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Bahnverkehr stärken statt Flugverkehr subventionieren

Verwaltungsgerichtshof stoppt zu recht Bau der dritten Piste des Wiener Flughafen

12.02.2017; probahn Österreich


Attraktive internationale Nachtzüge sind die Alternative zum Flugverkehr.

4075 Views / 1 Kommentar


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Flughafen Wien und Bratislava sollen kooperieren

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Investition in die Zukunft: Verlängerung der Pressburger Bahn nach Bratislava

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Flugverkehr nicht weiter subventionieren


 Bahnverkehr stärken statt Flugverkehr subventionieren

Verwaltungsgerichtshof stoppt zu Recht den Bau der dritten Piste des Wiener Flughafens mit der Begründung „Der Schutz der Gesundheit ist wichtiger als der Wirtschaftsstandort“,

-  Alternative: Wiener und Pressburger Flughafen sollen kooperieren

 - Verlängerung der Preßburger Bahn verbindet Wien und Bratislava

Das Gerichtsurteil ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit aus, dass die Lebensqualität der Menschen vor wirtschaftlichen Interessen steht. Umso verwunderlicher sind die Stellungnahmen der politisch Verantwortlichen, aber auch von Juristen, die dieses Urteil nicht akzeptieren wollen. Der Beschuss des Pariser Klimaschutzabkommens wird vollends ignoriert.

Es stellt sich die Frage, warum die Bundesregierung den Flugverkehr –  entgegen dem langfristigen Erhalt der Lebensgrundlagen -–  weiter begünstigt. Von einer starken Subvention des Flugverkehrs muss ausgegangen werden.:

1.     Flugverkehr ist von der Mineralöl- und Umsatzsteuer befreit, im Gegensatz zum Bahn- und Busverkehr.

2.     Die vor einigen Jahren als Lenkungseffekt eingeführte Flugticket-Steuer wurde wieder halbiert.

Die überparteiliche Fahrgastvertretung probahn ÖSTERREICH fordert von der Bundesregierung, den nationalen und internationalen Bahnverkehr stark zu forcieren – statt   weiterhin juristische Wege zu finden, um die dritte Flughafen-Piste doch noch durchzudrücken.

Die Maßnahmen, den Bahnverkehr zu favorisieren, liegen auf der Hand:

  1. Ein erster wichtiger Schritt wäre die Verlängerung der Pressburger Bahn, die an der Staatsgrenze (Wolfsthal) nur 4 km vor Bratislava endet. Damit verbunden, sollte der Flughafen Wien mit dem Flughafen Bratislava kooperieren. Ob ein Fluggast in Wien oder Bratislava landet, ist wohl nicht entscheidend.
  2. Eine EU-weite Kooperation der Bahnunternehmen wäre  als echte Alternative rasch einzuleiten
  3. Dichte Taktverkehre zwischen den Hauptstädten Europas
  4. Forcierung des internationalen Zugverkehrs
  5. Schaffung eines europaweit einheitlichen Ticketing-Systems
  6. Abbau der schikanösen Transportvorschriften und -bedingungen zwischen den Ländern Europas (Stichwort: Italienverkehr)

Einhergehen müssen mit dieser Strategie Wege zur Kostenwahrheit zwischen Flug- und Bahnverkehr. Die Steuerbegünstigung des Flugverkehrs begünstigt vermehrt internationale Konzerne, der Bahnverkehr fördert hingegen die heimische Bahnindustrie.

Von Verkehrsminister Jörg Leichtfried erwartet sich probahn ÖSTERREICH, sich verstärkt für den Öffentlichen Verkehr einzusetzen  und keinesfalls parteilich für den Flugverkehr aufzutreten.

Für probahn ÖSTERREICH

Peter Haibach, Sprecher 


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Attraktive internationale Nachtzüge sind die Alternative zum Flugverkehr.

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1 Kommentar
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FÖRDERVEREIN 1020.18; 13.02.2017 09:38

Anbindung Flughafen Linz

Mit der Westbahn Anbindung zum Flughafen Linz wird schon ein 1. Schritt gemacht. Pressburgerbahn wäre ein Zweiter. Jedoch muss mit der Verlängerung auch eine Erhöhung der Streckenhöchstgeschwindigkeit einhergehen. Zusätzliche Zweispurinseln, wo es mit geringem Aufwand möglich ist. Dritter Schritt Ausbau Wien, Bruck an der Leiter, Parndorf und Petrzalka. Selbiges System sollte auch für Klagenfurt und Graz mit der Fertigstellung der Koralmbahn kommen.

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