REGIONALBAHNEN sind wertvolle Kulturgüter
und sichern die Mobilität der Menschen
Aufruf an die
Kunst- und
Kulturschaffendes
des Landes NÖ
und deren
Sympathisanten
im In- und
Ausland
"Zur Aufgabe einer verantwortungsvollen Politik gehört die Zukunftssicherung der Mobilität der Bevölkerung auch in den Regionen. Weltweit werden daher, angesichts der voraussehbaren Entwicklung, bestehende Regionalbahnen in jeder Form mit großem Erfolg für die lokale Bevölkerung und Wirtschaft verstärkt und verbessert und im letzten Jahrhundert eingestellte wieder revitalisiert. Die Schiene war ein zentrales regionales Verkehrsmittel und wird in Zukunft die seinerzeitige Bedeutung wieder erlangen. Mit keinem Bussystem kann diese regionale Wirkung erzielt werden, da dieser nicht in der Lage ist der Region das wesentliche Standbein des zukünftigen Verkehrs zu ersetzen. Wer heute noch Regionalbahnen einstellt, ist nicht nur geistig um ein halbes Jahrhundert zurück, sondern auch gegenüber den Anforderungen der Zukunft der Bevölkerung blind. Kein Großprojekt
kommt auch nur in der Nähe einer Nutzen-Kosten-Relation gut geplanter Regionalbahninvestitionen. Wer heut noch in Fahrbahnen für den Autoverkehr investiert handelt
verantwortungslos."
Hermann Knoflacher, Univ. Prof. DI Dr. techn., TU Wien
Bild:
(c)
Parlamentsdirektion/Mike
Ranz
"Mir
und
der
Initiative‚
'Freunde
der
Donauuferbahn‘
ist
der
Erhalt
der
Wachau-
bzw.
Donauuferbahn
ein
großes
Anliegen.
So
stellt
diese
Strecke
eine
hochwassersichere,
umweltfreundliche
und
zugleich
störungsfreie
Verkehrsverbindung
dar.
Aber
auch
der
Fortbestand
und
die
Erhaltung
weiterer
bestehender
Nebenbahnstrecken
des
Walviertels,
etwa
die
Kamptalbahn,
muss
sichergestellt
werden.
Diese
Bahnstrecken
sind
für
den
Nahverkehr,
aber
auch
für
den
Tourismus
attraktive
Bahnstrecken,
deren
Erhalt
von
Bedeutung
sein
muss."
Falls es wirklich zur Einstellung des Schnellzugverkehrs Linz-Graz kommt, hätten wir in Österreich wieder ein Paradebeispiel für verkehrte Klima- und Verkehrspolitik.
Seit Übernahme der Schafbergbahn durch die Salzburg AG geht es aufwärts: Die Länder OÖ und Salzburg investieren über 7 Mio. Euro, sie wissen was sie wollen!