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Fürsorge-System in Zügen und Bahnhöfen aufbauen

Subjektive Angst der Fahrgäste nimmt zu

22.07.2016; probahn Österreich


Die ÖBB haben Gewaltiges bei der Bewältigung beim Ankommen von Flüchtlingen geleistet. Jetzt geht es darum, für Besonnenheit und Sicherheit zu sorgen, um die Fahrgäste nicht zu verunsichern.

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Mehr Personal in Zügen und auf Bahnhöfen

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Sicherheitssystem in Zügen und Bahnhöfen wichtig

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Politik muss ÖBB-Management unterstützen und Maßnahmen finanzieren


 Fürsorge-System für Bahnkunden aufbauen, Personal in Zügen und auf Bahnhöfen verstärken

-       Subjektive Angst der Fahrgäste nimmt zu

-       Gesellschaftlicher Entwicklung muss Rechnung getragen werden

-       Der ÖBB-Vorstand sind gefordert, personell vorzusorgen, aber auch in der Infrastruktur moderne Sicherheitssysteme einzurichten: Helpline via Handy, Sprechknöpfe in Zügen, Video-Überwachung u.a.

Eine langjährige Forderung der überparteilichen Fahrgastvertretung probahn ÖSTERREICH “mehr Personal in den Zügen” muss künftig umgesetzt werden. Aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklung ist dies eine absolute Notwendigkeit, die nicht nur vom Bahnmanagement ernst genommen werden muss, sondern auch seitens der Landes- und Bundesregierung. 

Die Fakten:

• Ältere Menschen steigen wiederum vermehrt ins Auto oder auf Busse um, weil sie das Ticketing-System von Zugreisen als zu kompliziert erleben und durch schaffnerlose Nahverkehrszüge keine Ansprechpartner vorfinden.

• Dieser Umstand dürfte auch dazu führen, dass Touristen vermehrt Busse nützen, weil  dadurch für sie die Reisekette einfacher geworden ist.

• Hinzu kommt noch, dass die Asylberechtigten sich erst in Österreich zurechtfinden  müssen und daher Beratungen durch das Zugpersonal brauchen.

• Schließlich: Verbale und tätliche Angriffe auf Zugpersonal und Reisende nehmen zu, wobei die Bahngesellschaften des öfteren vermeiden, darüber zu berichten.

• In Erwägung zu ziehen wäre ein Sicherheitssystem wie wiederkehrende Patrouillen der Polizei, aber auch Investitionen in die Infrastruktur wie Sprechknopf in Zügen, Aufbau einer Helpline via Handy und….und…Bei der SBB mussten alle Mitarbeitenden die Bahnpolizei-Notrufnummer als Favorit im Handy speichern

• In Vorarlberg wurden bei Kontrollen bis zu 15 Prozent der Bahnfahrer ohne Ticket erwischt. Schaden pro Jahr: ca. 100.000 Euro. Deshalb der dortige „grüne“ Mobilitäts-Landesrat, Johannes Rauch, dass die seinerzeitige Abschaffung der Schaffner ein Fehler gewesen sei. Schaffner seien nicht nur für die Fahrscheinkontrolle wichtig, sondern auch für die Service-Qualität unverzichtbar.

Zur Klarstellung: probahn ÖSTERREICH will mit obigen Vorschlägen nicht zur Panikmache beitragen, sondern darauf hinweisen, dass viele Privatbahnen wie Salzburger Lokalbahn, Pinzgauer Lokalbahn, Zillertalbahn ua. von Anfang an auf Schaffnerbetrieb gesetzt und damit äußerst positive Erfahrungen gemacht haben: Mehr Einnahmen, kundenfreundliche Bedienung, touristische Berater, weniger Vandalismusschäden und Schwarzfahrer. Dieser Tatsache sollten auch die ÖBB Rechnung tragen.

Allerdings wird ein verstärkter Schaffnerbetrieb nicht allein das Sicherheitsgefühl der Bahnkunden steigern, dazu bedarf es eines Service-Systems für Fahrgäste, die sich damit gut aufgehoben fühlen.

probahn ÖSTERREICH appelliert an ÖBB-Vorstand und Aufsichtsrat, insbesondere auch an Bundeskanzler Christian Kern (als ehem. ÖBB-Chef), sich dieser Herausforderung zu stellen, strategisch zu planen und entsprechende Finanzmittel zur Verfügung zu stellen.

Fürprobahn ÖSTERREICH

Peter Haibach, Sprecher 


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Die ÖBB haben Gewaltiges bei der Bewältigung beim Ankommen von Flüchtlingen geleistet. Jetzt geht es darum, für Besonnenheit und Sicherheit zu sorgen, um die Fahrgäste nicht zu verunsichern.

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