations- und Technologie-Initiative mit Augenmaß ins Jahr 2018 zu starten.

Die anstehenden Verkehrslösungen liegen auf der Hand und können rasch umgesetzt werden:

Personenverkehr

Aufstellung eines österreichweiten Taktfahrplanesauf Basis einer einheitlichen Mindestbedienqualität (analog der Schweiz), die auf einer Chancengleichheit für alle Bundesländer basiert.

Einführung eines Ticketing-Systemsfür ein einheitliches Österreich-Ticket für alle Bahn- und Buslinien. Die unterschiedlichen Tarife in den einzelnen Bundesländer sind zu einem einheitlichen Verkehrsverbund-Tarif zusammenzuführen. Der Tarifsalat muss beendet werden.

Bezüglich Ticketing wäre ein erster bescheidener Schritt, dass alle Vorteils-Cards zumindest in ÖBB-Postbussen und Bussen von Vertragspartnern anerkannt werden. Handy-Apps wie in der Schweiz – siehe https://fairtiq.ch/de– wären  der Durchbruch. Bahn- und Busfahrten würden per App erfasst und online verrechnet. Das bereits in einigen Bundesländern eingeführte Senioren-Jahresticket zeigt den Weg in die Zukunft mehr Fahrgäste zu gewinnen.

 

Wettbewerb und Ausschreibungen mit Vernunft angehen. Wenn das sachlich gerechtfertigt und für einen sparsamen Umgang mit Steuergeldern gut nachvollziehbar ist, soll auch die Direktvergabe von Verkehrsleistungen weiterhin möglich sein. Ausschreibungen um jeden Preis bringen nur viel Bürokratie und Investitionsrisiken, denn solide Schienenfahrzeuge haben eine Lebensdauer von 40 Jahren und mehr. Prinzipiell sollen natürlich Ausschreibungen möglich, aber nicht zwingend sein.

Elektrifizierung von Bahnstrecken mit neuen Antriebstechnologien

Elektrifizierung und Ausbau der Strecke Neumarkt-Kallham – Ried – Simbachals Entlastungsstrecke für Wien – Linz – München, Ausbau der Pyhrnbahn und der Ennstalstrecke als wichtige innerösterreichische Querverbindungen. Elektrifizierung Regionalstrecken, z.B. Braunau – Steindorf als Anschluss an die Westbahnstrecke.

Fahrzeugtechnisch sind neue emissionsarme Antriebstechnologien interessant, z.B.Akkutriebwagen,die es ja in Deutschland schon seit den 50er-Jahren gegeben hat, in neuen innovativen Formen, die unter Fahrdraht aufgeladen werden und dann im nicht elektrifizierten Netz eine ausreichende Reichweite haben, ev. Fahrzeuge mit Brennstoffzellen u.a.

Güterverkehr

Im Güterverkehr bedarf es einer Technologie-Offensive, um gegenüber dem Straßenverkehr wettbewerbsfähig zu bleiben. Lkw werden in absehbarer Zeit teilautomatisiert  in Konvois unterwegs sein, wobei nur das erste Fahrzeug mit einem Lenker besetzt ist ("Platooning"): Im Schienenverkehr bestehen erheblich Rationalisierungspotenziale durch automatische Kupplungen, automatisches Verschieben mit selbstfahrenden Loks (das gibt es schon im Magna -Werk Albersdorf bei Gleisdorf), Loks mit Hilfsantrieben (Akkus oder Diesel) für die letzten Meter ohne Fahrdraht und automatisch fahrende Züge, z.B. in den langen Alpentunnels.

 

 

Spaghetti-Finanzierung beseitigen

Zur Finanzierung der Verkehrsprojekte gibt es zu mehrere Ministerien, die für die Abwicklung und Finanzierung zuständig sind. Hier wäre die Zuständigkeiten in einem Ministerium zusammenzuführen. Derzeit sind Verkehrs-, Umwelt-, Sozial- und Finanzministerium für die Abwicklung der Zahlungsströme verantwortlich. Die Finanzierung des Öffentlichen Verkehrs müsste klarer und einfacher geregelt sowie langfristig gesichert sein, um bundesweit verbindliche Mindest-Versorgungs-Standards zu erreichen.

Einigkeit der Koalitionspartner ist Voraussetzung für Erfolg

Bisher gelang es kaum einem neuen Verkehrsminister, Quantensprünge durchzusetzen, weil zumeist keine Einigkeit zwischen den Koalitionspartnern erzielt werden konnte. Die neue Bundesregierung wäre prädestiniert, sollte die nach außen hin vermittelte Konsensbereitschaft wirklich vorhanden sein.

Für probahn ÖSTERREICH

Peter Haibach

Sprecher 


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